Wieso ich #Görlitz so lieb habe? Unter anderem, weil es hier an der Stadtgrenze einen Weg gibt, der "Stadtgrenze" heißt. Verstehen nur Stadtanthropologen.
Da modern sie, ein paar Schwellen der Kreisbahn, die ursprünglich von Görlitz über die Königshainer Berge hinüber nach Weißenberg/Wóspork ging. Mit Umstieg da nach Löbau/Lubij und Radibor/Radwor! Seufz. 1993 wurde das letzte Teilstück geschlossen. Traurig, traurig würde #Winterberg sagen.
Sie haben natürlich wieder einen Radweg drauß gemacht. Ich setze da aber aus Prinzip und Pietät keinen Fuß drauf und wähle ebenfalls natürlich den Feldweg.
Und wer mal da hin kommt, der/die schaut sich bitte unbedingt die ganz entzückende gotische Kirche von #Ebersbach an, mit dieser tollen, alles tragenden Säule im Kirchenschiff. Wollte gar nicht wieder da weg und ein bisschen bei Gott rumsitzen.
Tja, und dann haut der April so richtig rein und macht Atmosphäre! Und übrigens ist das da hinten hinterm Isergebirge der komplett verschneite Riesengebirgshauptkamm, Schneekoppe inklusive. #Sudeten, Leute, ich sage euch!
Sudetentypisch: Kaum hat man eine Bergkette passiert, sieht man am Horizont schon wieder die nächste. In diesem Fall ist es die Czorneboh-Kette. Witaj, Čornebóh, muj luby! #Oberlausitz
Kurz vorm Ort quert man die Alte Weißenberger Straße, die etwas von Landwegen vergangener Jahrhunderte atmet und die ich mir einfach mal merke. #Lausitz
Schlag 1 auf dem Markt in Diehsa/Dźěže, auf dem fern der Städte bis ins 20. Jhd. Markttage abgehalten wurden. Die Marktlauben hat man sich als Erinnerung behalten. Ich stelle mir vor, wie sich hier an der deutsch-sorbischen Sprachgrenze die Sprachen mischten. #Lausitz