@BSAnneFrank So sehe ich das auch. In den kommerzialisierten sozialen Medien ist so etwas schwer umsetzbar – Stichwort: Blasenbildung durch Algorithmen. In den föderierenden sozialen Medien basteln auch schon einige an der »sauberen« Timeline. Gerade neulich verkündete
https://troet.fediverse.at/@nicobruenj[email protected] »solche Nasen direkt weg zu blocken« (gemeint sind jene, welche sich als »politische Mitte« outen – was durchaus fragwürdig sein kann). User
https://troet.fediverse.at/@AppleWoi@mastodon.social sekundierte mit irgendwas von wegen »Nazis in die Fresse hauen« woraufhin ein davon begeisterter
https://troet.fediverse.at/@AppleWoi@mastodon.social zum Sesselkreis ruft, um einen »Konsens« zu finden. Abgesehen davon, dass die Ansätze offensichtlich nicht zusammen passen, verhindert blocken genauso wie »in die Fresse hauen« naturgemäß jeglichen Dialog. Daraus folgt zwingend, dass das Blocken von Usern konträrer Auffassung und aktiver Antifaschismus nicht zusammen gehen. Wer sich nicht darüber hinaus sieht, faschistoiden Ansichten auf einer sachlichen Ebene erfolgreich zu begegnen, kann gerne die sozialen Medien nutzen, um sich die Zeit damit zu vertreiben. Den politischen Anspruch hat eine solche Person aber damit aufgegeben.