@[email protected] @[email protected] @[email protected] @[email protected] @[email protected] Wenn ich mich richtig erinnere, ging es hier um due Behauptung, dass ausschließlich und quasi alle Autofahrer aggressiv agieren würden. Das ist halt schlicht falsch. Und auch wenn Autofahrer sicher bei Unfällen mit Fußgängern nicht selbst getötet werden, liegt das bei den Fußgängern und Fahrradfahrern nicht grundsätzlich und ausschließlich an den Autofahrern. So, wie ich nicht wenige Fußgänger und insbesondere Fahrradfahrer sowie Scooterfahrer bei rot über Ampeln, sich durch den Verkehr links rechts, Gehweg usw. von hinten kommend sehr zügig durch den Verkehr schlängelnd fahren sehe, lassen die Autofahrern eigentlich gar keine Chance, sie rechtzeitig wahrzunehmen. Aber hier wird die Schuld immer, grundsätzlich und ausschließlich den pöhsen Autofahrern zugeschrieben. Auch dann, wenn man die Umstände z.B. aus einer Zeitungsmeldung schlicht gar nicht kennt. Ich finde auch schlimm, wenn Menschen zu Schaden kommen, aber sorry, hier hat das schon religiös hysterische Züge 🤷🤦 RE: @[email protected] @[email protected] @[email protected] @[email protected] @[email protected] Mit dem Unterschied, dass die Schäden, die vom Fehlverhalten der Motorisierten verursacht werden können, um ein Vielfaches höher sind. Wie viele Autofahrende sind denn bei einem Unfall mit einem Radfahry getötet worden? RE: ...
@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky Szenario: 1000 Fußgänger und Radfahrene sind unterwegs. 1000 Autofahrende auch. Einer ist ein Arschloch und rast. Was hat schlimmere folgen: Ein Auto rast in eine Radfahrer-Gruppe oder ein Radfahrer rast in eine Auto-Gruppe?
Autos sind gefährlicher als Fahrräder, daher ist es auch schlimmer, wenn eine Autofahrer*in ein Arschloch ist als wenn eine Radfahrer*in ein Arschloch ist.
Es besteht da keine Symmetrie.
@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky Ich verstehe Dein Argument sehr wohl. Aber es ist eine Nebelkerze, die mehr vernebelt als sie beleuchtet.
Für eine Teilmenge von Unfällen stimmt Dein Argument: Ob nun eine Radfahrerin wahnwitzig fährt oder eine Autofahrerin, das Ergebnis ist eine schwerverletzte Radfahrerin.
Jetzt setz Dich mal auf das Fahrrad und beobachte, wie viele Autofahrende Dich Durch verkehrswidriges Fahren gefährden.
1/x
@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky Und dann schau Dir die Unfallstatistiken an, wie oft Radfahrende für Verletzungen an Autofahrenden ursächlich verantwortlich sind, und wie oft es umgekehrt ist.
Dann ist offensichtlich, dass Dein Argument den Sachverhalt auf den Kopf stellt.
2/2
@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky Dann noch ein schwächeres neben-Argument:
Wenn die Autofahrer*in sich entschieden hätte, statt des gefährlichen Werkzeugs Auto das weniger gefährliche Werkzeug Fahrrad zum Einkaufen zu verwenden, dann wäre ein Fehler, gleich von wem rechtlich zu verantworten, in den Auswirkungen weniger gravierend gewesen. Auch diese Verantwortung tragen die Autofahrenden.
Außerdem: Die Infrastruktur für Radverkehr ist in Deutschland schlechter.
@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky Ja ganz sicher! Die Mehrzahl der Leute verhalten sich auch am Steuer absolut vernünftig.
Und ich habe als Autofahrer auch schon Fehler gemacht wo ich dachte, die Andern müssen mich jetzt für einen absolutes Arschloch halten. Obwohl es ein Versehen war.
Aber ich hab auch so viele Auseinandersetzungen mit Leuten, die einfach nicht einsehen wollen, dass auch Radfahrende Vorfahrt haben können...
@herdsoft @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky
Heute auf dem Nachhauseweg.
Ich habe im Übrigen keinen Ton von mir gegeben.
Wahrscheinlich wusste der Autofahrer ganz genau, dass er auf dem für ihn gesperrten Weg nichts zu suchen hat.
