Plenum 3: „Reden ist Gold! #Kommunikation mit verschiedenen Zielgruppen“ #Archivtag23
Zuletzt berichtet Stefan Schröder: „Archivische Fachkommunikation benötigt (auch) einen geschützten Rahmen - #Coaching, #Intervision, #Mentoring oder #Supervision für Berufsneulinge und Quereinsteiger?“ #Berufsbild #Archiv
Problem: Insbesondere Quereinsteiger*innen stellen Fragen aus irgendwelchen Gründen nicht, Probleme fallen oft erst nach Jahrzehnten bei Personalwechseln auf. Aber auch Berufseinsteiger*innen sind nicht auf alle Aufgaben vorbereitet.

Hier könnten die im Titel genannten Maßnahmen helfen.

Der Einfachheit halber Schröders Thesen:

These 1: Archivfachliches Wissen heute ist zu umfassend, um den Arbeitsalltag allein zu bewältigen.

These 2: In Wirtschaft/Verwaltung etablierte Instrumente der Personalentwicklung sind auf Archive übertragbar.

International gab es eine ganze Reihe Mentoring-Programme, im deutschsprachigen Bereich haben sich diese aber bislang nicht durchgesetzt.

Was wird also gebraucht?

Und wer? Schröder plädiert insbesondere für den VdA, ob über einen neuen AK oder einen UAK im AK Ausbildung und Berufsbild.

In Betracht kämen aber auch die ВКК, die Bundeskonferenz der kirchlichen Archive, der Verband kirchlicher Archive oder die Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare.

.@recordrebel weist noch darauf hin, dass auch auch Hilfestellungen beim Umgang mit emotional belastenden Materialien wünschenswert sind.