Armut bekämpft man nicht, indem man Arme bekämpft.

@LorenzMeyer

Wenn alle Bürgergeldempfänger*innen jeden Monat einen Euro in eine von ihnen gegründete Partei investieren würden, die ihre Interessen vertritt, dann hätte diese Partei ca. 50 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung und ca. 10% im Bundestag.

Just saying. Auch an die, die immer sagen, dass "man allein ja nichts machen kann".

@_RyekDarkener_ @LorenzMeyer

So nett die Idee ist: Bürgergeldempfänger haben keine homogenen Interessen.

Entsprechend schwer hätte es so eine Partei. Bürgergeldempfänger haben oft kaum Kraft oder Interesse, sich mit Politik auseinander zu setzen.

@finche @LorenzMeyer

Das verstehe ich. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass jemand anderes diese Interessen vertritt?

@_RyekDarkener_ @LorenzMeyer

Ich bin überfragt.

Prinzipiell könnten es die C-Parteien tun, wenn sie an eine christliche Werte glaubten. Passende Bibelzitate lassen sich zur Genüge finden.

Genauso alle, die etwas mit "sozial" im Namen führen: Solidarität erstreckt sich auch auf die, die ihrer bedürfen.

Für FDP/Grüne fällt mir so schnell nichts ein.

Tatsächlich wählen Bürgergeldempfänger überdurchschnittlich oft nicht. Weil keiner ihre Interessen vertritt, heißt es.

:((