1/ Können wir irgendwas machen, damit unsere Ökozeitung @tazgetroete aufhört, selbst Fernreisen mit Flug zu veranstalten?

Vor 35 Jahren hat man Reisebericht im Fernsehen geschaut. Es reichte, wenn Filmteams dahin gefahren sind. Jetzt fahren alle selbst und machen alles kaputt.

Die Frage ist ernst: Wollen wir jedesmal, wenn eine Anzeige für #tazreisen kommt, protestieren?

Den #Grünen wird Heuchelei vorgeworfen, weil sie fliegen. Was ist mit der schwarz-grünen taz?

Sie fliegen nicht nur selber, sie bringen andere Menschen dazu, zu fliegen.

Um etwas über Migration aus afrikanischer Sicht zu lernen. Das ist der Gipfel der Heuchelei: Wir tun was Gutes, indem wir uns über euer Elend vor Ort informieren und es dadurch verstärken.

Hass ist ein starkes Wort, aber vielleicht ist Abscheu auch eh besser: Ich verabscheue Bildungsbürger, die 2700€ für so eine Flugreise ausgeben.

Aus tiefstem Herzen! Und die, die das organisieren sind noch schlimmer.

#FliegenTötet #Flugscham #stayGrounded #amBodenBleiben #tazScham

@stefanmuelller ist das echt @tazgetroete⁉️ sieht aus wie @derpostillon

@march @tazgetroete

Nein! @derpostillon ist lustig! Diese Anzeigen sind es nicht.

Togo - Migration aus afrikanischer Sicht

mit Christian Jakob (taz-Redakteur) und Emmanuel Noglo

taz.de

@march @katzentratschen @tazgetroete @derpostillon

Die sollen nach Brandenburg reisen. Und zwar weiter als der Speckgürtel Berlins reicht. Das ist für Westler dann auch exotisch, denn sie werden feststellen, dass auch dort ganz normale Menschen leben.

1995 war ich mit einem Kollegen eine Woche lang unterwegs. Irgendwann sagte ich dann „Plaste“ und er ist fast umgekippt: „Du bist ein Ossi?“. Tja, ohne Messer im Mund bin ich gar nicht aufgefallen.

@stefanmuelller @march @katzentratschen @tazgetroete @derpostillon Ich verstehe das Problem. Wir brauchen keinen Krisentourismus oder so. Aber wer hätte die Zeit für eine Schiffsreise dahin?
Auch in den Kirchen machen wir bis heute Austauschbesuche mit unseren Partnergemeinden in Afrika. Das Erleben dabei ist schon, dass mensch bei Besuchen und Austausch viel mehr lernt, voneinander, als wenn mensch nur über etwas hört.

@letterus @march @katzentratschen @tazgetroete

Ja, die Zeit dafür ist vorbei. Man kann auch in realen Feuerwehreinsätzen mehr lernen als in Simulationen. Also zünden wir zum Üben mal einen Wald an.

Ich bin Sprachwissenschaftler. Wir erforschen fremde Sprachen. Für viele Sprachen müssen wir nicht mehr reisen, denn die Sprecher*innen findet man auch in Berlin.

und wenn Journalist*innen reisen, können sie uns informieren. Politiker*innen müssen reisen. Aber irgendwelche Dödels, die 3000€ zu viel haben, müssen nicht unbedingt reisen.

#Werbung für Fernreisen sollte sofort verboten werden. Werbung weckt Bedürfnisse. Solche Bedürfnisse heute zu haben, ist pervers.

#FliegenTötet

@stefanmuelller @march @katzentratschen @tazgetroete Ich verstehe den Impuls. Aber ich finde bei dir keine Güterabwägung zwischen dem Wert von Begegnung und den Kosten einer Flugreise.

Btw: Die Afrikanistinnen, die ich kenne, fliegen durchaus noch nach Afrika, um Sprachen und Kulturen dort zu lernen.

@letterus @march @katzentratschen @tazgetroete

Bitte: https://hot-climate-topics.net/2022/06/10/sind-fluggaeste-moerder/

Das ist die Güterabwegung. Du postest von kirche.social. Für Dich gilt vermutlich: „Du sollst nicht töten.“ Wenn Du fliegst, tötest Du. Lies bitte den Post.

Und hör auf zu fliegen. Danke!

Ich bin in der Klimakommission der HU. Der CO2-Output soll bis 2035 auf Null gehen. Dafür werden wir uns um die Flüge kümmern. Auch die der Afrikanist*innen.

Das muss strukturell gemacht werden. Von oben. Anders funktioniert es nicht, wie wir selbst hier in dieser Diskussion sehen.

Steuern, Steuern, Steuern. Verbote. Werbe-Verbote.

Damit das von oben umgesetzt werden kann, braucht es Umdenken unten. Wir können damit anfangen.

Bitte!

PS: Ich habe in der DDR Englisch gelernt. Dazu musste ich nicht nach Großbritannien. Hätte ich auch nicht gekonnt ...

Noch vor 30 Jahren war die Welt anders. Menschen sind sehr viel weniger geflogen. Es fliegen ohnehin nur sehr wenige Menschen. Und die machen den anderen die Welt kaputt.

Sind Fluggäste Mörder? – Hot climate topics

In diesem Blog-Post beschäftige ich mich mit dem CO2-Impact von Flügen. Aber er kann auch dazu dienen, eine allgemeine Vorstellung von CO2-Auswirkungen zu bekommen. Langstreckenflüge und die 1000-Tonnen-Regel In der Semantik gibt es bestimmte Ansätze, die die Bedeutung von Wörtern … Continue reading →

Hot climate topics

@stefanmuelller @march @katzentratschen @tazgetroete Ich schätze deinen Radikalismus, danke dafür.

Ich glaube, ich tue noch viele andere Dinge, die am Ende auch Menschen töten. Für mich ist das Leben und ich muss viele Dinge miteinander abwägen, um selbst weiterleben zu können und anderen Leben zu ermöglichen - so gut ich das eben machen kann. (Bin übrigens seit 2010 nicht mehr geflogen.)