Die Merz-CDU mit 551-Fragen-Anfrage: Statt Debattenkultur gibt's Hetze gegen NGOs – ein Angriff auf die #Zivilgesellschaft.
Deutscher Bundestag Drucksache 20/15035
https://dserver.bundestag.de/btd/20/150/2015035.pdf
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Die Merz-CDU mit 551-Fragen-Anfrage: Statt Debattenkultur gibt's Hetze gegen NGOs – ein Angriff auf die #Zivilgesellschaft.
Deutscher Bundestag Drucksache 20/15035
https://dserver.bundestag.de/btd/20/150/2015035.pdf
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Die Fragen basieren auf rechtsextremen Narrativen, à la "staatsfinanzierter Meinungsmache" (konkret z.B. mit Verweis auf "Deep State" Artikel in #WELD), bis zu "NGOs eine Schattenstruktur".
Pure Verschwörungsrhetorik – als ob Greenpeace & Co. heimlich die Republik steuern. 2/
Die CDU reproduziert Framings, die auch in rechtsextremen Kreisen zentral sind (+läuft auf Unterstellung raus, NGOs seien "undemokratisch").
Die Grenze zwischen konservativer Kritik und rechtem Verschwörungsdenken wird gezielt verwischt. 4/
Sogar die Gemeinnützigkeit von Foodwatch wird infrage gestellt. Kritik an Agrarlobby = "parteipolitisch"?
Mit der Amadeu-Antonio-Stiftung wird Antirassismusarbeit attackiert. 6/
Gegen Engagierte statt gegen Rechtsextreme?
Wer so mit der Zivilgesellschaft umgeht, alter Schwede… Gegenwind, Widerstand! 9/
Schon zu viele Menschen haben auf der Flucht über das Mittelmeer ihr Leben verloren. Es ist ein Gebot christlicher Nächstenliebe, Menschen, die aus ihren Heimatländern vor Krieg und Elend fliehen, zu helfen. Die EKD unterstützt deshalb im Bündnis United4Rescue die zivile Seenotrettung mit einem kirchlichen Rettungsschiff.
Nur einen Tag nach der Wahl hat die CDU/CSU-Fraktion eine Anfrage eingereicht, die gezielt NGOs und kritische Medien ins Visier nimmt. Einen Tag zuvor nannte Friedrich Merz Demonstranten gegen Rechts „linke Spinner“. Das ist kein Zufall – es ist eine Strategie, um kritische Stimmen mundtot zu machen. 🔹 NGOs verlieren ihre Gemeinnützigkeit. Wer sich für Demokratie, Menschenrechte oder Klimaschutz einsetzt, wird als „parteiisch“ gebrandmarkt. 🔹 Kritische Medien geraten unter Druck....