Offensichtlich haben viele Linke gewählt, weil Grüne und SPD sich von rechts in die unerträgiche "Migrations"-Debatte haben ziehen lassen.

Statt jetzt der Linken schuld für das schwache Abschneiden zu geben: Hört mit der Illusion 'Mitte' auf und bildet ein progressives Lager gegen rechts.

@anneroth wer gibt denn den Linken eine Mitschuld? Ich feiere, dass sie es dank Merz doch noch geschafft haben. Und ja, die Anti-Linken-Kampagne auf den letzten Metern war arschig.

Allerdings finde ich auch, dass die Grünen angesichts der massiven Kampagne, die gegen sie gefahren wurde, letztendlich alle andere als Schwach abgeschnitten haben. Und immerhin besteht so nun keine Gefahr, dass sie sich als Juniorpartner der CDU selbst marginalisieren.

@cybso das hat gezeigt wie die Grünen, wie andere Parteien auch, unter diesem Problem leiden, wo sie meinen zu verstehen, was ihre Wähler*innen wollen und komplett daneben liegen. Ich habe viele Freunde, die Grün Mitglieder sind und nun Linke gewählt haben. Gegen die CDU. @anneroth

@lontrachen Ich habe keinen direkten Kontakt zu Grünen-Mitgliedern, aber zu vielen Anhängern und Sympathisanten. Keiner von denen sieht es irgendwie kritisch, dass die Linke in den Bundestag gekommen ist, und keiner von denen versteht, was diese Anbiederei an Rechts - spätestens mit Habecks 10-Punkte-Plan - eigentlich sollte.

Trotzdem glaube ich, dass Habeck von den vier zur Wahl stehenden Kandidaten der Beste für die Rolle gewesen wäre, eine stabile Mehrheit vorrausgesetzt.

@anneroth

@lontrachen Es heißt ja nicht umsonst "linksgrünversifft" 🙂

@anneroth

Und btw, ich weiß nicht, wie ihre beruflichen Pläne aussehen, aber ich würde mich freuen, wenn @anneroth wieder für die Linken im Bundestag tätig werden würde, weil ich sie sehr schätze

@lontrachen

@cybso ich bin Mitglied und finde hervorragend, dass sie reingekommen sind. Intern ist dieser Kurs von Habeck umstritten. Ich finde es persönlich verständlich, auch wenn ich selbst dagegen bin. Die Grünen stehen seit immer unter Verdacht „ideologisch“ zu sein. Nun haben die Wähler*innen gezeigt, dass sie linke Politik wollen. Aktion und Reaktion. @anneroth

@lontrachen Noch eine kleine Anmerkung: als es so aussah, dass die Linke an der 5%-Hürde scheitern würde, hab ich auch öffentlich dazu geraten, lieber die Grünen zu wählen als die Stimme zu verschwenden. Zu dem Zeitpunkt erschien das am vernünftigsten, da konnte aber ja auch noch niemand Ahnen, dass der beste Wahlhelfer der Partei ausgerechnet aus der CDU kommt.

@anneroth

@cybso @lontrachen @anneroth
Bin Grünen-Mitglied und kenne exakt 1 Mitglied, dass die Linken als "Hauptgegner" brandmarkt.
Alle anderen, die über das Thema sprechen, denken vor allem daran, vom Wahlkampf der Linken zu lernen und/oder sind auch vom migrationspolitischen Schwenk der Grünen zumindest irritiert.
@lontrachen @cybso @anneroth Würden sich die Grünen dort intensiver auf Social Media bewegen wo ihre Wähler sind UND ihnen zuhören, hätten sie garantiert weniger Stimmen eingebüßt. Aber nein, lieber zurück auf X, mit Bots labern und falsche Schlüsse ziehen. 🤷‍♀️
@Dressfleech @lontrachen @cybso @anneroth Ihnen ist ja sogar egal, wenn Vorstände der eigenen Grünen Jugend hinwerfen und sogar aus der Partei austreten. Das hat damals nur ein Schulterzucken geerntet.
@fernsehchat @lontrachen @cybso @anneroth Stimmt! Hatte ich schon gar nicht mehr auf dem Radar.

@fernsehchat @Dressfleech @lontrachen @cybso @anneroth

Wenn es nur ein Schulterzucken gewesen wäre - Menschen wie Künast haben noch in Häme nachgetreten.

