@RollingSohn Nicht meine Erlebnisse, aber zusammen mit meinem besten Freund erlebt (Alex ist leider letztes Jahr verstorben):
Hotel: Klar sind wir barrierefrei. Vor Ort: Ja, da ist 'ne Stufe, aber, (zu mir gewandt): Er kann doch bestimmt mal kurz aufstehen? (Nein. Alex war querschnittgelähmt.)
Anderes Hotel, das er mehrfach genutzt hatte: Alex wies immer wieder drauf hin, daß sie ihm doch bitte nach der Zimmer-Reinigung den Duschkopf weit genug runtersetzen sollen. Jedesmal war er wieder ganz oben.
Bahn: Jüngerer Angestellter am Bahnhof guckt mich sehr seriös-besorgt an und erklärt mir (mit Alex nebendran): Am Zielbahnhof sei der Fahrstuhl am Gleis kaputt, sie müßten „den Rollstuhl umladen“. Auf Hinweis, daß er kein Gepäckstück sei: „Ja, das ist halt unser interner Sprachgebrauch.“
Bushaltestelle. Bus fährt schräg ran, so kommt Alex nicht an die Tür. Wir weisen Fahrer drauf hin, daß er nochmal zurücksetzen und grade ranfahren soll. „Keine Zeit!“ – und weg war er.