Landeck ist einer dieser Orte, die ich, wie Rosenheim, Reutte, Starnberg, Bad Tölz, Traunstein & Co, fest mit Urlaub und vor allem damit, endlich wieder Berge zu sehen, assoziiere.
Heute sehe ich diese Orte natürlich auch anders, als die Staulöcher des bairisch-allemanischen Konservativismus, die sie sind. Oder im Kontext der Glanzleistungen der hiesigen Bezirkshauptmannschaft in der Pandemiebekämpfung.
Aber auch als Alltag, weil sie ja jetzt um die Ecke liegen.
Und so ist es eine Mischung aus gesellschaftlicher Abneigung, Kindheitserinnerungen (die ausnahmsweise mal positiv besetzt sind) und Normalität.
Jetzt schleichen wir über Nebenstrecken das Oberinntal hinauf. Das ist zwar landschaftlich schön, im Vergleich zum Auto auf der parallelen Schnellstraße aber auch nicht gerade attraktiv.
Vielleicht sollte man sich hier was von Norwegen abschauen und nur entlang der Schnellstraße halten. Zumindest die Linie nach Martina.
Allerdings wird das auch nicht viel bringen, da sich die Fahrzeit nicht so sehr reduzieren kann, dass der Taktknoten in Martina früher erreicht werden kann. Und der hängt via Scuol-Tarasp am ganzen RhB Netz. Und die RJ werden Landeck auch nicht anders erreichen.
In Martina durfte das obligatorische Bild von drei Bussen nicht fehlen. Der trinationale Taktknoten von und nach Landeck, Mals, Samnaun und Ftan/Scuol-Tarasp dürfte ziemlich einzigartig sein.
Ab dem Winter wird er aber nicht mehr existieren. Die Verbindung Landeck-Mals wird beschleunigt, indem die Linien durchgebunden werden, der Umweg über Martina entfällt dann. Stattdessen wird die Linie Ftan-Samnaun kurz über Österreich geführt und erreicht dort den Anschluss.
@deluisa man könnte ja die Umlaufpläne so arrangieren, dass das auch in Zukunft, dann halt in Pfunds, so aussieht 🤔
Glaub da wird ziemlich viel rumprobiert. Bei zwei Linien und einem Straßendreieck hast du halt immer eine Relation, die nen Umweg fährt. Ich denke Schweiz-Italien via Österreich ist aber noch der kleinste