@Dressfleech Habeck ist zu x. Ansonsten wurden alle Kanäle bespielt. Dein Post zeigt leider deutlich, wie eindimensional über die Grünen berichtet wurde und „Meinungen“ geschaffen wurden, die nicht stimmen. Das kann zwar jedes selbst recherchieren, die Möglichkeiten sind vorhanden. Man muss es nur machen. Aber jetzt ist auch egal. Das „Kind ist im Brunnen“. @lontrachen @cybso @anneroth

@moralapostel dazu hat gestern eine Professorin Forschungsergebnisse präsentiert, die belegen, dass Social Media keinen Einfluss im Wahlverhalten ausübt. Inhalte werden eher von Menschen geteilt, die eine Meinung schon eh vertreten. Das ersetzt nicht eine langfristige Strategie.

Das mit Social Media hat noch niemand so richtig kapiert, daran lag es nicht.
@Dressfleech @cybso @anneroth

@lontrachen @moralapostel @cybso @anneroth Es geht ja auch nicht darum Wähler über Social Media zu beeinflussen, es geht darum ihnen zuzuhören.
@Dressfleech die Grünen sind die Partei mit den meisten Accounts im Fediverse von allen Parteien. @lontrachen @cybso @anneroth
@Dressfleech woran man sich aufhängt ist der tWixxer Account von Habeck. Das bleibt dann im Gedächtnis. Die eigene Bubble ist mitverantwortlich für dieses Missverhältnis an Information. @lontrachen @cybso @anneroth
@lontrachen vielleicht hast Du dazu eine Quelle? Dazu passt die Diskussion über die russischen Bots zur Wahlbeeinflussung so überhaupt nicht. Aber vielleicht ist das ja auch nur eine falsche Diskussion? @Dressfleech @cybso @anneroth
@moralapostel @lontrachen @cybso @anneroth Schau dir doch einfach den Account von den GrünenBundestag an und zähl mal die Antworten auf Leserkommentare.
@Dressfleech man kann natürlich immer die negativen Beispiele aufzählen 😉
@lontrachen @cybso @anneroth

@moralapostel Ich kann leider nicht mehr sagen, es ist eine Flut aus Nachrichten. Es war im Radio, vielleicht im DLF.

Nun Fakt ist: Es ist viel zu einfach zu sagen, der Erfolg der Rechten beruht auf deren Erfolg in den Sozialen Medien auf russischen Bots. Denn die Probleme sind für viele Menschen real und genau das ist, wenn ich sage, dass Parteien gar nicht mehr wissen, wie das Leben eines Sozialhilfeempfängers ist. Auch nicht in der "Arbeiterpartei“.

@Dressfleech @cybso @anneroth

@moralapostel

Ich war letztes Jahr ein paar Monate Bürgergeld-Aufstocker, weil meine ALG I viel zu niedrig war (obwohl 8 Jahre Angestelltenverhältnis im Öffentlichen Dienst), trotz Aufstockung kam ich auf weniger als 1000€ im Monat. Leben war möglich, aber bspw. Medikamente waren nicht immer im Budget drin. Ich habe in der Zeit eine Fortbildung gemacht, weil die Jobsuche lange nicht erfolgreich war. Ich weiß nicht, wer auf die Idee, Bürgergeld sei zu hoch.

@Dressfleech @cybso @anneroth

@moralapostel ich könnte ein Buch darüber schreiben, was hier alles falsch läuft. Mich hat aber kein Politiker gefragt. @Dressfleech @cybso @anneroth
@lontrachen ich sage ja nicht, dass es ausschließlich daran liegt. Merz&Medien tun ihr übriges. Danke für Deine Offenheit. Das sind Sorgen, ja. Du würdest aber nie die afd wählen. Oder? MMn. hat man die sog. besorgte Bürger immer versucht ernst zu nehmen. Das hat sie aber nur in ihrer negativen Haltung bestärkt. Viele afd-Wählende leben in gut bürgerlichen Verhältnissen. Sie empfinden Neid. @Dressfleech @cybso @anneroth

@moralapostel nein, ich würde die AfD nicht wählen. Ich bin Migrant und was ich wähle ist bisschen obvious und das Gegenteil.

Aber noch ohne etwas rechtfertigen zu wollen, verstehe ich, warum manche Leute sie gewählt haben. Was haben all die anderen Parteien für sie getan? Wenig? Nichts?

Neulich haben wir gelernt, dass in Ostdeutschland am wenigsten geerbt wird, in Hamburg am meisten. Man muss nur die Ergebnisse der Wahlen vergleichen. Leistung lohnt sich nicht.

