Garantiert nicht bremsbereit.

Wie ich sie 'liebe", diese Kampfradler, die mit einem im Straßenverkehr nicht zulässigen Sportgerät unterwegs sind und Fußgänger anmaulen.

Andere und sich gefährdend.

Innerorts auf Kopfsteinpflaster steil bergab mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Wenn's da zur Kollision kommt ...

#Fahrrad #Kampfradeln #radfahren

@raumfahrttutnot

Ich "liebe" ja diese Typen, die einem beim Überholen fast gegen den Lenker fahren. Ich erwarte bei Radelnden ja nicht den gleichen Abstand, wie beim motorisierten Verkehr, aber so ein bisschen was wäre schon ganz schön.
@raumfahrttutnot Innen und Aussenwahrnehmung sind halt meist sehr unterschiedlich. Gut möglich, dass genau DIE(!??) Kampfradler (Was für eine Schubladisierung!) ihr Gefährt am besten unter Kontrolle haben, weil sie voll auf Zack und gut trainiert sind.
Also ich war in meinen 20ern oft sehr schnell unterwegs, sei's auf Singletrails in den Bergen oder in der Stadt, passiert ist nie etwas. Volle Kontrolle, hart am Limit 😀
Die Einsicht, dass andere Menschen meine Skills nicht einschätzen können und ich sie damit möglicherweise unnötig verängstige kam erst mit den Jahren.
Ich mache mir eher Sorgen um Menschen mit durchschnittlichen Fahrskills um damit in oft nicht einfachen Verkehrssituationen sicher zu bestehen: Einspuren, Geschwindigkeiten einschätzen und anpassen, Ausweichen oder Abfangen von Schlaglöchern und Randsteinen, Balance bei niedrigen Geschwindigkeiten z.b. in Kolonnen uvm.
@saitam Mit dem selben Argument (so skilled) begründen allerlei Autofahrer ihre regelmäßigen Regelmissachtungen. Nur als Beobachtung ...
@raumfahrttutnot … das liest sich jetzt so, wie wenn das »Kampfradler« jetzt vor allem einmal sich selbst gefährden würde …
@ilanti Selbstredend gefährden sie andere.
@raumfahrttutnot »Selbstredend« finde ich das ganz&gar nicht, denn »selbstredend« ist Kopfsteinpflaster, steil bergab, für Radfahrende gefährlich. Den Insassen der PKWs kann's wurscht sein. Also worüber diskutieren wir hier?
@ilanti Mein Ausgangspunkt waren Fußgänger. Autos hatte ich ursprünglich ich nicht in die Diskussion eingeführt. Da ging es um einen rücksichtslosen Radler auf Kopfsteinpflaster, der erstens sich selbst gefährdete, zweitens Regeln missachtete und drittens als erster von sich aus auch noch meinte, Fußgänger anmachen zu müssen.

@raumfahrttutnot jetzt wird es langsam klarer  Dass Radler sich selber schaden ist ja an der Tagesordnung, dass sie andern schaden aber eine echte Rarität. Mich wundert das ja auch ab und an, wenn ich solche Radlerstunts sehe. Erklärlich ist es wohl damit, dass ein Volltrottel am Rad immer noch weniger gefährlich ist als ein Halbtrottel am Lenkrad.

Was das »Regeln missachten« betrifft: Als Praktiker der sanften Mobilität (leidenschaflicher Fußgänger und Alltagsradler) weiß ich, dass Rücksichtnahme und regelkonformes Verhalten nicht immer zusammen gehen. Soll ich jedesmal, wenn ein Fußgänger vor mir den Radweg blockiert, diesen wild klingelnd verjagen? Mache ich nicht, da weiche ich lieber über den nebenliegenden Gehweg oder auch einmal die Fahrbahn (trotz benützungspflichtigen Radwegs) aus. Benötigt natürlich etwas Umsicht aber ohne die, wir'st eh nicht alt als Radfahrer.

#radfahren #zuFuß

@ilanti Mir geht es nicht ums Regeleinhalten bis zum letzten Krümel. Ich finde es einfach extrem doof, wenn Radler, die sich offensichtlich nicht an Regeln halten, einfach Mal so Fußgänger anpfeifen, dass die sich an Regeln halten sollen.

Sanftes Miteinander ist ein gutes Konzept. Wie auch Umsicht.

Adrenalin-Rausch kann gefährliche Folgen haben. Da nützt u.U. auch kein "so skilled"

@raumfahrttutnot … ja gut, wer würde dir da schon widersprechen wollen?
@ilanti Und dann gibt es noch Dinge wie eine den Umständen angemessene Geschwindigkeit, sowie eine den Regeln entsprechende Geschwindigkeit. Nur weil bestimmte Menschen wirklich überall wie bekloppt herunterbrettern meinen zu müssen wird man nicht überall ein Pflaster austauschen.
@raumfahrttutnot Da hast du auch wieder recht. Vielleicht wirklich auch eine Frage des Alter bzw. der Erfahrungen und Reflexionsfähigkeit. Aufeinander Rücksicht nehmen will gelernt sein.
Ein Unterschied wäre doch zu erwähnen: Das Velo ist im Vergleich zu einem Auto doch viel weniger tödlich bei einer Kollision und ich bekomme eben live mit, wie mein Umfeld reagiert, was im Auto auch viel eingeschränkter ist. Also insgesamt würde ich sagen, dass die Wahrnehmung einer möglichen Gefahr und deren möglichen Auswirkungen genau verkehrt rum sind. In diesem Sinne, lieber ein Kampfradler der über Kopfsteinpflaster brettert, als ein Autolenker, der seinen Abstand falsch einschätzt oder es halt etwas eilig hatte. Zweiterer ist massiv tödlicher und deshalb kann dieselbe Begründung halt einmal halbwegs passen und beim andern nicht. Oder?