Ich habe meinen Zahlenfetisch ausgelebt und ausgerechnet, wie viel günstiger wir mit einem Elektroauto unterwegs sind: https://blog.mellenthin.de/archives/2024/12/24/na-ob-sich-das-lohnt-ein-jahr-elektroauto/
“Na ob sich _das_ lohnt? 🤔” Ein Jahr Elektroauto – dysternis

@melle
Sehr interessanter und schöner Artikel!

Danke für‘s Teilen und frohe Weihnachten 🙂

@melle sehr cooler Beitrag 👍
@melle Der non sequitur mit dem Frittierfett ist großartig! :D
@melle Rechnest du das bitte auch für mich aus?
Ich habe nämlich kein Auto, und würde gerne wissen, wie viel ich mit einem E-Auto sparen kann.
Im Home-Office und fußläufig zum Supermarkt habe ich auch fast keine sonstigen Ausgaben für Verkehr (in etwa 10€ pro Monat)
@K_Reuss_Manaus @melle da er den Anschaffungspreis nicht mit einrechnet und du das Auto, wenn du es nicht brauchst, auch nicht anmelden müsstest, kommst du bei 0€ raus! Super oder?
@tueflti @melle Kein Auto zu haben, ist fast immer billiger als ein Auto (auch E-Auto). Und wichtiger wäre die Förderung von ÖPNV und Fahrdiensten, für Menschen, die nicht mehr selbst fahren können. Und v.a. eine "15-Minuten-Stadt", in der alles fußläufig erreichbar ist.
@K_Reuss_Manaus @tueflti @melle in Deutschland oder in Brasilien?
@tueflti @melle Auf jeden Fall in Deutschland.
Ich habe auf dem "Flachen Land" (worst case!) gewohnt, 10 km von der nächsten Einkaufsmöglichkeit und 50 - 70 km von meinen Firmenkunden.
Bin im Schnitt pro Tag also 100 km bis 150 km gefahren. Die 9 Uhr Monatskarte knapp 200 € + eventuell 10 € vor 9:00 Uhr oder AST.
@melle Sehr lustig, dass sich unsere Geschichten so ähneln. Unser "wann" kann nämlich auch, als der Diesel im Campingurlaub starb. Da kamen Auto und Wohnwagen letztendlich per LKW zurück. Den Rest kann ich nur bestätigen. Wir haben auch noch einen kleinen Verbrenner und wechseln ab und ich hasse die Wochen, in denen ich das Ding habe.
@melle Ein weiterer Bonus ist kostenloses Parken, je nach Stadt, bzw. Parkgebühren in Ladegebühr enthalten. Das find ich immer wieder richtig toll.
@_g_baer_ Ja, das sind alles goodies, die schwer zu quantifizieren sind. Genau wie das kostenlose Laden. Ist im letzten Jahr genau zwei Mal vorgekommen. Nett, aber in der Gesamtrechnung unerheblich.
@melle Bei mir sind das mindestens 20Eur im Monat, alleine fürs Parken. Aber ich geb dir Recht, da spielen ein Haufen Effekte rein. Kostenloses Laden ist leider praktisch ausgestorben.
@melle ist es nicht logisch, dass ein kleineres neues Auto in den laufenden Kosten viel weniger kostet als ein altes großes Auto?
@tueflti es ist nicht so viel kleiner. Wir sind 5 Personen, die wollen im Alltag und im Urlaub genug Platz haben. Auch ein neuer Verbrenner wäre in der Wartung erstmal günstig, aber meine These ist, dass nach 10 Jahren nur die Hälfte der Wartungskosten beim E-Auto anfallen.
@melle @tueflti hm ich habe den Artikel gelesen und habe es so verstanden, dass viele Dinge (bspw Verbrauch usw) im Vergleich mit dem alten Auto gesetzt werden, was für mich keinerlei Sinn ergibt.
@tueflti @tueflti Jein, der Bus war ein Neuwagen. Aber ich schrieb ja, der Vergleich hinkt. Inflation auch nicht berücksichtigt. Trotzdem wollte ich eine Größenordnung wissen, dafür ist die Rechnung gut genug.
@melle bei mir war die Kostenrechnung in 5 min erledigt. 😀
Was, π*👍 200€ Spritkosten im Monat, und 20.000 km im Jahr? Dann ist der Verbrenner bei jetzt 140.000 km in 2-3 Jahren Schrott. D.h. Neuwagen. Leasingkosten für Elektrozweitwagen 170€, spart Sprit, Laufleistung und Doppelkilometer. Rechnet sich, passt. 😁

@melle
Guter Blogartikel

Wie schwer sind die Fahrzeuge?

