Verböte das Wirtschaftsministerium aus hygienischen Gründen den Einbau von Plumpsklos ab 2028, die #FDP verlangte Technologieoffenheit auch am Ende des Darmtraktes; die #CDU dozierte, man dürfe jetzt nicht mit der Brechstange die Kackfrage lösen; die Seeheimer- #SPD verwiese auf die engen Fäkal-Verbindungen mit China; und die #Bild-Zeitung titelte wochenlang mit Variationen von: "Habeck will uns das Scheißen verbieten!". Aber ABSOLUT NIEMAND interessierte sich für das eigentliche Thema: Hygiene.
@sixtus Wobei wir eigentlich Plumpsklos einführen und Wasserklosetts verbieten müssten in Anbetracht der Menge an Trinkwasser, die dabei drauf geht.
@jakob_thoboell @sixtus Man könnte aber auch das Wasser nach der Reinigung versickern lassen oder anderweitig nutzen, als es einfach in Flüsse zu leiten, wo es dann wegläuft.
Spoiler: Manche Gewässer (wie z.B. die Wietze in Langenhagen) führen in trockenen Sommern nur Wasser, weil die Kläranlage als Quelle fungiert. Sonst würden sie trockenfallen...
@kaeptn_nemo @sixtus aber wär es nicht noch besser, wenn dieses Abwasser gar nicht erst aufwändig gereinigt werden müsste, weil es vorher gar nicht erst kontaminiert würde? Unsere Trinkwasser-Resourcen würde es auf jeden Fall schonen.

@jakob_thoboell @sixtus und so ganz grundsätzlich beschreibt der Ursprungspost glaube ich keine Spinnerei.

Ich glaube, dass wir beim Abwasser die Prioritäten setzen müssen:
1. Reduce
2. Reuse
3. Recycle

Das hätte auch einen signifikanten Einfluss auf den Trinkwasserverbrauch. Im Moment wird im großen Stil ein Teil von 3. betrieben.

@kaeptn_nemo @sixtus Ja. UNd (Frischwasser-)WCs zu reduzieren würde 1. dienen. Allerdings könnte man auch 2. nutzen und Grauwasser (also Waschbecken-Abwasser) oder Regenwasser für die Klospülung nehmen,