@bfdi Meine Sorge bei Datenschutz, vor allem im Gesundheitssektor, beruht auf meiner Wahrnehmung das vor allem Jurist*innen, staatliche Instiutionen und der Gesetzgebende einen Fokus auf rechtlichen Datenschutz, aber nicht auf faktischen Datenschutz legen. Zu häufig geht es um Verantwortung abgeben, dadurch das man Richtlinien vom BSI oder Gesetzgebendem erfüllt oder einen Dienstleister beauftragt. Wenn meine persönliche Gesundheitsdaten jedoch in der Öffentlichtkeit landen sollten, befürchte ich wird einfach irgendeine russische Hackergruppe verantwortlich gemacht und Schultern gezuckt.
Ich würde gerne denjenigen der meine Daten verliert direkt Rechtlich verantwortlich machen. Ansonsten befürchte ich das Datenschutzgesetze mit einem Bundestag der selbst gehackt wurde, und von Politiker*innen, Behörden und Ämtern die selbst ihre privatesten Daten an die NSA verlieren, eher bedeutungslos.
Persönlich habe ich kein Vertrauen in Produkte wie Active Directory, Windows, IOs, Google Playstore und Co, deutsche Behörden setzten diese trotzdem ein ohne das ein Lerneffekt eintritt wenn Daten verloren gehen.
Können Sie mich beruhigen das Gesundheitsdaten nicht nur unter strengen Auflagen, sondern auch faktisch sicher erfasst und gelagert werden, oder das man als betroffene Person wenigstens genug Schadensersatz bekommt das man nicht unglücklich wird?
PS: der Newsticker von Phoenix ist ja unerträglich. Und vorbei ist der Stream leider auch schon.