Die Richterschaft empfindet es also als bedeutend schlimmer, wenn ein #Handwerksmeister gutgläubig das #Foto einer fremden Spendenaktion teilt, als wenn jemand mit seinem #PKW oder #LKW Menschen überfährt, verletzt oder tötet.

Diese absolute #Menschenverachtung und gleichzeitige Überhöhung fiktiver Werte ist doch einfach nur noch pervers. Kein Wunder, dass unsere #Gesellschaft gerade komplett vor die Hunde geht. 🤬

https://netzpolitik.org/2023/urheberrecht-ein-teures-badewannenfoto/

#Urheberrecht #Richter #Justiz #Werte #Menschenleben

Urheberrecht: Ein teures Badewannenfoto

Ein längst vergessenes Facebook-Posting mit Badewannen-Fotomotiv kostete einen Handwerker aus Berlin mehrere Tausend Euro. Nach mehreren Instanzen vor Gericht steht fest: Er muss dem Fotograf Schadensersatz zahlen. Dabei wollte er nur auf eine Spendenaktion hinweisen, sagt Christian Remus.

netzpolitik.org
@taschenorakel Das ist auf so vielen Ebenen kompletter Unsinn!

@aktenfresser Ach das ist ist einfach kein guter Stil, andere des Unsinns zu bezichtigen, wenn man so absolut keine Ahnung hat.

Beispiel: Der erschütternde Verkehrsunfall in Adlershof vom 3.8.2020. Ein LKW-Fahrer quetscht sich bei Rot links an einem wartenden Auto vorbei, schlägt dann hart nach rechts ein, verliert die Kontrolle, gerät auf den Radweg, tötet eine dort wartende Person, verfehlt knapp zwei weitere Personen und ein Auto.

Strafe: 3.600 €, den Führerschein darf der Fahrer behalten.

@aktenfresser Es ist einfach Fakt, dass in Deutschland selbst lausige Digitalfotos mehr wert sind, als ein Menschenleben.
@taschenorakel Ist es denn besserer Stil, mir "absolut keine Ahnung" zu unterstellen, ohne mich zu kennen? Sie vergleichen hier zwei vollkommen unterschiedliche Rechtsgebiete mit vollkommen unterschiedlichen Zielrichtungen. Das Urheberrecht hat so gut wie nichts mit dem Straßenverkehrsrecht gemein. Schon weil der Staat in Ihrem urheberrechtlichen Beispiel nicht straft, sondern einen privaten Streit entscheidet. Der Vergleich ist populistisch.