Danke an die Medien, die dafür gesorgt haben, dass die Menschen die Reihenfolge der Problemen exakt umgekehrt priorisieren, als sie für sie tatsächlich einen Einfluss haben oder damit überhaupt in Berührung kommen.

@jensscholz Ich frage mich auch wieso Wirtschaftslage und Kosten/Löhne nicht zusammenhängen oder zumindest ähnliche Ergebnisse haben, Mehrfachauswahl vorausgesetzt.

Soll Wirtschaftslage bedeuten: Du kannst noch in Deutschland abeiten und Löhne/Kosten: Du kannst noch davon leben?

Was ist das für eine dissoziative Kacke...

@lumiukko @jensscholz

Die Leute haben gewählt weil sie wollen das:
Das Gesundheitssystem endgültig zusammenbricht weil wir die dort arbeitenden abgeschoben haben.

Dass die Wirtschaft gut läuft, Millionäre und Milliardäre immer reicher werden.

Man voll ehrlicher Arbeit nicht mehr leben kann und im Alter in der Armut landet.

@heavymetal Nein, das ist zwar was sie bekommen, aber es ist nicht was sie wollen.
@lumiukko @jensscholz Ich würde annehmen, dass „Kosten/Löhne“ eher den Zungenschlag hat, dass die Unternehmen/Arbeitgeber daran „schuld“ sind, dass die Menschen nicht genug verdienen und/oder zu viel für ihren Bedarf bezahlen müssen, während „Wirtschaftslage“ eher den Eindruck erweckt, dass „die Politik“ etwas tun müsste, weil die Unternehmen ja angeblich gar nicht anders können bei der ganzen „Bürokratie“, den blöden Kriegen und dem unsinnigen Klimazeug und so.
@lumiukko @jensscholz Warum und wie genau die das aber als getrennte Items abfragen? Keine Ahnung.
@jensscholz macht aber aus der Sicht der Millionäre mit Oligarchiefantasie total Sinn. Schön Arbeiter ausbeuten und Scheinproblem als Hauptproblem aufbauschen
@grittyschool Exakt das zeigt dieses Bild :)

@jensscholz

Infratest dimap hatte andere Zahlen.

zeigt ganz gut, dass das volatil bzw. derzeit wohl *nicht* repräsentativ abzufragen ist.

@proscience
Es zeigt vor allem, dass du zu allem ein passendes Gutachten oder Umfrage einkaufen kannst.
@jensscholz

@proscience
Doch.

Vielleicht keine evidenten, aber gut genug um den Diskurs zu manipulieren oder Rechtsmissbrauch zu begehen.

Wissenschaft ist ein offenes System. Der Zutritt erfolgt über viel Geld oder prekäre Arbeitsbedingungen.

Doofe Kombi. 🤷

@jensscholz

@einfachnurRoland @jensscholz

Ich teile Deine Ansichten nicht. Vor allem nicht in dem Rundumschlag.

Und zum speziellen Fall:

Es gibt Themen, die sind zu volatil um sie in einem einzigen snapshot zu erfassen.

@proscience @einfachnurRoland Naja, schon doch, aber es ist halt dann auch nur genau das: ein Snapshot und keine dauerhaft gültige Studie.

@jensscholz @einfachnurRoland

.. und daher untauglich für Schlussfolgerungen. Mehr sollte meine Anmerkung gar nicht aussagen.

@proscience @einfachnurRoland ICh hab das Bild auch nicht gepostet, weil es "wahr" ist, im Gegenteil. Es ist Teil des aktuellen Narrativs. Medien und Politik pushen zuerst ein Thema und hier versuchen sie die Wirkung daraus zu ihrer Ursache zu erklären.
@proscience @einfachnurRoland Die zuvor erfolgreich erzeugte kognitive Dissonanz wird also als Beweis für ihre Relevanz angeführt.
Aber wir können das selbe Bild halt auch dafür nutzen, diese kognitive Dissonanz zu erkennen und aufzuzeigen, wenn wir die Fakten daneben legen. Das ist, was ich gemacht habe.

