der teslaskandal betrifft nicht nur telsa, sondern stellt die ganze art, wie wir über elektromobilität nachgedacht haben in frage. https://slate.trib.al/Y0qBEiZ
How Tesla Got Away With Its Battery Ruse for Years

We were easy marks.

Slate
@mspro Die ganze Grundannahme ist ja schon falsch, dass wir überhaupt ein Auto, was 300 Meilen am Stück fahren kann, in „every driveway“ bräuchten. Wer diesen Quatsch immer noch für erstrebenswert hält, ist ja schon aufs Marketing der Autokonzerne reingefallen. #Autokorrektur
@fluffel ja, das behandelt der artikel auch

@mspro ah ok, immerhin 👍

(Slate lässt mich nichts lesen, weil ich einen AdBlocker habe 🤷)

PrivateBin

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PrivateBin
@itnomad uuh nice, vielen lieben Dank :)

@fluffel @mspro

Interessanter Weise haben Studien ergeben das die kritische Reichweite ab welcher der Meinstream bereit ist, ein E-Auto zu kaufen bei etwa 300 - 350 km liegt. Drüber hinaus nimmt man gerne mit, aber darunter wird die Karre schnell unverkäuflich.

Leider begünstigten die Schwächen der Batterien gegenüber einem Kraftstofftank zusätzlich den Reichweitenkrieg:

- Kleinere Batterien bräuchten Schnellladen am Dringensten, physikalisch allerdings tun sie sich damit am schwersten. Das heißt, die Karre hat nicht nur wenig Reichweite, sie braucht auch noch relativ lange um diese Reichweite nachzuladen.

- Der Rest vom Auto ist auch nicht billig. Daraus resuliert das der Preisunterschied zwischen einem 🚗 mit geringer und einem 🚗 mit hoher Reichweite nicht so groß ist, schon garnicht als Gebrauchter.

- Kleinere Batterie = mehr Ladezyklen = mehr Kapazitätsverlust = noch weniger Reichweite = frühere Verschrottung

- Erwartungshaltung der Käufer*innen. "Ich will aber 400 km Reichweite".

@AdrianVolt Ich hab vor ein paar Tagen erst wieder mit jemandem aus Brandenburg gesprochen, da waren die Voraussetzungen, dass man vom Kaff an die Ostsee und zurück fahren kann ohne zu laden (wären dann grob 400km mit so zwei Drittel Autobahn).

Als ich gefragt habe warum zur Hölle man das brauchen sollte kam nur: kann mein Auto jetzt ja auch!

Hat mich ein bisschen an das Aufkommen der Smartphones erinnert, wo erst viele gelacht haben, weil man sein Handy öfter als 1x die Woche laden musste. 😅

@mspro ich hoffe die Behörden gehen bei #teslagate konsequent vor. Derartige systematische Täuschung der Verbraucher gehört hart bestraft. Und wettbewerbsrechtlich ist das auch mehr als fragwürdig.

@mspro verstehe ich nicht. Weil alle deutschen Autobauer den Trend 15 Jahre verpennt haben. Die ganze Zeit ein Totes Pferd namens Diesel weiterreichen wollten.

Klar kann Tesla als einziger günstige Autos bauen, aber solange die anderen das nicht können. Muss nicht weil keine echte Konkurrenz da ist. Jetz langsam kommt mal China in Schwung.

Die Deutsche Autoindustrie ist füer mich das Letzte. Arrogant und Blind.

@mspro ach gug, lange nicht mehr die Märchen von "zu teuer", "lohnt sich nicht" und "Reichweitenangst" so schön beieinander gelesen. Ist zwar Quatsch, aber hey 🤷‍♂️

China so: hier, in 4 Monaten dieses Jahres wurden 1,5 Mio neue E-Autos zugelassen (immerhin schon über 1/3 aller Zulassungen).
Norwegen: ca 90% der Neuzulassungen E-Autos.

@mspro Ich hab wenig Ahnung von dem Thema aber ich habe gelernt: Elektromotoren sind wesentlich effizienter in ihrem Wirkungsgrad als Verbrenner (die vieles der Energie in Wärme umsetzen). Dass Individualverkehr generell dramatisch abnehmen muss und wir nicht 1:1 Verbrenner mit E-Autos austauschen sollten, ist klar. Und man sollte sich fragen, wem es nützt, dass der Umweltschaden durch Verbrenner relativiert wird.
@mspro sehe das nicht so. Aber die Frage ist natürlich, wer das „wir“ da ist. Klar ist, dass Autos mit riesigen Batterien, die man maximal 2x im Jahr braucht, aber sonst am Tag maximal 40km zurücklegen, ziemlicher Quatsch sind. Aber die Frage ist ja: „wie haben *wir* über Elektromobilität nachgedacht?“
@mspro Kern der ganzen Mobilitätswende ist: weg vom Autobesitz. So lese ich mal wohlwollend den Artikel. Wer Tony Seba gelesen hat, sieht den Wechsel des Geschäftsmodells kommen. Self-driving wäre natürlich ein großer Schub, aber auch lokales Sharing wäre schon ein großer Fortschritt in Richtung bedarfsgerechter Fortbewegung.
@mspro da werden auch echt viele Dinge zusammen geschmissen. Es ist m.M. nach richtig das es keine riesigen Akkus brauch wenn man nicht lange Strecken regelmäßig fahren muss. Das die EVs noch immer so teuer sind, liegt aber an verschiedenen Gründen nicht nur der Akkugröße. Man muss sich z.B. nur mal die Rohstoffpreise von Lithium anschauen. Hinzu kommt das Autos, egal mit welchem Antriebstechnik, generell teurere geworden sind.

@mspro

the #climatechange-train has left the station.

greed, not #EVtech is to blame: electric cars were here before #internalcombustion ones to begin with; they went hard to the rich and guilty types with "luxury" EV's -- still are -- thus leaving simple light weight EV's out of the picture; roads are designed for trucks, not people -- always were, so personal vehicle safety must be based on daily road competition with the heaviest vehicle.