So die erste Etappe der #Ukraine Reise für den @balkonsolar Verein hätten wir geschafft und ich warte in Posen auf den #Nachtzug.

Im polnischen #Speisewagen wird noch (!) richtig gekocht.

In #Leipzig war der Coca-Cola Zug im #Hauptbahnhof und der erfahrene Bahnreisende weiß wie man sein Handy lädt!

#bahnzeit #ersteradvent

@balkonsolar so #PKP #Intercity und überheizter #Nachtzug haben wir hinter uns und sind in #Przemyl angekommen um 13:45 geht es weiter.
Warten auf den Zug in die Ukraine in Przemysl

Zug sehr sympathisch, Schaffner hatte seinen Pudel im Zug dabei.

In Polen viel Solar im Vorgarten.

Angekommen in #Termopil.

Hier gab es gestern Nacht einen Luftangriff: https://www.ukrinform.de/rubric-ato/3933479-ein-toter-nach-feindlichem-drohnenangriff-auf-ternopil-zahl-der-verletzten-steigt-auf-4.html

Inzwischen auch ukrainische e-sim und gut erreichbar.

Von der Stadt wenig gesehen.

Ein Toter nach feindlichem Drohnenangriff auf Ternopil, Zahl der Verletzten steigt auf 4

Durch den feindlichen Drohnenangriff in der Nacht zum 2. Dezember ist in einem Hochhaus ein Großbrand ausgebrochen. Ein Mensch ist ums Leben gekommen, vier weitere erlitten Verletzungen. — Ukrinform Nachrichten.

Укринформ
Was sich - rein optisch - seit meinem letzten Besuch, vor über 10
Jahren in der #Ukraine geändert hat: Elektroautos auf den Straßen, Ukrainer (besonders Jugendliche) sehen aus wie West-Europäische Jugendliche (Kleider, Haare, Handy), ab und an sieht man eine (alt wirkende) Person in Armeekleidung, hier in #Ternopil auch 3x Leute mit „Peru“, „Colombia“ Patch und dunklerem Teint
Viel von #Ternopil habe ich nicht gesehen, erst war ich morgens in einem Teams Call zu einer Bewerbung für ein Horizon Projekt mit den möglichen Partnern, dann beim Roten Kreuz wo wir uns über das Solar in der Ukraine Projekt ausgetauscht und technische Fragen besprochen haben.

Heute war ich erst beim #RotenKreuz, dass Solarpanels und Powerstations gelagert hat, dort haben wir die verteilt an RotKreuz in #Ternopil & Institute of Local Initiatives, sind ca 200 km nach #Tschernowitz gefahren und habe ½ an Schulen verteilt. Eine Lehrerin hat gleich gesagt sie will mehr machen.

Teils fand die Übergabe aber auch wegen abgeschalteten Strom in ziemliche Dunkelheit statt.

Von der schlaglochfreien Straße (Qualität wie B31 aber weniger Verkehr) zwischen #Ternopil Und #Tschernowitz aus konnte ich doch schon einiges an Solaranlagen sehen, gerade kleinere Freiflächen Anlagen im Garten scheinen populär. Aber auch Dachsolar oder Solar Lampen.

Unterwegs gab es auch immer mal wieder Kontrollen, (davon durfte ich keine Fotos machen) wir wurden zwar nicht angehalten aber wegen der Mobilmachung werden Männer kontrolliert und wenn sie teils nicht nachweisen können, das sie vom Militärdienst freigestellt sind, eingezogen.

Auf der Rückscheibe des Porsche Cayenne: Danke Gott, dass ich kein Russe bin.

Im Eingangsbereich der Schulen gab es diese patriotischen Darstellungen.

In jedem Ort die Galerien mit den Gefallenen Helden der Ukraine.

Eine spannende Sacher hier in #Tschernowitz: Vor vielen Häusern oder im Garten stehen Diesel Generatoren.

Und man sieht gefühlt mehr #Elektroautos als in #Freiburg. Sowohl #Tesla als auch #Nissan Leaf scheinen sehr populär zu sein.

