Beim Transkribieren des Interviews:
Interviewte Person macht immer wieder rassistische Remarks.
Dann erzählt sie die Geschichte, wie sie von ner Kollegin als Ossi-Nazi bezeichnet wird.
Und dann kommt "ich kann gar nicht kein Nazi sein, weil meine Familie musste flüchten, nämlich aus Ostpreußen, Schlesien und Sudetenduetschland"

haaaaa

ich glaub ihr das sie kein "Nazi" ist, aber sie wählt halt die AfD
Und sie versteht Rassismus nicht
und generell, ist sie komplett überfordert mit Diversität. Das überfordert sie alles. Deswegen sucht sie sich halt dann andere Erklärungen.

@bookstardust Vielleicht kein Fascho, aber nützliches Material. Unsere deutschen Faschistischen haben die Antifaschistischen vor 100(0) Jahren noch am Abend der #Machtübergabe* eingebuchtet, getötet, gefoltert, gejagt, in Konzentrationslager verschleppt. Jüdische, queere, behinderte Menschen, bürgerlicher Widerstand, das kam alles später dran. Aber so #rechtsoffene, einfache Menschen, die sind als #Blockwarte, Heimleitungen, Büromäuse, Fabrikarbeitende, Spitzel, … halt essentiell für so einen faschistischen und diktatorischen Apparat. Jeden diktatorischen Apparat.

*Ich schreibe MachtüberGABE. Erst die Stimmen des #Zentrums, heute die Union, und deren bewusstes Ausmanövrieren der »Linken« unter bewusstem Verstoß gegen die parlamentarische Geschäftsordnung, durch die damaligen bürgerlichen und nationalen, nationalistischen Parteien, für Hitler als Kanzler, und für die Notstands-/Ermächtigungsgesetze, haben den #Faschismus in Deutschland vor 100 Jahren zur #Reichsregierung gemacht.

@mupan @bookstardust Es gab damals noch keine Grünen und generell ist es historisch unsauber, heutige Personen in damalige Geschehnisse einzusetzen. Was der Faschismus mag: relativierende Vergleiche. Was er nicht mag: detaillierte Fakten im Kontext.

@anders_von_hadern Wenn du die heutigen Faschistischen weniger schlimm findest als die vor hundert (vor »1000«) Jahren, dann sag das. Ich sehe den Faschismus, der auch in die offizielle Politik Einzug hält, als genau so gefährlich und verbrecherisch an, wie den historischen Faschismus. Mit den heutigen technisch-organisatorischen und medialen, infiltrativen Mitteln könnte es sogar noch übler werden. Also, i.S. Faschismus sehe ich keine Relativierung in meiner Aussage.

Du regst dich darüber auf, dass ich GRÜNE als bürgerliche Politik-Profis erwähne. Wenn du Anhänger der vorHERRschenden Darstellung bist, dass Hitler und seine NSDAP sich der Demokratie bemächtigt hätten, und die Weimarer Verfassung nicht wehrhaft genug gewesen sei, kumuliert in der Begriffswahl »Machtergreifung«, dann sag das. DAS halte ich für Geschichtsfälschung der westlichen, kapitalistischen Sieger, bzw. der kapitalistisch protegierten BRD. (Ich höre schon den Kurzschluss: Ja, aber die DDR. Die haben auch nicht wahrer …

@bookstardust

@mupan @bookstardust Ich werde auf deine persönlichen Unterstellungen hier nicht eingehen. Kleiner Service-Hinweis: Nein.
@anders_von_hadern Ich unterstelle dir gar nichts. Sorry, wenn das so rüberkam. Dann sag, was für dich die Relativierung ist. @bookstardust
@mupan @bookstardust Das habe ich dir gesagt. Ja, die Befürchtung ist berechtigt, daß es zu einer Machtübergabe kommen könnte. Aber von damaligen Merz etc zu sprechen ist einfach komplett drüber. Es wird auch dahingehend der Sache nicht gerecht, daß wir es heute mit anderen Verhältnissen an Vernetzung/Geldflüssen/Motiven und Propaganda zu tun haben, denen wir anders begegnen müssen.
@mupan @bookstardust Nur für's Protokoll: Leute zuerst zuballern mit Unterstellungen und Missverständnissen und dann Erklärung zu befehlen ist echt schlechter Stil. Eins kann auch freundlich fragen, das verkürzt Vieles.

@anders_von_hadern

Du hast dich nicht mit mir inhaltlich auseinandergesetzt. Ich habe dir nichts unterstellt, das waren alles Fragezeichen bei mir, was dich angeht.

Generell sind im Fediverse Menschen eher an inhaltlicher Auseinandersetzung interessiert. Formale Diskreditierung bringt keins weiter.

