Das Plenum schließt Dr. Michael Ruprecht (Leipzig) mit Ausführungen zum Thema „Es ist gar nicht leicht, so schön auszusehen, wie man ist. Raumgestaltung im Archiv als Form der Öffentlichkeitsarbeit“.
Archive fungieren als Orte des Lernens, der Erfahrung und der Begegnung. Diese Funktionen können durch die Raumgestaltung unterstützt werden. Das Stadtarchiv Leipzig hat das aufgenommen und auf ein 2019 neu bezogenes Gebäude übertragen.
Nun folgt Dr. Jörg-Uwe Fischer (Potsdam) mit einem Beitrag aus der klassischen Öffentlichkeitsarbeit: „Präsenz in Funk und Fernsehen. Aktive Öffentlichkeitsarbeit – Ein Plädoyer für mehr Eigeninitiative“.
Gefragt sind Aktivität, aber auch Attraktivität - was macht Archive für Funk und Fernsehen attraktiv? Und was Funk und Fernsehen für Archive?
Über die flickr wurden Fotos veröffentlicht und in Communities in potentiellen Aufnahmeorten verbreitet: https://www.flickr.com/photos/195334926@N04/albums.
Das Feedback war sehr unterschiedlich, aus manchen Städten kamen mehr Rückmeldungen als aus anderen. Material wurde kontextualisiert, lokalisiert und rege diskutiert. Insgesamt war das Projekt ein Erfolg, auch um die Sammlung an sich bekannt zu machen. #Archivtag23
Aus Bielefeld stammt jetzt der Vortrag von Dr. Jochen Rath (Bielefeld) und Vanessa Charlotte Heitland (Bielefeld) zum Thema „Kollaborative Erschließung – Erfahrungen des Stadtarchivs Bielefeld mit dem Bildarchiv Hermann Albrecht Insinger“.
Dabei handelt es sich um Fotos von über 200 Aufnahmeorten in West- und Südeuropa, die nur schwer bzw. nicht ohne Hilfe von außen konkreten Städten zugeordnet werden konnten. #Archivtag23
Das spannende Thema “Gebt dem Kunden, was des Kunden Wunsch ist – Ein Plädoyer für eine neue Art der Erschließung von Amtsbüchern und Sammelakten” stellt nun Dr. Karsten Uhde (Marburg) auf dem #Archivtag23 vor.
Flach und viel oder tief und wenig? Eine häufige Frage der täglichen Erschließungsarbeit, die Uhde mit einer Lösung für die genannten Quellengattungen beantworten möchte.