@Dressfleech @cybso @anneroth

@moralapostel Dass nun AfD zu wählen diese Probleme nicht lösen wird, sehen die Menschen garantiert als zweitrangig. Was haben sie zu verlieren? Ich glaube, in Deutschland gibt es ziemlich viele Leute, die nicht viel mehr zu verlieren haben. Wie kann man für Freiheit kämpfen, wenn man keine Freiheit hat, sich seinen Wohnort auszusuchen oder dort ein gutes Leben haben, wo man wohnen möchte? Freiheit ist bisschen relativ und Menschen nehmen da unterschiedlich teil @Dressfleech @cybso @anneroth
@moralapostel Ich war Bürgergeldempfänger, Hamburg hat mir aber für 19€ Monat Deutschlandticket gegeben, ich konnte jederzeit günstig ins Museum, ich bin auch manchmal für 9€ in die Staatsoper gegangen. Ich vermute, jemand, der mitten in der Pampa in Mecklenburg-Vorpommern wohnt, hat dieses Privileg nicht. Einige davon kriegen – wenn überhaupt – Infrastruktur in ihrem Dorf, wenn dort ein Flüchtlingsheim gebaut wird. „Gleichwertige Lebensverhältnisse“. @Dressfleech @cybso @anneroth
@lontrachen ich verstehe sie überhaupt nicht. Die, die z. B. aufstocken müssen, die sollten wissen, dass es dann kein Bürgergeld mehr gibt. Und die „gutbürgerlichen“, können sich frei bewegen. Möchten das aber anderen nicht zugestehen.
Die, denen es wirklich nicht gut geht, die wählen komplett gegen ihre eigenen Interessen die afd.
@Dressfleech @cybso @anneroth
@moralapostel einige verzweifeln an der Armut, andere profitieren davon. Ich komme selbst aus einem Land, wo die Mittelschicht zittert, wenn dem Arbeitsmarkt gut geht. Dann fehlen ihnen die Putzfrauen, die für Essen die Toiletten der feinen Damen putzen ;) @Dressfleech @cybso @anneroth

@lontrachen ich muss sagen, dass ich daran durchaus Zweifel hege. Wenn man sich anguckt, wie intensiv die Linke (unter anderem mit Heidi #Reichinnek ) zu dieser Wahl ZB auf #TikTok unterwegs war und wie sich in dieser Zeit der Einfluss änderte… ja, da spielt auch Friedrich Merz eine Rolle und die auch Stimmung in der offline Welt, das ist mir klar, meiner Meinung nach aber nicht nur.
Plötzlich waren da unter politischen Beiträgen nicht mehr nur blaue Herzen und rechtsaußen Einheitsmeinungen zu lesen. Plötzlich haben sich Menschen getraut, linke Positionen zu bekennen.

Anderes politisches Spektrum, wenn du siehst, wie sich rechts Rechtsaußen (also rechter als AfD) auf telegram sozialisieren. Normalerweise hacken die immer auf die AfD als Teil des angeblichen Establishment ein, kurz vor der Wahl war man sich aber einig, dass die AfD die starke Kraft in Deutschland sei. (Das da plötzlich viele Accounts schrieben, die sonst gar nicht in den Chats sind oder nie was sagen, spielt bei rechtsaußen keine Rolle.). Jetzt nach der Wahl liest man schon wieder Kritik an der AfD…

Ich denke, Social Media hat einen Einfluss. Und ich vermute, dass gerade junge Wähler auf Plattformen wie TikTok oder Discord doch beeinflussbar sind. In den letzten Jahren ist TikTok fast allein von der AfD bespielt worden. Das hat junge Menschen mMn durchaus beeinflusst.
@moralapostel @Dressfleech @cybso @anneroth

@anneroth Ja richtig. Zudem wie muss linke/progressive Kommunikation aussehen um Akdamiker ferne Schichten, die wegen Angst vor weiterem sozialen Abstieg ihre "blauen Peiniger" wählen zu erreichen. Besser wird es für die nicht, auch nicht bei einer "GroKo". Wo ist das Angebot für die durch "uns"?
@andreas_tengicki Umverteilung. Nicht so ein ganz klein wenig so dass sich nichts relevant ändert. Starke Umverteilung von oben nach unten. Vetreten von allen drei Parteien. Immer wieder laut ausgesprochen. Es muss eine sichtbare Möglichkeit sein, dass es auch wirklich passiert wenn es für RRG im Bundestag reicht. Das Angebot von RG war bereits vor der Wahl nur ein "eigentlich weiter so". Zeitgleich konnte die AfD sich damit rühmen, dass ihre Fantasien von Merz umgesetzt werden könnten.