Meine Annahme war, du habest inhaltliche Differenzen, weil von dir lediglich Formalkritik kam. Das ist nach meiner Erfahrung bislang immer der Grund gewesen, seltener hier, wie gesagt, als auf kommerziellen Plattformen: Formale Diskreditierung, um über Verfasser.in den Inhalt zu diskreditieren. Du hast trotzdem all benefits of doubt bekommen, denn jeder Annahme war ein großes Wenn als Klammer vorangestellt. Auch, wenn du deine Formalkritik anscheinend nicht als Totschlaginstrument gemeint hast, wird sie in der Regel so wirken.

Ich wollte dir nichts unterstellen. Sorry, wenn es so gewirkt hat.

@bookstardust

@anders_von_hadern

Deine Kritik ist also als schlechter Stil rübergekommen.

Bei der Bemerkung zur DDR hatte ich nicht unbedingt dich vor Augen.

Meine etwas literarische und arg verkürzte Darstellung der historischen Machtübergabe mit Akteur.inn.en aus der heutigen KapitalPolitKlasse war eine Verkürzung und missverständlich, vor allem für Leser.inn.en, die meine bisherigen Toots nicht kennen. Deshalb habe ich sie geändert. Für die Wirkung ist nicht wichtig, was ich gemeint habe, und ich sehe sehr wohl die Gefahr, dass das als Relativierung rüberkommt, denn die Eigendarstellung der Grünen als Öko- und Menschenrechtspartei verfängt ja noch immer. Was zum Lachen wäre, wäre es nicht zum Weinen.

Da muss ich also in einem argumentativen Text noch weiter ausholen, wenn mir wichtig wäre, in diesem Zusammenhang noch einmal zu erwähnen, wie wenig Widerstand ich bei den aktuellen bürgerlichen Parteien erwarten würde.

Wär vielleicht ein guter Roman …

@bookstardust

@mupan @bookstardust Ich wollte dich lediglich sachlich darauf hinweisen, daß dein Post inhaltlich sehr nah an der Propaganda von Querdenkenden und AfD-Anhängenden ist.

Daß dieser sachliche Hinweis zu Fragen zu meiner Person führt, kenne ich aus dem Fediverse so nicht.

Ich möchte hier jetzt nicht weiterdiskutierten und mir auch sonst nicht von dir weitere Unterstellungen machen lassen wie etwa ich würde Formalkritik üben um irgendeine versteckte Agenda durchdrücken zu wollen.

Evtl wäre es dir möglich, zu akzeptieren, daß du meinen ursprünglichen Post nicht verstanden hast und deine Nachfragen Alles noch schlimmer gemacht haben. Ich könnte mich nur noch wiederholen und das möchte ich nicht. Schon gar nicht auf der persönlichen Basis, die aus deinen Antworten immer wieder hervorsticht. Denn ich schätze inhaltliche Auseinandersetzungen.

@anders_von_hadern

… gefälscht, nur anders, stalinistisch-diktatorisch in deutscher Prägung, vorgeblich »sozialistisch«.)

Es war eine Machtübergabe durch bürgerliche Parteien, schmutzige, illegale Geschäftsordnungstricks, weil sich die Mehrheit der bürgerlichen Parteien einig war, dass Hitlers üble Vorhaben kurzfristig besser fürs Geschäft seien als die Linken und »Linken«. Damals galt die SPD noch als irgendwie antikapitalistisch. SPD-Mitglieder, die nicht in die Lager gebracht wurden, wurden an einflussreichen Positionen in Unternehmen und Verwaltung sofort ersetzt durch NS-Parteikader. Ich denke, es ist egal, welches Parteienetikett draufklebt, die tatsächliche Politik der demokratischen bürgerlichen Parteien ist vergleichbar prokapitalistisch und rechtsoffen.

Wenn du findest, dass die demokratischen bürgerlichen Parteien nicht in großer Gefahr sind, genau solche Steigbügelhalter.inn.en zu sein, in naher Zukunft, wie die damaligen bürgerlichen Parteien, dann sag das.

@bookstardust

@anders_von_hadern

Aber versteck diskutierbare Unterschiede in der Einschätzung der machtpolitischen (Schief)lage in Deutschland nicht hinter pseudomethodischer Kritik, die mir unterstellt, ich würde Äpfel mit Birnen vergleichen. Ein schwacher Versuch, dich vor inhaltlichen Argumenten zu drücken.

@bookstardust

@mupan @bookstardust Ich habe in deinen Posts bisher keine diskutierbaren Unterschiede gesehen. Mach faktisch und sachlich deine Punkte, aber hör auf, mir etwas zu unterstellen.