@jensscholz @einfachnurRoland

Sorry, ging für mich nicht so klar hervor, finde Deine Absicht aber sehr gut. 👍

@jensscholz
Dann sind wir uns ja einig. Bleiben zwei Fragen:
1. Wer erklärt's dem #Journalismus?
2. Wie bekommt man die #Wissenschaft dazu, sich nicht vor jeden Karren spannen zu lassen? Sprich: vor der Veröffentlichung/Freigabe von Studienergebnissen sich erst die Frage der Folgenabschätzung hinzugeben?

@proscience

@einfachnurRoland @proscience Ach, erklärt wird alles bereits. Zb von Übermedien oder Correctiv oder @nadia_z. Und Umfrageinstitute sind ja keine Wissenschaft und ihre Umfragen keine Studien, auch wenn siesich natürlich gerne diesen Anstrich geben. Die Wissenschaft hat damit nichts zu tun. Die hat ja echte Studien und auch entsprechend andere Ergebnisse. https://www.youtube.com/watch?v=xD4g4LWO52Q
re:publica 2024: Steffen Mau - Wie polarisiert ist unsere Gesellschaft?

YouTube
@jensscholz Interessant, dass wir mit der Bildung kein Problem mehr zu haben scheinen 🤔
@moechtegernautorin_jr Es kommt drauf an, ob danach gefragt wurde oder ob die Fragestellung noch mehr Antworten erlaubt hat, deren Ergebnisse abgeschnitten wurden. Außerdem wurden ja offensichtlich unterschiedliche Antworten zusdammengerechnet (sichtbar sind ja zB auf Platz 1 drei Themen, darunter nur 1 bis 2). Das Bild unterstützt daher ein Narrativ, das eine kognitive Dissonanz erzeugt, nämlich diese hier:
@jensscholz Wer von uns kommt den nicht mit dem Klima oder der Umwelt in Berührung?!?

@jensscholz

Wer priorisiert, welche Themen im öffentlichen Diskurs eine Rolle spielen?

Zumindest in meinem Umfeld sind das nicht der ÖRR oder andere klassische Medien sondern die kommerz. SM-Plattformen.

Die priorisieren was Reichweite schafft und nicht was relevant oder wahr wäre.

@jensscholz Äußere Sicherheit fehlt komplett. Ich befürchte, das Thema wird in 5 Jahren alles dominieren.
@alex Natürlich fehlt es. Das Bild zeigt ja nur, welche Themen Medien gespielt haben und der Platz für äußere Sicherheit war ja mit "Migrationsbegrenzung" bereits belegt. Die Frage hätte genauso lauten können "Von welchen Themen haben Sie in den letzten Monaten am häufigsten in den Medien gehört?"
@jensscholz Das allerwichtigste Problem: der Schrägstrich
@jensscholz Ja, aber (oder "und", je nachdem): genau diese https://mastodon.social/@jensscholz/114058372441634015 Dissonanz führt zu Verlustängsten bei denen, denen es eigentlich gut geht und diese zum entsprechenden Fehlschluss: "Alles Scheiße, aber mir gehts NOCH gut, und ich will, dass es so bleibt. Es muss anderen schlecht gehen, damit es mir weiter gut geht, also möchte ich, dass es anderen möglichst schlecht geht. Damit mein Kuchenstück groß bleibt muss ich anderen ihren Teil wegnehmen (lassen)"
@jensscholz Naja, für mich ist der erste Punkt schon sehr wichtig: wir brauchen viel mehr Zuwanderung und sollten bessere Konzepte für die Integration all derer anbieten, die zu uns kommen. Nur ist das wohl mit der Frage gar nicht gemeint. Diese Umfragen sind einfach Bullshit.
@dirk richtig, gemeint ist ja leider was anderes