Nie. Weil Geld und Macht und damit Vorgesetzte, die anderer Meinung sind.
Sobald es zu spät ist.
@Ainar_von_Fieln @janboehm das wird nie passieren, weil man immer mit den Strategien 1. anderen die Schuld geben und 2. mit Angst zu noch extremeren Vorgehensweisen auffordern - die eigenen Strategien rechtfertigen kann. Dabei ist irrelevant, wie ineffizient die vorherigen waren.
Ich meine - gibt es aus der cdu irgendwelche selbstkritischen Stimmen, dass man unter Merkel bspw die Probleme, die mit kultureller diversität kommen, selbst herbeigeführt hat?
Eben gerade durch die Hintertür gespiekt - tatsächlich nichts zu finden.
Jan, das wäre ein großartiger Schritt und ein tolles Signal mit großer Reichweite 🥰!!!!!
@janboehm Wir behandeln die Plattformen immer noch als "Medienintermediäre" - als würden sie Informationen neutral weiterleiten wie E-Mail-Provider. Gleichzeitig hängt die Reichweite aller journalistischen Angebote von ihnen ab…
Sind die Plattformen Säulen der FDGO? Ich denke nicht. Wenn sie das aber nicht sind - wie gehen wird damit um?
https://kaffeeringe.de/2024/09/04/medien-als-saeule-der-demokratie/
Um 6 Uhr nach dem nächsten Krieg.
@janboehm
Regelwerke gibt es dafür ja, nur leider betreiben BKA und BNetzA gegenseitiges Fingerpointing wenn es um die Kontrolle des dafür geschaffen Artikel 18 DSA ( https://eu-digitalstrategie.de/kapitel-3-dsa/art-18-dsa-meldung-des-verdachts-auf-straftaten/) bzw. DDG §13 (https://www.gesetze-im-internet.de/ddg/__13.html)
geht, welches Plattformen bei Meldungen gegen Leib und Leben verpflichtet direkt über eine zusätzliche Schnittstelle Anzeige zu erstatten.
Hier ein Auszug aus einer Konversation mit dem BKA
Ziel dieser Verordnung ist es, durch die Festlegung harmonisierter Vorschriften für ein sicheres, vorhersehbares und vertrauenswürdiges Online-Umfeld, in dem Innovationen gefördert und die in der Charta verankerten Grundrechte, darunter der Grundsatz des Verbraucherschutzes, wirksam geschützt werden, einen Beitrag zum reibungslosen Funktionieren des Binnenmarkts für Vermittlungsdienste zu leisten.
@janboehm und die grandiose Antwort des Beamten mit Auskunftsverweigerung mit dem Hinweis ich solle nochmal selbst Anzeige bei Polizei stellen, wenn ich den "Wunsch" dazu habe 🤷♂️ und dass ich bei Verdacht, dass keine Anzeige beim BKA über DSA-Meldung eingetroffen ist mich bei BNetzA melden soll.
Spoiler dazu: die BNetzA hat nach telefonischer Auskunft keine Einsicht in die Schnittstelle und kann das somit gar nicht kontrollieren. Eine Anzeige von mir dümpelt in dem System seit Mitte Juli.
@janboehm und zum Schluss noch die Antwort vom freundlichen Polizisten dazu.
Somit haben sich die deutschen Behörden selbst ausgedribbelt und zeigen gegenseitig aufeinander, weil der vorgesehene Empfänger der Schnittstellenanzeige durch Anbieter, das BKA, die Auskunft verweigert und an BNetzA verweist und die BNetzA das gar nicht kontrollieren kann, weil die keinen Zugriff haben 🤡.
Mechanismen sind da, man gestaltet sie nur zahnlos...
@janboehm Stand September sind (nach einer Presseanfrage an das BKA, die mir vorliegt) übrigens nur eine niedrige vierstellige Zahl Anzeigen eingegangen, von ALLEN PLATTFORMEN kumuliert, die dem DSA verpflichtet sind. Davon sind lediglich 10% der Meldungen von den VLOPs wie Twitter, Facebook LinkedIn, etc..
Einige große VLOPs und VLOSE haben sogar noch keine Straftat übertragen 🤷♂️.
BKA geht übrigens immer noch von 720.000 Meldungen aus 🤷♂️🤷♂️.
@janboehm
Letztes Wort dazu...
Die Wahrscheinlichkeit ist gegeben, dass irgendein Mensch den Attentäter und seine Nachrichten via DSA-Formular gemeldet hat, aber prüfen kann das niemand ☹️ und somit ist die Chance vertan die Plattform selbst haftbar zu machen.☹️