Ich denke, Mastodon ist für das Schreiben längerer Texte suboptimal. Da würde ich mit Fediverse-Anbindung eher z.B. Friendica, oder das WordPress Plugin empfehlen. Das letzte reduziert auch die Ablenkung durch andere Posts, weil es eben mehr als unidirektionales Publikationswerkzeug gedacht ist, denn als bidirektionales Kommunikationssystem. Nicht dass man damit nicht auch bidirektional kommunizieren könnte, aber der Fokus des UI liegt auf dem Publizieren.
Es kommt darauf an, was man tun möchte. Um gleichzeitig bidirektional mit mehreren Partnern zu kommunizieren, ist das Timeline-Konzept nicht das schlechteste.
Für eine unidirektionale Publikation mit angehängter bidirektionaler Kommunikation zum im publizierten Beitrag gesetzten Thema ist z.B. Wordpress wohl besser geeignet.
Es kommt eben immer auf das geeignete Werkzeug für die jeweilige Aufgabe an.
Ich verstehe. Ja, das ist ein interessantes Phänomen. Gewissermassen ist das Entstehen dieser Diskussion hier also auch ein Opfer des Context-Collapses. Was wäre denn deiner Meinung nach ein Ansatz, aus dem eine Lösung erwachsen könnte?
Ich denke, die Kontextualisierung wie in Blogs, oder auch Plattformen, wie z.B. Peertube, in denen ein anfänglicher Autor den Kontext setzt, ist schon mal ein Ansatz - keine Lösung, aber ein Ansatz.
Ein Denkarium (im Original: Pensieve) ist eine große flache Steinschale, in der frühere Erlebnisse und Erinnerungen abgespeichert und später wieder angesehen werden können. Dieses wertvolle Mittel gegen einen immer voller werdenden Kopf scheint auch in der Magischen Welt sehr selten zu sein, denn lediglich die Zaubereischule Hogwarts ist Lesenden als Besitzer eines Denkariums bekannt. Schulleiter Albus Dumbledore kann mit dem Zauberstab seine Erfahrungen wie Silberfäden aus seiner Schläfe ziehen
"Ein Zusammenbruch des Kontexts "tritt im Allgemeinen auf, wenn ein Übermaß an verschiedenen Zielgruppen denselben Raum besetzt und eine Information, die für eine Zielgruppe bestimmt ist, ihren Weg zu einer anderen findet", wobei die Reaktion der neuen Zielgruppe lieblos und äußerst negativ ausfällt, weil sie den ursprünglichen Kontext nicht versteht." https://en.m.wikipedia.org/wiki/Context_collapse 2/x
Dabei kann es beliebig viele Archen geben, die die Gäste vor dem Ertrinken in #GAMAM-Realitäten oder aus dem Doomscrolling unterm serifenlosen Hakenkreuz X retten. Eine Vielheit an Salons. Ich stelle mir das so vor, dass jemand, der gesellschaftlich etwas auf sich hält, entweder eine eigene Instanz kuratiert oder aber gern gesehener Gast solch kuratierter Instanzen ist. 3/x