Welcher Preis pro Km pro Kg ergibt sich?

@koenigdickbauch der Bus hat 1.8t gewogen, das e-Auto 2.0t. Beim Bus waren wir bei 0.46€ / km TCO, mit e hoffe ich auf die Hälfte.

@melle
Danke,

Das ist ein Größe mit der man rechnen kann, auch wenn große Abweichungen zu erwarten sind.

Ich möchte nur ein Auto mit einem Gewicht unter 1,5T kaufen. Der R5 könnte so was sein.

@melle Sehr interessant - vielen Dank!
@melle ganz allgemein zur Fragestellung: Muss sich alles pekuniär "lohnen", wenn es dem persönlichen ökologischen Fußabdrucks dient?
@hardy1961 @melle Danke dafür! Genau der Punkt.
@hardy1961 Das ist ja genau der Punkt. Man bekommt die Leute nur mit dem Geld, deutsche finden es super zu sparen. Gleichzeitig höre ich „so teuer und dann noch ein e-Auto 🧐“
Dass es ökologisch sinnvoller und gleichzeitig günstiger ist, verstehen die wenigsten und wenn ich frage was der Diesel-Kombi in Summe kostet, höre ich „egal“.
@melle dem Bligeintrag kann 8ch mich aber nur anschließen.

@melle
"Ganz schön viel Kohle für »ich kann wann ich will und wo ich will im Stau stehen«”

Beste Beschreibung für den #Autofetisch Deutschlands 😁
#AutoKorrektur

@Micha @melle hab jedes Mal CL mit blau bemaltem Gesicht a la Breaveheart vor dem inneren Auge, wie er „Freiheit“ schreit
@melle du sprichst mir aus der Seele 🫶
@melle hat Spaß gemacht zu lesen. Danke
@melle Schade ist nur dass man sich das Sparen können erst einmal leisten können muss. Wenn ich mir die derzeitigen Preise für ein E-Auto, das meinen 1,3t Anhänger ziehen kann, anschaue kann ich nur hoffen dass mein 10 Jahre alter Golf Variant (Benziner) noch einen weile hält. (Gilt auch für Verbrenner, die Preise sind derzeit unverschämt, aber für E-Autos in der Klasse gibt es noch kaum einen Gebrauchtmarkt). Da ich fast alle Reparaturen selbst machen kann halten sich die Kosten in Grenzen.

@timmyneun ja klar kann nicht jeder sich eben mal einen Neuwagen kaufen. Mein Punkt ist ja, dass der etwas höhere Kaufpreis (im Schnitt angeblich 6000€) durch die geringeren Betriebskosten mehr als ausgeglichen werden.

Und gebraucht geht schon einiges. Wenn Du ab 100.000km guckst, auch bezahlbar. Akkus sind durchweg besser in Schuss als prognostiziert und wenn das Fahrwerk gut ist, fährt der auch noch weitere 200.000km.

@melle @timmyneun schade, dass das nur für Leute funktioniert, die zu Hause laden können. 🙄
(Wir sind auf öffentliche Ladesäulen angewiesen und haben noch keine vergleichbare Lösung gefunden. - 4,5l/100km ca. 7,40€ lässt sich bei unserer Laufleistung mit keinen Anbietern - wir brauchen eher zwei - erreichen.)
Beim Preis für den Haushaltsstrom bin ich auch verblüfft. Unser Ökostromanbieter (EWS) liegt über 31cent... Bei wem seid ihr?
@melle Gerade bei den gebr. E-Autos ist der Abstand aber deutlich höher als 6k€. Gerade bei Mobile.de geschaut, Die günstigsten mit 1,3t AHK liegen bei 25K€, alle mit weit über 100.000 km. Mein Golf hatte als 3 J. und 30.000 km 17K€ gekostet. Ich bin ein Fan von E-Autos und will nicht schlechtrechnen. Ich habe die Hoffnung das die günstigeren Alternativen, die bisher keine AHKs eingebaut hatten jetzt aus dem Leasing fallen und es in den nächsten 1-2 Jahren da auch bezahlbare Gebrauchte gibt.
@melle