Aber erstmal einfach Radfahrende beleidigen.
#MotorisierteGewalt
#StVO
Über 90 % der Autofahrenden, mit denen ich als Radfahrer direkt zu tun habe, halten sich nicht an die Regeln und gefährden damit nicht nur meine Gesundheit und Leben.
@morsuapri @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky Über 90% kann ich mir nicht vorstellen. Ist es nicht vielleicht so, dass Dir die Anderen, die sich vernünftig verhalten, nur einfach nicht im Gedächtnis bleiben?
Aber natürlich sind es die unvernünftigen, die viel wahrscheinlicher einen Unfall verursachen.
@f3kh6f @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky Ich würde das anders sehen: Ca. 10-30% der Autofahrenden halten die Abstände häufig nicht ein. Wenn dann ein zusätzliche Faktor hinzukommt, beispielsweise eine Fehler des Radfahrenden oder des Autofahrenden, dann kommt es zu einem Unfall und dann hat die Person im Auto eben nur einen Blechschaden, und die Person auf dem Fahrrad liegt wochenlang im Krankenhaus.
Aber die Sicherheitsmissachtung, die ist nicht selten.
@herdsoft @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky
Ok. Alle wieviel Überholvorgänge bricht Dir die Sattelstütze (oder was vergleichbares, aus der Bahn werfendes)?
@f3kh6f @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky Gebrochene Sattelstützen bisher: 2. Gebrochene Sattel bisher: 3. Gebrochene Lenker bisher: 1. Gebrochene Pedale bisher: 2.
Und das ist ja nur eine von vielen Möglichkeiten, was als 2. Faktor dazukommt. Vielleicht ist die Autofahrende vom Smartphone abgelenkt. In Schlagloch oder ein Windstoß lenkt die Fahradfahrerin ab oder oder oder...
Und dann hat man eben mehrere Hundert tote Radfahrer*innen pro Jahr.
@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f "Überdacht" habe ich das bereits.
Ich habe ein Schauff Sumo mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 180kg, also ein extra robustes Rad. Es wird jährlich von einem erfahrenen Fahrradmechaniker gewartet.
Nach ca. 11.000 km auf dem 2 Jahr alten Rad ist die Sattelstütze ohne Vorwarnung gebrochen.
Ich gehe davon aus, dass mein hohes Gewicht, Fahrradreisen mit Gepäck und eine hohe jährliche Entfernung zum Problem beitragen.
@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f Vor ca. 12 Jahren ist mir der Lenker an einem 15 Jahre alten Fahrrad gebrochen. Das führt zwangsläufig zu einem Unfall.
Erst dann habe ich gelesen, dass Alu-Lenker regelmäßig vorbeugend gewechselt werden müssen. Beim Fahrrad von 2012 stand dann im Handbuch: Alle 5000km (!). Ich lasse ihn jetzt alle 10000 km wechseln.
1/x
@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f Aber die Fahrradmechaniker reagieren auf mich, als wäre ich völlig verrückt.
Als kürzlich die Sattelstütze brach frage ich einen Fahrradmechaniker, ob die auch wie Lenker regelmäßig gewechselt werden sollten. Erklärt der mir, das wäre aufgrund neuer Materialien veraltet, bei neuen Lenkern brächte man das nicht mehr. Ich schaue ins Handbuch meines Fahrrads von 2021: Alle 3 Jahre wechseln.
2/x
@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f Gesamteindruck: Es passiert selten und die Fahrradmechaniker unterschätzen die Gefahr, weil das ja teuer ist.
3/3
@herdsoft @morsuapri @f3kh6f @micky @crazy2bike @SheDrivesMobility @MJung
Das war mir jetzt ganz neu!
😯😯😯
Ich glaub ich brauch das auch bald neu.
Mein Sattel ist gerade in Auflösung... der Kunststoff ist aufgerissen...
@jakob @SheDrivesMobility @morsuapri @f3kh6f @micky @MJung @crazy2bike Dinge, denen man ihren Schaden ansieht, kann man ja rechtzeitig erneuern.
Aber Haarrisse in Alu-Teilen wie Lenker oder Sattelstütze sind recht unauffällig bis es bricht.
