Über welche Apps der #Standort von #Smartphone-Usern ausspioniert wird
https://www.derstandard.at/story/3000000252373/candy-crush-tinder-und-co-ueber-welche-apps-der-standort-von-smartphone-usern-ausspioniert-wird

"Mehr als 10.000 einzelne #Apps konnten dabei bisher identifiziert werden. Darunter beliebte Spiele wie #CandyCrush oder #TempleRun, die Dating-Apps #Tinder und #Grindr, die Fitness-App #MyFitnessPal oder auch #Tumblr und #Flightradar24. Doch auch eine App zum Tracking des weiblichen Zyklus sowie eine muslimische Gebets-App befinden sich in dieser Riege gemeinsam mit vielen #VPN-Apps, die ironischerweise dazu gedacht sein sollten, die Privatsphäre der User zu schützen. Am meisten Daten finden sich in dem Datensatz allerdings von einer vielgenutzten #Wetter-App, die alleine in Googles Play Store mehr als 100 Millionen Downloads hat."

#Privatsphäre #Android #iOS #Standortdaten #Überwachung #databroker #Smartphones #Handy #leaks #GravyAnalytics

Candy Crush, Tinder und Co: Über welche Apps der Standort von Smartphone-Usern ausspioniert wird

Ein Hack des Datenhändlers Gravy Analytics gibt einen unerfreulichen Einblick in jenes Geschäft, über das sensible Daten bei zweifelhaften Firmen landen

DER STANDARD

@publicvoit Bis die Datensammelei nicht weiter reguliert wird, gelten weiterhin die Empfehliungen:

1) Überlegen, ob die App wirklich benötigt wird, also einen Mehrwert für mich liefert.
2) Sind die Berechtigungen plausibel? Lieber Mal eine zu wenig vergeben und schauen, ob die App dann trotzdem funktioniert.
3) Im Falle von Standortdaten: Brauch ich die unbedingt immer auf OS Level an? Es gibt eh den Quick Access Button zum Ein-/ Ausschalten.
4) Ad-Blocking, wo immer es geht! Diese Standort-Daten werden über Werbe-Netzwerke erfasst und weitergegeben.
5) Auch Services, für die man zahlt sind "betroffen" - also der alte Satz "Gratis, dann bist du das Produkt" ist oft nicht falsch, aber unzureichend.

@bijram Dem stimme ich durchaus zu. Doch wird das weiterhin dazu führen, dass nur eine winzig kleine Minderheit Privatsphäre und Selbstschutz praktiziert und damit auch bekommt.

Edit: ich bin ja schon bei meinen Nerd-Kolleg:innen ein seltsames Exemplar. Den meisten IT-Kundigen, die ich kenne, ist das vollkommen egal, da (häufiges Argument) eh nichts gegen alles das machen kann. Dass man mit selbst wählbarem Aufwand mit einfachen Regeln durchaus mal das Gröbste schafft, ist schon nicht mehr motivert genug.

@publicvoit Sprecht mir nach: VPN sind nicht dazu da, die Privatsphäre zu schützen. Funktioniert schon rein technisch nicht. VPN eignen sich nur dazu, Netflix-Inhalte zu schauen, die in meinem Land nicht verfügbar sind.

@gisiger Kommt darauf an. 😉

Wenn ich in einer Situation bin, wo ich dem lokalen Netz deutlich weniger vertraue als dem VPN-Provider, dann wäre es OK.

Dem VPN-Provider ist man natürlich komplett ausgeliefert und so sollte sich das im Risikomanagement niederschlagen, das kaum jemand macht.

Aber in der Allgemeinheit hast du vollkommen recht. 👍