@florianschwahn @andreas_tengicki
@anneroth

Bei Umverteilung -die ich voll unterstütze. - steigen dann wieder viele aufs Dach. Die Förderung und Ausbau von Infrastruktur ist jedoch wichtig. Und hat subversives Potential ;-) ich denke an Radfahrentscheide, Genossenschaften, Gemeinwohlunternehmen, Foodsharing usw. Vieles davon lässst sich auch auf kommunaler Ebene fördern und hat positive Auswirkungen. Es fehlt aber an der Verbreitung
#infrastruktur #gemeinwohl #foodsharing #genossenschaft

@Weltbewohner @florianschwahn @andreas_tengicki @anneroth

macht man communitybuilding kommt die Politisierung mit der Zeit automatisch. Mit Gemeinschaftsgärten anfangen und mit Gemüse auch Selbstwirksamkeit und Analysefähigkeit aufbauen.

Eingaben an Kommunalparlamente (für Radweg oder Gartenflächen etc) können auch Menschen in Bewegung bringen

@Weltbewohner Wenn das besser aufgenommen wird und alle individuell genug zum Leben haben, klar, dann bewirbt man es so. Öffentliche Infrastruktur ist ja eben für "unten". ÖPNV braucht man weniger mit eigenem Auto und Schwimmbäder braucht man auch nicht wenn man ein eigenes Becken im Garten hat. Wäre ja auch idiotisch wenn das Geld umverteilt ist und man sich dann ein Meter Schwimmbecken leisten kann.
@andreas_tengicki @anneroth Ich würde es anders formulieren, aber ja, ganz wichtig. Ansatzpunkt mit Kompetenzen in der Richtung wären Gewerkschaften, aber die müsste man wahrscheinlich aus der Umklammerung/Verfilzung mit der SPD befreien.
(Und das war schon vor Jahren wichtig, aber ich denke, die BSW-Abspaltung wird es jetzt erst möglich machen.)

@ManniCalavera @andreas_tengicki @anneroth

Ich bin gestern anlässlich des Ergebnisses der Bundestagswahl verdi beigetreten; in der Hoffnung dass die schnell stärker werden als Gegengewicht zur Förderung der zu freien Marktwirtschaft. Außerdem werden Gewerkschaften für die sozialökolgische Wende benötigt.
#verdi #gewerkschaft #sozialoekologischewende #marktwirtschaft

@anneroth
Die linke hat gut wähler eingesammelt und wir werden die in 2 oder 3 jahren regierungsfähig brauchen wenn die Groko zerbrochen ist. Weil ganz ehrlich, ich glaub so viel Kreide kann Friedrich Merz gar nicht essen das das hält!
@zem @anneroth
Wenn die GroKo zerbricht wird es zu Schwarz-Braun kommen. Bis dahin haben Trump und Putin die Ukraine aufgeteilt, und damit ist die größte Hürde die eine Koalition von denen von Tisch.

@zem @anneroth

ich denk, die einst stolzen Sozialdemokraten sind da leidensfähig. Die müssen schliesslich ihren Parteiapparat unterhalten....

@anneroth Ich habe wenig Motivation für einen Politikwechsel, um die Linke zu schwächen. Im Gegenteil: wenn die Linke ein Feld abdeckt, in dem sich viele Antifaschist*innen zu Hause fühlen, finde ich das sehr gut.
@anneroth Genau. Sie waren die einzige Partei, die sich nicht hat treiben lassen. Und auch die einzige Partei, die tatsächliche auf eigene Inhalte gesetzt hat, statt über jedes Stöckchen von AfD und CDU zu springen

@anneroth

Sorry, aber ich weiß warum ich die Linke gewählt habe, das wird beim nächsten Mal wieder eine Stimme für Rot oder Grün werden.

@anneroth Die Grünen machen seit jeher einen völlig grottigen Wahlkampf, von "Opa, warum sind die Fische tot?" Anfang der 80er bis "Hasenfüßigkeit der CDU" in 2021. Das sie trotzdem noch passable Werte bekamen lag nur an den Inhalten

Nun ging es bei den Inhalten a. den Bach runter und b. um die Frage, ob man möchte, dass mit seiner/ihrer Stimme Merz zum Kanzler gewählt wird. Da blieben nicht mehr viele Optionen.

@telemos @anneroth
Und trotzdem hatten die Grünen das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte bei einer #Bundestagswahl

@anneroth Mit wem?