@SheDrivesMobility

Noch ein paar Bilder aus #Tschernowitz.

#Trolleybus, Diesel Generatoren bei Stromausfall vor fast jedem Geschäft in der historischen Innenstadt und zweimal ein historisches Haus.

Auch in der Ukraine setzt sich Elektromobilität immer mehr durch. Das wirkt ja noch ein bisschen krasser, weil neben dem alten Lada ein ebenfalls gebrauchter Nissan Leaf steht, die sind aber sehr beliebt. Auch die Weihnachtsbeleuchtung hat man schon angebracht, LED Birnen brennen auch ohne Glas. Und Tauben füttern, scheint, hier auch populär zu sein.
Sehr früh ging es dann weiter mit dem Zug nach #Lemberg. Der Zug war recht neu man hatte unglaublich viel Beinfreiheit. Aber der Oberbau war nicht besonders gut, und der Zug fuhr auch nicht besonders schnell.
In #Lviv dann zum ersten Mal Sonne!
Dadurch wirkte das Ganze auch deutlich freundlicher als die anderen Städte. Aber hier ist der Krieg optisch präsenter. Zum einen sieht man deutlich mehr Soldaten, auch in Gruppen…
Zum anderen sind Häuser und Statuen verkleidet und die Generatoren auch größer.

Weiter mit dem Zug nach #Rivne, dort treffen wir heute den Rivne Eco Club um weitere Solar Projekte zu besprechen.

In Rivne am #Bahnhof habe ich zum ersten Mal in der #Ukraine einen #Bahnsteig gesehen, der einen niveaugleichen Einstieg in den #Zug ermöglicht! #BahnBubble

Auch #Rivne hat einen kleinen #Weihnachtsmarkt. Und natürlich im Zentrum auch einen Gedenkort an die im Krieg gefallenen Soldaten aus der Stadt.

Im #Hauptbahnhof von #Rivne warte ich nun auf den Zug nach Lviv.

Im #Wartesaal ist durchaus für Unterhaltung gesorgt: Die Armee kontrolliert die Männer, denn wegen Kriegsrecht darf man nicht so einfach reisen. Ein Betrunkener wird jetzt schon das zweite Mal rausgeworfen, beim ersten Mal war die Polizei da, hat ihn aber nicht mitgenommen. Mich haben auch schon zweimal Soldaten angesprochen ob sie Tee bekommen (vermute ich). Hier wird auch kostenlos Tee an die Reisenden verteilt.

Tja in der #Ukraine mag man den #Lokomotiven das #Rauchen abgewöhnt haben, den Waggons aber nicht. Die #Schlafwagen haben Kohleheizung!

Nun „etwas“ Wartezeit im #Hauptbahnhof von #Lemberg.

Um 4:30 kam der Intercity+ dann in #Przemyśl mit mir an.

Die Ukrainer kontrollieren die ausreisenden Männer intensiv, Reisepass, noch ein blaues Pass ähnliches Heft, DIN A4 Blätter ob sie überhaupt raus dürfen.

Der Zug war sehr breit und geräumig, auf den Bildschirmen innen Werbung für die Armee

In #Przemysl , #Polen warte ich auf den polnischen #Nachtzug.

Zeit mich ein wenig umzusehen: „Traditionelle Weihnachtsparade“, die Uniform der #Soldaten sieht anders aus und die #Altstadt ist renovierter als gegenüber.

@sbamueller Kohleheizung? Ernsthaft? Ich war mir sicher, die läuft mit Strom. Aber nee, ist wirklich Kohle: https://www.facebook.com/watch/?v=375823995011345
132K views · 924 reactions | 🧐 Як опалюються наші вагони в зимовий період та чому зимою залізниця пахне особливо? ⠀ 🔆 Опалення пасажирських вагонів локомотивної тяги у міжсезонний... | By Укрзалізниця - Ukrzaliznytsia | Facebook

🧐 Як опалюються наші вагони в зимовий період та чому зимою залізниця пахне особливо? ⠀ 🔆 Опалення пасажирських вагонів локомотивної тяги у міжсезонний...