Sattelstütze ist mir zweimal gebrochen. Beide male kam ich mit einem Schrecken davon. Die Bruchkanten sind aber messerscharf.
Wenn ein Lenker bricht passiert zwangsläufig ein Unfall.
@herdsoft @jakob @SheDrivesMobility @morsuapri @f3kh6f @micky @[email protected] @crazy2bike
Herstellerangaben sind immer so eine Sache, wenn du nach dem Hersteller gehst, müssten Dämpfer und Federgabeln auch alle 10-20 Stunden in die Wartung. Macht NIEMAND.
Das beste Werkzeug um sowas zu vermeiden ist ein gutes Ohr und einen Drehmomentschlüssel. Gibt nicht viele Stellen am Rad wo das Drehmoment wirklich wichtig ist, aber die Verbindung Vorbau/Lenker gehört dazu.
@crazy2bike @SheDrivesMobility @jakob @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f @DdorfmitRad Ein Maschinenbau-Ingenieur sagte mir, in der Uni habe er gelernt, dass Fahrräder für 10.000 km ausgelegt würden.
Auch entsprechende Belastungstests der Stiftung Warentest sind recht kurz.
Mein letztes Fahrrad habe ich dann nach 30000 km abgelöst. Da waren dann schon 2 Sattel gebrochen, die Hinterrad-Speichern erneuert weil sie dauernd brachen, die Pedale sogar 2 mal gebrochen...
Nicht alles Montagefehler...
Nicht nur an @titanmanfred: Was ist eigentlich so unfassbar schwer daran, persönliche Erfahrungsberichte einfach mal als solche zu akzeptieren, ohne sofort ins #mainsplaining zu verfallen?
@herdsoft @crazy2bike @SheDrivesMobility @jakob @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f @DdorfmitRad
@taschenorakel @titanmanfred @crazy2bike @SheDrivesMobility @jakob @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f @DdorfmitRad Ich würde es nicht so negativ formulieren. Während ich andere davor warnen will, dass ihnen das auch passieren könnte, berichten andere eben, dass sie nie so schlechte Erfahrungen gemacht haben. Aber die alten Stahlteile brachen auch nicht so überraschend.
Es gibt wohl nicht allzu viele, die ähnlich groß und schwer sind wie ich und 4000-6000 km pro Jahr fahren.
@crazy2bike @SheDrivesMobility @herdsoft @jakob @morsuapri @taschenorakel @[email protected] @titanmanfred @micky @f3kh6f Stahl ist eine tolle Sache, hält ewig, bis er irgendwann nicht mehr hält.
Hab mich gewundert, warum das Hinterrad so schwammig war...
Ich persönlich finde, dass sich Alu-Schäden eher und besser bemerkbar machen, aber das ist eine rein subjektive Meinung, die auf meinen Erfahrungen basiert, muss nicht stimmen.
@DdorfmitRad @crazy2bike @SheDrivesMobility @jakob @morsuapri @taschenorakel @MJung @titanmanfred @micky @f3kh6f Ich würde sagen: Dein Bild zeigt erwünschtes Verhalten. Man kann es sehen. Man kann es spüren. Es bricht nicht unerwartet ohne Vorwarnung.
So kannte ich Stahlrahmen früher.
@herdsoft @DdorfmitRad @crazy2bike @SheDrivesMobility @jakob @morsuapri @taschenorakel @MJung @titanmanfred @micky @f3kh6f
Dem schließe ich mich mal an.
Der Sattel ist irgendwie während der Fahrt immer weiter nach hinten gerutscht bzw. das Fahrrad ist "schwammig" gefahren. Der Lenker ist auch langsam, innerhalb mehrerer Minuten immer weiter eingerissen und nicht mit einem Male abgebrochen. Hat zum Glück nie einen Unfall mit der Kiste gegeben 👍
@fehlfarbe @DdorfmitRad @crazy2bike @SheDrivesMobility @jakob @morsuapri @taschenorakel @MJung @titanmanfred @micky @f3kh6f Sieht ähnlicher aus wie der Bruch meiner Sattelstütze 2011. An den kann ich mich nicht mehr so genau erinnern. Es war so eine Art nach Hinten vom Fahrrad absteigen... aber schon plötzlich.
Das Fahrrad sieht aber auch insgesamt so aus als habe es viel mitgemacht.