Die Razzien gegen die Letzte Generation sind übertrieben. Doch statt Straßen zu blockieren, sollten die AktivistInnen besser um Mehrheiten werben. https://taz.de/Strategie-von-Letzte-Generation/!5934479/
Strategie von Letzte Generation: Anders für die Sache kämpfen

Die Razzien gegen die Letzte Generation sind übertrieben. Doch statt Straßen zu blockieren, sollten die AktivistInnen besser um Mehrheiten werben.

@tazgetroete wären dafür nicht demokratische Parteien zuständig? Seit wann sollen AktivistInnen um Zustimmung buhlen?

@tazgetroete
Veto:
"... weil der Ärger über die Blockaden teils berechtigt ist. Denn in den Staus stecken ja nicht nur verantwortungslose SUV-Fahrer fest, die ihr Ziel ohne Probleme mit der S-Bahn erreichen könnten. Betroffen sind auch zum Beispiel Lieferanten, die auf ihren Kleintransporter angewiesen sind."

Es gibt kein Recht auf ressourcenverbrauchenden Verkehr und auch nicht auf Lieferung per Kleintransporter!
#WirsindderVerkehr
In 60 Jahren wurde mit Demos wenig erreicht.
#LetzteGeneration

@tazgetroete wann hat sich die taz zuletzt mehr als eine Mio #Spenden eingesammelt, um so kluge Ratschläge zu geben, statt den staatlichen Übergriff klar zu kritisieren?

Alle Daten ohne Gerichtsbeschluss zu beschlagnahmen, ist jetzt #Bundeswehr -konform?

@tazgetroete Die Aufgabe von Protestbewegungen ist nicht die Schaffung von Mehrheiten, sondern Gesellschaft und Entscheidungsträger auf Missstände hinzuweisen. Und jetzt sollen sie aufhören zu protestieren und stattdessen im Netz ein schlecht kommuniziertes Gesetz verteidigen!?

Politik und Gesellschaft sollten für jeden Tag dankbar sein, an dem sich jemand auf der Straße festklebt statt die RWE Konzernzentrale, das Springer Hochhaus oder das Verkehrsministerium anzuzünden.

@tazgetroete mein reden, ich sagte schon immer, diese Blockaden sind der falsche Weg, sie schaden nur der Sache.
@tazgetroete Do ein Quatsch! Autofahren muss einfach unbequem und anstrengend werden. Dann sind andere Alternativen attraktiver und die Leute nutzen aus Eigeninteresse Busse oder Bahn. Die Letzte Generation macht hier einen guten Job im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Die Forderung, andere durch Gespräche zum Verzicht zu über reden, ist einfach Quatsch!

@tazgetroete

Hört sich iwie nach den Ratschlägen an, die bereits #fridaysforfuture gemacht wurden. „Tretet in Part. ein, engagiert euch in Parlamenten und verschafft euch Mehrheiten“

Im Grunde genommen wird damit ne unbequeme Protestform von der Str. genommen. Da gehört sie aber hin.

In den Parteien ersticken die Forderungen im 4-Jahres-Diktat. Um die #klimakrise abzumildern braucht es parteiübergr. langfr. Strategien.

Das scheitert heute wie in der Vergangenheit am Willen etwas zu ändern

@tazgetroete Sehe ich anders, wir alle (inklusive der letzten Generation) müssen den jetzigen Politiker*innen Druck machen. Druck, Druck, Druck. Vor allem der FDP. Damit die endlich die Klimaverträge einhalten.
Razzia bei der »Letzten Generation«: Vereinte Nationen kritisieren deutsches Vorgehen gegen Klimaaktivisten

Der harte Kurs der deutschen Behörden gegen Klimakämpfer wird auch bei der Uno genau beobachtet – nun setzt es Kritik aus New York: Die moralische Stimme junger Menschen müsse geschützt werden.

DER SPIEGEL
@tazgetroete Ist es hilfreich, der #LetzteGeneration Tipps zu geben, wie und was sie tun sollen? Wie wäre es mit Selbermachen? Also um Mehrheiten zu werben?
@tazgetroete Diese Mehrheit gibt es aber nicht und wird es nicht geben, bis es zu spät ist. Die Geschehnisse der letzten Zeit zeigen, dass meine Generation (50+) und die darüber in relevantem Maß nicht gewillt ist, sich Fragen stellen zu lassen oder fürs Klima mehr Aufwand zu treiben als für Mülltrennung. Und diese Generationen sind die demographische Macht, die Wahlen und anderes entscheidet. Deshalb ist der Volksentscheid in Berlin gescheitert und kann die LG so bequem kriminalisiert werden.
@RenkeSiems @tazgetroete fürs Tempolimit scheint es eine Mehrheit zu geben und es passiert trotzdem nichts...
@elent @tazgetroete Ja, aber dass die Blockierer damit durchkommen zeigt vielleicht, dass es dann wohl doch nicht so wichtig ist, und so reduziert sich die Mehrheit zu einer bloß gefühlten Mehrheit.
@tazgetroete
Richtiges NIMBY Argument