@sbamueller @SheDrivesMobility mit Generatoren meinst Du PV oder tatsächlich so alte Dieselaggregatoren?
@sbamueller
Der Trolley-Bus (Oberleitungsbus) - ich verstehe bis heute nicht, warum der Busverkehr in deutschen Städten nicht schon seit Jahrzehnten elektrifiziert ist. Die Technologie gibt es schon seit einem Jahrhundert. Und wir hier wollen unbedingt die batteriebetriebenen Busse und sind dafür bereit Jahrzehnte mit der Verbesserung der Luftqualität zu warten.
@ditol sie haben halt die Nachteile einer Straßenbahn (fixe Linie) und die eines Busses (geringe Kapazität, Strassenverkehr) und sind teuer.
@sbamueller
Fixe Linie haben die Akkubusse auch... relativ. Die OL-Busse haben den Vorteil, dass sie keine Akkus benötigen. Damit kein Rohstoff-/selteneErden-Gedöns und sie sind leichter. Aber halt immer noch Reifenabrieb...
Am besten Straba. #StrabaÜberall ! 😊
@ditol

@helgenug @ditol ja aber der Troelly Bus kann hat ja schon ein Problem, wenn auf seiner Strecke ein Auto liegen bleibt oder so. Das hat ja der Elektrobus nicht. Da kann ja auch mein Hindernis drum rum fahren.

Wobei man das natürlich auch beim Trolley Bus mit einem kleinen Akku lösen könnte .

@sbamueller
Na ja, so schlimm ist es nicht. Die Oberleitungsstangen sind lang genug, dass der Bus die Spur nach rechts oder links wechseln kann. Solange es diese zweite Spur natürlich gibt. Aber im schlimmeren Fall, bleibt er genauso im Stau stecken wie ein Verbrennerbus oder ein PKW.

Außerdem haben die Trolleybusse heutzutage Akkus verbaut, dass sie auch kleinere Stadtteile ohne Oberleitungen anfahren können. Das hilft auch beim großräumigen Umfahren einer Unfall- oder Baustelle.

Und was die fixe Linie angeht: Ich habe ja lang genug in St. Georgen gewohnt. Die beiden Buslinien, die den Stadtteil mit dem Rest der Stadt verbinden sind seit ca. 20 Jahren weitgehend unverändert geblieben (der 11er ging bis zur 2. Hälfte der 2000er durch die heutige Fußgängerzone am PdAS, fährt aber seitdem am Hauptbahnhof durch). In der gleichen Zeit wurden die Straßenbahnlinien so oft geändert, dass ich irgendwann aufgegeben habe mir zu merken, welche Linie wo fährt (ändert sich eh gefühlt alle 5 Jahre). Eine fixe Linie zu ändern scheint kein so großes Problem zu sein. Und gleichzeitig sind die Buslinien oft genug erstaunlich stabil. ;)

Und was die Nachteile eines Busses angeht:
1. Nicht alle Städte leisten sich überhaupt Straßenbahnen, weil sie nicht das entsprechende Passagieraufkommen erwarten. Hamburg, die Deppen, haben z.B. straßenbahnähnliche extralange Busse. Da hätte man auch Oberleitungen verlegen können.
2. Nicht überall gibt es das große Passagieraufkommen, das eine StraBa-Linie rechtfertigen würde.
3. Nicht alle Straßen geben genug Platz für eine StraBa-Linie her.
Es gibt ausreichend Gründe für Buslinien. Und diese Buslinien könnten seit Jahrzehnten schon leise und abgasfrei laufen.

@helgenug

@ditol @helgenug aber wir haben den Dieselantrieb erfunden.
@sbamueller
Der Mann, der den Dieselmotor erfunden hat, ist tot! Das hat es ihm gebracht! :)) @helgenug
@sbamueller Ach du bist nicht gleich mit Olaf mitgefahren? 😆
@tinoeberl wir haben sogar gleichen Koffer!
@sbamueller wow, was für eine interessante Reise! Gute Fahrt und eine gute Zeit Dir! Auf dass Du gesund und munter zurück kommen mögest!