Journalismus früher: Sagen, was ist.

Journalismus heute: Sagen, was jemand gesagt hat.

@jensscholz Sagen, wovon man glaubt, dass es jemandem nicht gefällt und das als Aufklärung verklären
@jensscholz Heute teilweise: Sagen, wie man anderen Journalismus verstanden hat.
@jensscholz Heute leider auch: Sagen, wie es sein sollte.
@jensscholz Journalismus heute: sagen, was ins eigene Weltbild passt.
@jensscholz
Rechte Aktivitäten relativieren fehlt beim Punkt: Journalismus heute…

@Ulli Fehlt nicht. Das ist bei "Sagen, was jemand gesagt hat" inklusive. Und Folge.

@jensscholz

@jensscholz Alles nur noch Pressesprecher, keine Journalist*innen.
@jensscholz
Journalismus heute:
auf keinen Fall den blauen und den schwarzen Nazis widersprechen.
Könnte Pulspunkte geben bei Wiedereinführung des Reichsfunk.

@Klotzkie @jensscholz

ORR - Offen Rechter Rundfunk 😡

@jensscholz Immer weniger Menschen (rechts wie links) lesen überhaupt echte Pressemedien. Die Bereitschaft für journalistische Arbeit, Geld zu bezahlen, ist stark gesunken, und das ist ein riesen Problem. Aber ich glaube nicht, dass das tatsächlich an der Arbeit der Journalist*innen liegt.

@leongluesing Da steht "Journalismus". Nicht "Journalist*innen". Ist ein Unterschied.

@jensscholz

@jensscholz Noch heutener: Sagen, was man meint, dass die Masse hören will. (Wegen den Werbeeinnahmeclicks!)