1/ In der @tagesschau sagt eine Ukrainerin, dass in Deutschland und in Polen nur wenig über den Mord an den Kiever #Juden in #BabynJar bekannt gewesen sei, weil die #Sowjetunion die Information über diese Dinge kontrolliert habe.

Ich weiß nicht, warum die #Tagesschau das sendet. Was soll das bedeuten? Wir haben ja von nichts gewusst? Wir konnten ja nichts davon wissen, weil die Sowjetunion das zurückgehalten hat? Warum hätte sie das tun sollen? Um uns zu schonen? Wie nett.

#Kijev #Ukraine #Holocaust #Shoa

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/schnell_informiert/video-1254970.html

Massaker unter deutscher Besatzung: Selenskyj erinnert an Opfer von Babyn Jar

Massaker unter deutscher Besatzung: Selenskyj erinnert an Opfer von Babyn Jar

tagesschau.de

2/ Der Mord an 33.000 Kiever Juden und Jüdinnen war bekannt. Willi Bredel hat bereits 1958 darüber geschrieben. Es war auch klar, dass die #Wehrmacht beteiligt war.

Die #Frühlingssonate war Schulstoff. Jedes Kind in der #DDR hat sie gelesen. Hier der Ausschnitt. Noch größere Textausschnitte sind in meinem Blog-Post Der #Ossi und der #Holocaust enthalten.

https://so-isser-der-ossi.de/2019/09/01/der-ossi-und-der-holocaust/

(mit freundlicher Genehmigung der Willi-Bredel-Gesellschaft).

1958 war übrigens 10 Jahre vor 1968.

Das ist der Wikipedia-Artikel zu #BabynJar:

https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Babyn_Jar

#neverForget

@tagesschau

Der Ossi und der Holocaust - So isser, der Ossi

Es wird immer wieder, auch von Ossis, behauptet, der Holocaust wäre im Osten nicht thematisiert worden. Das ist falsch, wie ich hier ausführlich zeige.

So isser, der Ossi

3/ Das findet man im Artikel zur #Wehrmachtsausstellung.

Die Verbrechen der #Wehrmacht waren unter Historikern bekannt. Nur in der Öffentlichkeit (im Westen) eben nicht. Was??? Opa Heinz? Der war zwar in der Ukraine im Einsatz, hat aber nach dem Krieg nie was erzählt. Und der ist immer so nett gewesen. Umöglich!

https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrmachtsausstellung

Wehrmachtsausstellung – Wikipedia

4/ Und guckt Euch mal an, was dann losging. 1998 war immerhin 30 Jahre nach 1968.

Proske war übrigens ein WeLT-Journalist.

Neulich kam mal die Frage, was ich denn immer mit 1968 hab. In der Presse kann man immer lesen, dass es im Westen ja 1968 gegeben hat und dass danach alles gut gewesen sei, wohingegen es in der DDR solche Momente nie gegeben habe, weshalb das jetzt alles Nazis seien. Der Punkt ist aber, dass wir seit Kriegsende immer mit dem #Holocaust zu tun hatten. Wir alle waren mindesten einmal in einem KZ und haben die Sachen in der Schule gelesen. Ja, ja, Jan Feddersen, den Begriff gab es damals noch gar nicht. Man kann es auch #Völkermord nennen und darüber reden. Wir haben das getan. Verordnet order nicht.

#Bremen #München #Bayern #Wehrmachtsausstellung

@stefanmuelller Zu Deinem Thread passend habe ich gerade via @bpb diesen Artikel gefunden:

https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/541083/amnestie-von-ns-taetern-das-dreher-gesetz-von-1968/

«Amnestie von NS-Tätern – Das "Dreher-Gesetz" von 1968»

«Am 1. Oktober vor 55 Jahren unterlief das "Einführungsgesetz zum Ordnungswidrigkeitengesetz" die Verjährungsdebatte und führte zur massenhaften Amnestie von NS-Straftaten in Westdeutschland.»

Amnestie von NS-Tätern – Das "Dreher-Gesetz" von 1968 | Hintergrund aktuell | bpb.de

Am 1. Oktober 1968 unterlief das "Einführungsgesetz zum Ordnungswidrigkeitengesetz" die Verjährungsdebatte und führte zur massenhaften Amnestie von NS-Straftaten in Westdeutschland.

bpb.de

@steve @bpb

Ja, sehr „lustig“: Dreher hat sich quasi selbst amnestiert.