Hi #InformatikEdu, ich will mit meinen 9ern über Ordner, Dateien, Ablage, Downloads finden, Speichern, … sprechen, weil die S*S sowas ja alles nicht können. Hat jemand ne Idee, wie ich das methodisch schön machen kann? So frontal alles zu erklären/zeigen finde ich blöd, aber mir is noch nix besseres eingefallen

#FediLZ #informatik #computer

@tobiw Ahhh, die digital natives...
Ich werde nach den Ferien mal "was ist ein Browser, was ist eine Suchmaschine, was ist eine Website" anfangen.
Nein, ich habe auch keine bessere Idee, sorry
@Giliell Das ist auch wichtig. Dazu habe ich nen paar Folien, mit denen ich kurz zeige, wie viel einer YouTube/Amazon-URL für das gewünschte Video/Produkt und wie viel (mehr) für’s Tracking ist. Aber das kommt ja inhaltlich erst nach dem, was du sagst.
@tobiw
Moin Tobi. Vielleicht lässt sich hieraus was zum selbstlernen bauen mit h5p: https://elearning.rs-oberroning.de/course/view.php?id=3028#section-1
Course: IT 1.8 Grundlagen elektronischer Datenverarbeitung | Elearning RS Oberroning

@villon @tobiw der Kurs ist bestimmt sehr interessant für meine IT-KuK ☺️
@villon Danke, da schaue ich mal rein!
@tobiw Ich zeige das in der ersten Stunde frontal und erarbeite eine Ordnerstruktur für den Informatikunterricht, die ich bei jedem SuS kontrolliere. Vormachen (auch durch SuS) und Nachmachen finde ich hier nicht verkehrt. Anstrengender ist, die Nutzung der Ordner und das Umbenennen von Dateien jede Stunde wieder einzufordern... Ich will z.B. Schülerergebnisse als pdf-Datei mit einem bestimmten Dateinamen und bekomme regelmäßig jpgs oder goodnotes-Dateien mit von der App vorgegebenen Namen.
@ixsi Ja, ich fürchte auch, es fordert einiges an Durchhaltevermögen und Erinnerungen, ehe sie das zuverlässig sinnvoll eigenständig können.
Zumal ja auch viele K*K das bestenfalls halb beherrschen …
@tobiw Es hilft aber etwas, wenn ich ihnen meine Hartnäckigkeit damit begründe, dass ich sie dazu befähigen will, die Geräte und Apps als Werkzeug zu benutzen und nicht selbst zum Werkzeug werden, nur weil sie z.B.an vorgeschlagenen Speicherorten im vorgegebenen Dateiformat speichern. Sie können sich außerhalb meines Unterrichts ja immer noch anders entscheiden, aber sie haben immerhin mehrere Optionen.
@tobiw @ixsi der letzte Satz - den fühle ich so sehr. Es ist peinlich für unsere Zunft…

@tobiw

Oberbegriff "Ordnung". Wie hältst du Ordnung zu Hause?
https://wiki.documentfoundation.org/Videos/File_management_in_Writer/de

Dateiverwaltung - The Document Foundation Wiki

@LibreOfficeDE Danke! Schaue ich mir gern an.
@tobiw
Aus dem Video hier: https://yewtu.be/watch?v=Vant20z6YW8
Lässt sich z.B. ein interaktives machen.
@tobiw Erst Dateien erklären, dann Ordner. Bei Dateien such zeigen, warum es Dateinamenerweiterungen gibt warum Windows die braucht und andere OS nicht.
Dann zeigen, warum Ordner gegenüber Tags immer Nachteile haben. Dann symlinks erklären und zeigen, dass sich Ordner über Tags abbilden lassen, aber nicht andersrum.
Namenskonventionen für Dateien mit Autoschildern erklären.
(edit: und erklären, wie ein Computer den Inhalt einer Datei erkennt!)
@Linkshaender Ja, alles wichtig, aber einer*m S*S, die*er grad erst (hoffentlich) kapiert hat, was eine Datei ist, brauche ich wohl nicht direkt anschließend mit Symliks kommen ;-)
@tobiw obwohl die gerade für das Verständnis, was eine Dateibezechnung ist, gut wären 😆😎 aber ja.
Wichtiger finde ich tatsächlich zu diskutieren, was denn eine Datei bzw ein Dateiformat ist. Ich bin ja ein alter Sack, das erste MS-Word unter DOS (Anfang der 80er!) hatte gar keine „Dateien“, die haben einfach 1..n Speicherseiten á 512 Byte auf die Platte gedumped. Dateiformate, wer braucht das denn? 🤣😂
@tobiw Was hältst du davon, sie einen kleinen "Zettelkasten" bauen zu lassen - und dann daran die Unterschiede erklären lassen?
@K_Reuss_Manaus Nette Idee, aber dafür fehlt mir – glaube ich – die Zeit. Muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.
@tobiw Ich zeige und erkläre das auch frontal und wir richten die Schülerlaufwerke gemeinsam ein (z.B. je ein Ordner pro Fach). Aber man kann z.B. ein kleines gemeinsames Projekt voranstellen. Beim Sammeln von größerer Menge an Informationen ergibt sich die Notwendigkeit der Struktur von selbst 😉.
@mojoweiss Es wäre so schön, wenn sich bei allen die Notwendigkeit von Struktur selbst ergäbe … aber es gibt – gefühlt – mehr von den S*S, dir (früher) statt Mappe einfach einen College-Block für alle Fächer haben ;-)
@tobiw ich bin da ein Freund von Theatralik:
Ein Haufen Notizzettel unterschiedlicher Farben auf dem Tisch - Chaos. Zettel nach Farbe sortiert auf dem Tisch. In Fächermappe legen oder in Klarsichthüllen in Leitzordner mit Register. Ordner ins Regal stellen.
Dann gemeinsam erarbeiten, was das jetzt im Computer wäre - von Dateien über Ordner bis Laufwerk oder Cloud.
Und dann: machen, machen, machen.
@thweyrich Nette Idee, geht ja nen bisschen in dir Richtung, was auch @K_Reuss_Manaus vorschlug, nur ohne die Kästen erst zu bauen/basteln.
@tobiw @K_Reuss_Manaus ich mag gerne Vorgehensweisen, die schnell und ohne viel Aufwand oder Vorlauf funktionieren - ganz pragmatisch.
Ob man dann lieber Fächermappen, Leitzordner oder Schuhkartons möchte und die Farben der Zettel für Dateiformate oder für Schulfächer stehen ist dann frei wählbar. 🤓
@thweyrich @tobiw Wäre doch spannend, beides zu nehmen: Farbige Karten jeweils in Schuhkartons bzw. Klarsichtfolien/Leitzordner und dann sehen, was wofür funktioniert. Können dabei Benennungssysteme ausprobieren. (War das erste, was ich meiner damals 60-jährigen Mutter erklärte, als sie plötzlich ihre digitalen Fotos abspeichern wollte.)
@K_Reuss_Manaus @tobiw genau das meinte ich - je nachdem, worauf man aus ist, was die Zielgruppe, was das eigene System, kann man anpassen, welche „Gegenstände“ und wieviele „Ebenen“ des „Aufräumens“ Sinn machen. 🤓