Wusstet ihr, dass zu #Monopoly (the winner takes it all), dem Kapitalismus-Brettspiel schlechthin, das auf die Idee einer linken Feministin zurück geht, von eben jener Feministin auch noch ein paralleles Spiel namens #Prosperity (ein gutes Leben für alle, bei dem alle gewinnen) entwickelt wurde - das aber niemand spielt, weil es halt so langweilig ist und die menschliche Gier nicht bedient? Aber das alles ist nur die Einleitung zu diesem sehr lesenswerten, für alle freigeschalteten #Krautreporter-Artikel über Einwände gegen die klassischen Reaktanz-Argumente gegen mehr #Reichensteuer.
https://krautreporter.de/geld-und-wirtschaft/5313-4-mythen-warum-wir-reiche-nicht-hoher-besteuern-konnen?shared=77fafc6b-f8b6-4a9b-b9bb-417d4810af19&utm_campaign=share-url-19-article-5313&utm_source=mailchimp.com
(Link editiert: ich hatte zuvor den Parameterteil mit utm_campaign entfernt, aber ohne dieses Tracking funktioniert er anscheinend nicht)
4 Mythen, warum wir Reiche nicht höher besteuern können

Zum Beispiel, dass Arbeitsplätze verloren gingen. In diesem Text widerlege ich die häufigsten falschen Argumente.

Krautreporter

@StefanMuenz

Es gab nicht einen Gewinner und viele Verlierer:innen, sondern alle gewannen.Naja, to be fair weiß ich jetzt nicht, ob sich politische Überzeugungen so gut als Spiel eigenen ​

@StefanMuenz Die eigentliche Idee hinter Monopoly war doch auch eine andere, oder? Nämlich zu zeigen, wie der Kapitalismus die Welt teilt, in wenige Reiche und viele Arme.
@Andreas_Sturm Komme da jetzt nicht ganz mit - hab ich (oder hat der Artikel) denn was anderes behauptet?

@StefanMuenz Nein, und nein.

Du hattest im Prinzip nichts dazu geschrieben und den verlinkten Artikel habe ich erst nach meiner etwas vorschnellen "Frage" gelesen.

GAG236: Monopoly – Die Geschichte eines Brettspiels - Geschichten aus der Geschichte

Wir springen ins Jahr 1904 in die USA. Elizabeth Magie bekommt ein Patent für das Brettspiel „The Landlord’s Game“, mit dem sie nicht nur den Kapitalismus ihrer Zeit kritisiert, sondern auch eine andere Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie verbreiten möchte: Das Single-Tax-Prinzip nach Henry George. Das Spiel verbreitet sich in den folgenden Jahrzehnten in unterschiedlichen Communities, etwa in US-Colleges oder den Quäkern in Atlantic City. So entdeckt es auch Charles Darrow, der eine Variante des Spiels als „Monopoly“ der Spielefirma Parker Brothers anbietet. Darrow galt daher lange Zeit als Erfinder des Spiels, das heute wie kein anderes für den Kapitalismus steht und zu den erfolgreichsten Brettspielen überhaupt zählt.

Geschichten aus der Geschichte
@StefanMuenz
Monopoly-Funfact: Wenn niemand Eigentum erwirbt, werden alle immer reicher und die Bank geht irgendwann bankrott.
@StefanMuenz Also bei mir ist er nicht freigeschaltet.
@MarioQ04 Schade - vorhin war er's noch.
@StefanMuenz @MarioQ04 über den Link im Text ging’s bei mir, über die Vorschau unter dem Post nicht
@Mordoukna Ja, das kann daran liegen, dass ich den Link im Text noch mal editiert habe, so dass er auf jeden Fall funktioniert. Doch die generierte Vorschau wird dabei offenbar nicht aktualisiert.
@MarioQ04
@StefanMuenz
Ich sehe ja beim Monopoly eigentlich eine deftige Kapitalismuskritik. Das Würfelglück entscheidet anfangs, ob du Arm oder Reich bist. Anschließend darfst Du dabei zusehen, wie der Reiche immer reicher und der Arme Immer ärmer wird. Bei vier SpielerInnen gibt es schlußendlich 3 Bankrottierte, die Hunger leiden dürfen, und nur eine*n Reichen, dessen Geld sich immer und ewig vermehren wird.
Die drei werden sich das merken! (Hoffe ich)
@StefanMuenz
Vielen Dank für den Artikel.
Ich beobachte oft in den Debatten und im Umfeld, dass sich die meisten mit unserem Steuer- und Finanzsystem nicht gut auskennen, leider.
@StefanMuenz die Ironie mit Monopoly ist ja, das ein "Entrepreneur" die Idee dann aufgegriffen und verkauft hat und Elizabeth Magie Phillips hat davon keinen Cent gesehen
@StefanMuenz Vielleicht sollte jemand eine dritte Variante des Spiels auflegen: „Tax the rich!“ In der die Spielenden gemeinsam die Vermögenssteuern aushandeln müssen. Das wäre dann nicht so langweilig wie „Prosperity“ und hätte eine praxisorientierte Komponente.
@StefanMuenz bei der Besteuerung des geerbten Mietobjekts hatte ich ein wenig Bauchschmerzen. Die sollte man imho von der aufgerufenen Miete abhängig machen und das auch gerne für X Jahre in die Zukunft.
Der Vermieter, der sich um niedrige Mietpreise bemüht, also deutlich unter Durchschnitt in der Objektklasse, nachdem der Vererber vor ihm das auch schon seit Kauf oder für X Jahre getan hat, darf dann auch gerne bei den Steuern entlastet werden.