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Das 40,00€ teurer gewordene Nachfolgeticket zum 9-Euro-Ticket soll Daten melken. Zwar solle das Ticket übergangsweise nicht nur für Smartphones erhältlich sein sondern auch auf Chip-Karten und kurzzeitig auf Papier mit QR-Code, aber wichtig scheint es den Regierenden vor allem anderen, dass mit dem 49€-Ticket Echtzeit-Verkehrsdaten erhoben werden können.

Positiv klingt zunächst: "Es werde nicht gespeichert, wer von A nach B fährt, sondern nur, wie stark die Verkehrsmittel ausgelastet sind. Für die Fahrgäste könnte das ein Nutzen sein, weil die Verkehrsunternehmen so für ausreichend Kapazitäten sorgen könnten."

Allerdings: Das Ticket wird wohl nur als Abo personalisiert erworben werden können, so dass darüber anfallende Personendaten zukünftig schnell integriert werden könnten. Mit Hinblick auf den aktuellen massiven Ausbau des Überwachungsstaats und der Kontrollgesellschaft in Deutschland und der EU (digitale Personenkennziffer/RegMod, Chatkontrolle, Identifizierungspflicht, Biometrie, eIDAS uvm) ist es doch auch gar nicht die Frage ob, sondern nur wann und mit welchem Vorwand (Anschläge, Pandemie, Jugendschutz, Wahlkampf) personalisierte Datenerfassung und Polizeizugriffe kommen werden, sobald die digitale Kontrollinfrastruktur erst einmal errichtet wurde.

Guter Artikel im @untergrundblaettle darüber, was die #EPA ("elektronische Patientenakte") und nur die Möglichkeit eines Opt-Outs eigentlich bedeuten in Hinblick auf Überwachung und Kontrolle.
Zumindest bleibt noch die Möglichkeit eines Widerspruchs.

Die ePA reiht sich ein in den zunehmenden Digitalisierungszwang
EPA – mit dem Opt-Out-Verfahren zum gläsernen Patienten?

„Ab dem 15. Januar 2025 bekommen alle Kassenpatienten automatisch eine elektronische Patientenakte (ePA). Hintergrund ist, dass sich bisher nur ca. 1 Prozent der Versicherten für die ePA entschieden haben…..“

https://www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch/politik/epa-mit-dem-optoutverfahren-zum-glaesernen-patienten-008615.html

#Digitalisierung #Patientenakte #überwachung #Datenschutz #Privacy

EPA – mit dem Opt-Out-Verfahren zum gläsernen Patienten?

Ab dem 15. Januar 2025 bekommen alle Kassenpatienten automatisch eine elektronische Patientenakte (ePA). Hintergrund ist, dass sich bisher nur ca. 1 Prozent der Versicherten für die ePA entschieden haben.

Untergrund-Blättle

Nochmal der Hinweis auf den Widerspruchsgenerator zur elektronischen Patientenakte #ePA

Da viele Menschen nicht wissen, wie der Widerspruch funktioniert und auch nicht umfassend über die Konsequenzen der überwachungskapitalistischen Ausbeutung von Gesundheitsdaten informiert werden, scheinen viele Menschen keinen Widerspruch gegen die ePA einzulegen, obwohl sie ihr sonst auch nicht zustimmen würden.
Für die herrschende Politik könnten damit opt-out-Modelle, die gezielt mit Hürden zu Wissen und Handlungsmöglichkeiten arbeiten, um so attraktiver werden, während sie den fehlenden Widerspruch als "großen Zuspruch" etc. umzudeuten versuchen.

https://widerspruch-epa.de

#Überwachung #Datenschutz #Datensicherheit #Gesundheit #Deutschland #Privacy

widerspruch-epa.de

#Lauterbach zu Gesundheitsdaten: Google, Meta, und OpenAI melden Interesse an

Da fragt man sich in der Tat ob das ein schlechter Witz sein soll. Braucht es noch weitere Gründe um der elektronischen Patientenakte zu widersprechen? #ePA

„Lauterbach sieht in der Patientenakte einen Datenschatz für KI-Innovationen. Tech-Giganten zeigen Interesse, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern.“

https://www.heise.de/news/Lauterbach-zu-Gesundheitsdaten-Google-Meta-und-OpenAI-melden-Interesse-an-10179936.html

#Lauterbach #Gesundheit #Meta #überwachung #Google #Ki #AI #Künstlicheintelligenz #Technology #Datenschutz #Daten #Privacy

Lauterbach zu Gesundheitsdaten: Google, Meta, und OpenAI melden Interesse an

Lauterbach sieht in der Patientenakte einen Datenschatz für KI-Innovationen. Tech-Giganten zeigen Interesse, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern.

heise online
@autonomysolidarity Ich habe sofort widersprochen, als ich den Brief von der Krankenkasse bekam, noch bevor ich detaillierte Infos hatte. Ich habe es aus Misstrauen gegenüber den Institutionen des Systems getan, weil ich weiß, dass sie immer und mit allen Mitteln den Nicht-Privilegierten Schaden zufügen wollen.
@MargaXeyat super 👍. Ich hab dort angerufen und schon kam der Widerspruch mit der Post, is also echt ganz einfach Leute .
@autonomysolidarity Und wenn ich jetzt den Namen Lauterbach lese, dann schrillen bei mir erst recht alle Warnsignale. Das ist für mich eine der gefährlichsten Gestalten in diesem Politzirkus, ultraneoliberal und im selben Maße konservativ bis auf die Knochen (man denke nur an die Abtreibungsdebatte).
Corona-Politik - eine Frage des Risikos

Im Februar 2022 wollte das Robert Koch-Institut das Corona-Risiko herabstufen. Doch Gesundheitsminister Lauterbach verhinderte dies monatelang. Das zeigen interne E-Mails aus der Zeit zwischen ihm und RKI-Chef Wieler, die <em>WDR, NDR</em> und SZ vorliegen.

tagesschau.de
@autonomysolidarity Ja, das sieht ihm ähnlich. Er ist erzautoritär und die Corona-Maßnahmen haben ihm so richtig gefallen. Arbeiten gehen mussten alle Leute, aber darüberhinaus durften sie nichts. Hoffentlich verschwindet er bald von der Bildfläche.

@autonomysolidarity @MargaXeyat Wenn wir schon dabei sind:
https://www.jacobin.de/artikel/karl-lauterbach-der-privatisierer-corona-gesundheitsminister-ampel-pflegekrise-pflegenotstand-ulla-schmidt-fallpauschale-lipobay

Wir wollen doch nicht seine langjährige Karriere vor Corona vergessen und wie er schon damals das Leben der Menschen verändert hat (natürlich zum Schlechteren 😡).

Karl Lauterbach: Der Privatisierer

Nach Jens Spahn sehnte sich die Bevölkerung nach einem kompetenten Gesundheitsminister – und so war die Ernennung Karl Lauterbachs von lautem Jubel begleitet. Den Pflegenotstand in den Krankenhäusern hat Lauterbach allerdings maßgeblich mitverantwortet.

JACOBIN Magazin
@darkandandstormy @autonomysolidarity Vielen Dank für diesen informativen, lesenswerten Artikel. Empfehle ich besonders den autoritären, saturierten Pseudolinken, die diesen Menschenhasser als Minister haben wollten.