Die Grünen wollen laut Habeck da hin, wo die Merkel-CDU stand. Das ist ziemlich tief im konservativen Lager. Und das wissen die Grünen auch, wie die Treterei gegen Links auf den letzten Metern gezeigt hat.

Die SPD ist dort schon vor 25 Jahren den Heldentod gestorben und ist heute nur noch eine konservative Trümmerpartei, die mühsam durch das Stöckchen "Wir spielen nicht mit Nazis." hochgehalten wird.

Mit welchen progressiv-linken Parteien soll man da noch ein Lager bilden?

@derZeitreiser @anneroth

Ich hätte die SPD eher mit einem kopflosen Zombie verglichen, der auf das lauteste Geräusch zutrottet.

Daher waren sie auch damit überfordert, die letzte Wahl gewonnen zu haben, und hat sich die FDP auf den Hals gesetzt.

@anneroth

Das habe ich als sozial progressiver in der SPD immer vertreten.

Nur hat es leider nicht gefruchtet.

@anneroth

Jetzt geht es aber auch darum, das Ergebnis der PdL zu verteidigen. 🤞 Und die Rübergewanderten wollen mW zum großen Anteil auch eine klare Unterstützung der Ukraine, keine paternalistischen Forderungen, die Putin Möglichkeiten bieten und ihn unterschätzen... Souveränität eines Staates und seiner Bevölkerung anzuerkennen, bedeutet auch, einem Überfallenen die Möglichkeit zu geben, sich zu verteidigen, wenn sie sich dafür entscheiden.

@anneroth
Nö, Frau und ich -> je 2x 💚

Einzige Variable war bei mir, ob ich aus taktischen Gründen in Köln III Herrn Mützenich wähle. Da es aber sehr eng zu drohen versprach, wählte ich Fr. Dröge.

Und es hat geklappt, Dröge schlug Mütze. Insgesamt in Köln 2x SPD und 2x Grün mit Direktmandat.

Dieses linke Gerangel nervt.

@anneroth

Das notwendige "progressive Lager gegen Rechts" scheitert oft schon bei einfachen Grundlagen wie dem strategisch klugen Vergeben der #Erststimme:

Wahlkreis #München-Süd haben die #Grünen wegen nur 1.108 Stimmen an die #CSU verloren! 🙄 🤦

Hätten 1.167 Witzbolde ihre Erststimme nicht an #DiePartei versenkt, hätten man die Rechten schon besiegt!!

Oder die 1.641 Erststimmen für die #Tierschutzpartei

Oder die 2.778 Erststimmen für #Volt

Oder 10% der 9.819 Erststimmen für #DieLinke

Bundestagswahl 2025: Der Frust der Wahlkreisgewinner ohne Mandat

Nicht alle Gewinner der Wahl kommen in den Bundestag. Grund dafür ist die Wahlrechtsreform. Bei den betroffenen Kandidaten in den Wahlkreisen ist der Frust nun groß. Von Jannik Pentz.

tagesschau.de
@089chris Und a blos zwoa Prozent von da CSU oda? Des is do a Depperlrechnung wei so ham's hoit net g'weyt di Leit. A jeda ko schrein "Jo warum hob den *I* net gwonna, I bin aso geil scho!" aba des huift ja nix. Nermads is "Schuid" das di Grerner des net g'hoit ham. Aussa die Grerner. So lafft a Woi.

@089chris @anneroth

Miniparteien sind so ein Schmutz! Engagiert euch doch bei den etablierten Parteien. Davon haben wir schon drei progressive im #bundestag . das Spektrum ist ausreichend abgebildet, wir brauchen keine weiteren Splitterparteien.

#volt #tierschutzpartei

@dielectrixx @089chris @anneroth Hast recht, das Leben wäre viel leichter, wenn alle einfach einer Meinung wären.

Dann bräuchte man aber auch gar keine Demokratie mehr.

@unfortunateshort

du tust so als hätten wir nicht 5 Parteien im BT. #Volt ist einfach nur #DieGrunen in inkompetent.

Nehmen wir mal an, sie würden es tatsächlich in den Bundestag schaffen. Dann hätten wir mit Grüne und Volt zwei 5% Parteien, die genau gleich abstimmen würden, aber unterschiedlich organisiert sind und zu klein für wirkliche Koalitionsoptionen.

Dazu hat Volt 0 Fachpersonal, da es alles nur Opportunisten sind, die zu faul sind, sich in einer richtigen Partei hochzuarbeiten.