Bruder im Geiste
🤣

Für die
#Elektroauto #Statistik haben wir es noch nicht lange genug, aber für unser Haus mit #Wärmepumpe seit 2007 und #Photovoltaik seit 2010 (erweitert 2023) führe ich von Anfang an monatliche Statistik und es sei gesagt:

Wohnen im Einfamilienhaus mit Garten, 115 m² beheizte Wohnfläche (für die Frau kuschelig warme 22-23 Grad) kostet uns aktuell 1,75 Euro / Tag bzw. 53,23 Euro / Monat bzw. 638,75 Euro / Jahr.

Darin enthalten sind sämtliche laufenden Kosten: sämtlicher Strom für Wärmepumpe (Heizung und Warmwasser) und Haushalt, sämtliches Wasser und Abwasser, Grundsteuer, Müllgebühren sowie Wohngebäudeversicherung.

Dem notwendigen Stromeinkauf im Winter gegengerechnet sind die Einnahmen aus dem Stromverkauf im Sommer.

Für die Wärmepumpe selbst (Heizung und Warmwasser) brauch(t)en wir zwischen 1.600 und 2.000 kWh Strom / Jahr. Selbst beim aktuellen Strompreis und ohne Photovoltaik wären das nur 570 - 760 Euro / Jahr. Da kommen Gas & Co nicht auch nur annähernd dran, und der Abstand wird zunehmen (Gas wird teurer, Strom wieder günstiger).

So viel zum Thema Wärmepumpe ist
#Heizungsideologie und #Heizungsdiktatur.

Nein, Wärmepumpe (und Photovoltaik) ist
#Umweltschutz, #Klimaschutz und eine massive Kostenreduktion gegenüber #Kohle, #Öl, #Gas und jeglicher so genannter "#Technologieoffenheit" von #CDU #CSU #FDP und #AfD.

#Wärmewende #Energiewende
@crazy2bike @melle das kommt natürlich ganz auf die Dämmung an. Ich komme bei ähnlicher Größe BJ 50er, vor 10 Jahren auf EG100 saniert mit der Pelletheizung auf ähnliche Kosten. (Wenn die stirbt, wird auch wärmegepumpt oder die Fernwärme ist bis dahin hier in der Straße.)
@flohlaus @melle

Unser Haus ist Niedrigenergiehaus-Standard von 2007, also gemessen an neuen Standards eher noch schlecht. Bei aktuellem EEG-Standard und neuerer, modulierender Wärmepumpe wäre der Strombedarf für Heizung und Warmwasser noch geringer.

Für uns rechnet sich eine thermische Sanierung oder der Austausch der funktionierenden Wärmepumpe aber weder wirtschaftlich noch klimatisch.

@melle

Frag sich jetzt noch, wieviel günstiger es wäre zukünftig ganz auf's Auto zu verzichten. #autofrei

@melle Sehr schön aufgeschrieben, matcht meine Erfahrung aber ich könnte es nicht so unterhaltsam texten :-) Aus meiner Sicht fehlen noch zwei Aspekte: >30ct/kWh deutet auf einen nicht-dynamischen Tarif hin, normalerweise kommt man unter 30ct hin. Und das bedeutet auch dass man Strom bezieht wenn viele Erneuerbare im Netz sind und entlastet damit das Netz bzw. unterstützt die Energiewende. Das taucht im Spreadsheet nicht so auf aber unsere Nachkommen danken.
@jzakotnik Danke 😊 Der Strompreis beinhaltet öffentliches und nichtöffentliches Laden, deswegen sind wir über 30ct. Ich schaue auch ohne dynamischen Strompreis auf die Energy-Charts und plane die Ladungen entsprechend netzdienlich. Das zu automatisieren wäre der Plan fürs nächste Jahr.
@melle sehr schön! Darf man fragen warum keinen dynamischen Tarif, wenn Du eh nach Stromampel optimierst? Dann wäre es ja noch billiger.. Oder ist zu risikoreich?
@melle @melle Ich buche, seit ich das erste mal #elektrisch gefahren bin, wenn irgend möglich nur noch #BEV bei @stadtmobilkarlsruhe
Das fährt sich so viel angenehmer, da brauche ich gar kein ökonomisches Argument.