#KHG ist endlich rechtskräftig verurteilt!

Unter seiner Ägide wurden 60.000 #Wohnungen aus den Besitz der Österreicher an einen #Konzern verkauft ..

.. um ~ 16.000 Euro je #Wohnung!

Über den Daumen geschätzt, wären diese Wohnungen heute locker 6 Mrd. Euro wert (mit viiiiel Spielraum nach oben)

Ohne ihn und die damalige #ÖVP-#FPÖ Regierung gäbe es also neben dem #Immobilienbesitz zusätzlich 16 Jahre #Mieteinnahmen für den Bund, plus sinnvolle #Konjunkturimpulse zur Renovierung von #Eigentum.

Der entstandene #Schaden ist *wesentlich* höher als die nachgewiesenen Millionenen, die #Grasser, #Meischberger und #Hochegger abzweigen wollten.

Die ausgefasste #Strafe ist wesentlich zu gering!

@Dorianix Wie hoch waren die Passiva der BUWOG zum Zeitpunkt des Verkaufs? Ganz so, wie es in deinem Post suggeriert wird, kann es unmöglich gewesen sein. Das wäre auch damals nicht durchgegangen. Das grenzt eigentlich schon an Falschinformation.

Freue mich natĂĽrlich sehr fĂĽr KHG. :-)

@haraldgeyer Meine Annahme von 6 Mrd. Gesamtwert ist das Einzige was an dem Posting spekulativ ist.
Der Rest sind Fakten.

Meine Schätzung ergibt sich aus einem (heutigem) Durchschnittswert von 100k€ je verkaufter Wohnung.

Zeige mir Beispiele von Wohnungen in Österreich, die heute unter diesem Wert verkauft werden und ich revidiere meine Schätzung.

@Dorianix Der Wert der Wohnungen ist nicht das Problem.

Das Problem ist die Annahme "Wert der Wohnungen" == "Wert der BUWOG". Das gilt nur, wenn die BUWOG keine Passiva (Schulden bzw. schuldgleiche Verpflichtungen) hatte.

Wenn die Wohnungen 6 Mrd. Wert waren und die BUWUG 5 Mrd. Kredite hatte, dann sind 1 Mrd. Kaufpreis angemessen. Wenn die BUWOG nur 3 Mrd. Kredite oÄ hatte, dann ist 1 Mrd Kaufpreis viel zu gering.

Ohne die Passiva zu kennen, kann man das nicht seriös sagen.

@haraldgeyer Ich habe bei meinem Wertangaben nicht über die Buwog gesprochen, sondern über den Wert der 60.000 Wohnungen die einmal im Besitz der Republik waren und was wäre, wenn sie nicht verkauft worden wären.

Und ich muss mich korrigieren, es gibt in Österreich tatsächlich Wohnungen unter 100k Euros zu kaufen!

Auf willhaben gibt es unter 38k Kaufimmobilien, tatsächlich ca. 400 konkrete Objekte und dabei sind ein paar, die unter 1200,- Euro pro m2 kommen. Nicht viele, aber doch.

Trotzdem, ich bleibe dabei, der Verkauf hat damals massiv Staatsvermögen vernichtet.

@Dorianix Das ist dann aber genau die Desinformation: Du behauptest, es wurden 60.000 Wohnungen verkauft. Stimmt aber nicht. Es wurde die BUWOG (inkl. ihrer Kredite etc) verkauft.

Ich bin gerne bereit, zu glauben, dass die Privatisierung volkswirtschaftlich ein Schaden war. Ich bin selbst sehr gegen Privatisierungen. Aber dein Argument ist in der Form einfach ungeeignet und unsachlich.

@haraldgeyer Wohnungen werden immer mit ihren Finanzierungskosten verkauft. Wenn eine Wohnung das Eigentum wechselt, übernimmt der Käufer natürlich auch eventuelle Kredite.

Wäre ja noch schöner, wenn Österreich weiter 60.000 Wohnungen finanziert, die uns nicht gehören.

Ich sehe gerade im Verkauf der Buwog die größte Fehlentscheidung!
Das hat schlicht die Anzahl der Bieter reduziert.

Einzeln angeboten hätte es einen Bieter-Wettbewerb um jede Wohnung gegeben. So hätten auch die Mieter/Bewohnern selbst ein Kaufangebot stellen können.

Dann wäre wenigstens in private Hand um ein Butterbrot verkauft worden.

Der Wikipedia Artikel sieht das übrigens durchaus ähnlich.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/BUWOG-Aff%C3%A4re

BUWOG-Affäre – Wikipedia

@haraldgeyer noch ein Nachtrag:

"So wurde durch den Verkauf im Gesamtpaket nur ein Preis von 594 €/Quadratmeter erreicht, im Einzelverkauf in den Jahren zuvor wurden hingegen Preise von 1.350 €/Quadratmeter erreicht."

Ein verdoppeln des Preises wäre also möglich gewesen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/BUWOG-Aff%C3%A4re

BUWOG-Affäre – Wikipedia