Stolpersteine an der Rheinstr. 27 in Duisburg. Nur ein Beispiel dafür, wie in jeder Stadt in Deutschland Juden drangsaliert, angegriffen und schließlich ermordet wurden. Ihre Nachbarn haben viel zu selten Widerstand dagegen geleistet und viel zu oft mitgemacht. (Foto: WAZ)
@ismail_kupeli
In meinem Nachbardorf gabs auch ne Familie Gutmann, deren Tochter mit mir in der Klassenstufe war.
@ismail_kupeli
Ich hab mal die Zahl 80 % gehört.
80 % der "Verhaftungen" gingen auf Denunzianten zurück, nur 20 % hat u.a. die Gestapo selbst ermittelt.
@ismail_kupeli -ich hasse Teile unserer Gesellschaft schon jetzt dafür, dass ich womöglich bald entscheiden muss, wehrhaft zu bleiben, meine Nachbarschaft unter Gefahr von Leib und Leben zu verteidigen sowie um ihr Leben zu kämpfen - und dabei am Ende selbst abgeführt und entrechtet zu werden. Oder meine Familie und mich zu retten, alle Ideale und Hoffnung über Bord zu werfen, mich schlaflos im Bett in meinen Schuldgefühle zu wälzen- nur, weil eine immer größere Mehrheit an Vollidioten & Verführten mich dazu zwingen! #noafd #afdverbot #afd #ampel #schlechtelaune #scholz #antisemitismus #antiwoke #antifeminismus #patriarchat #faschismus #rechtslibertär

@ismail_kupeli Ich habe erst aus dem Buch "Versteckte Jahre" erfahren, wie gut das funktioniert hat, erst nachdem die Opfer zuerst aus ihrem sozialen Umfeld herausgerissen wurden: Sie wurden gekündigt und verloren so ihre Kollegen und mussten innerhalb der Stadt übersiedeln und verloren so ihre Nachbarn. Zusätzlich haben sie ihre Einkünfte verloren und wurden in den viel kleineren, überfüllten Wohnungen wegen der Konflikte durch die räumliche Enge auch psychisch aufgerieben.

Ich empfehle dieses Buch wärmstens:

https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/versteckte-jahre/978-3-552-07370-8/1

Versteckte Jahre - Bücher - Hanser Literaturverlage

Wien, 1942: Ein Mann schützt einen Jungen vor der Deportation, indem er ihn jahrelang versteckt – Anna Goldenberg auf Spurensuche über die Rettung ihres Großvaters