@tram_kiel Gewicht spielt eine große Rolle. Besonders an Steigungen wie an der Bergstraße oder an Brücken.
Spannend fand ich die Erfahrung aus Luxemburg. Die Vorgänge beim Wechsel zwischen den Fahrmodi mit und ohne Oberleitung ist fehleranfälliger und braucht mehr Aufmerksamkeit im Betrieb. Außerdem erzeugen die Ladezyklen an den Stops längere Halte an den Haltestellen.
Alles in allem plan- und handhabbar, aber eben mit Mehraufwand.
@thijs_lucas boah geilo

Das ist auch Regelspur, oder? Dann kann das Konzept ja 1:1 bis uns nach #MoinKiel fahren
Kunst im öffentlichen Raum und null Fahrtkosten, das wär was, oder @tram_kiel ?
@PalmAndNeedle @thijs_lucas Der ÖPNV muss aus der Schmuddelecke, wenn er erfolgreich sein soll. Luxemburg zeigt, dass man in die Vollen gehen und ein Wahrzeichen schaffen kann. Die Fahrgastzahlen sind auch explodiert - bevor der Nahverkehr kostenlos gemacht wurde.
Wir wollen eine Verkehrsverlagerung. Da bisher ticketloser Nahverkehr zu kaum messbaren Verlagerungen geführt hat, aber das mit Abstand teurste Mittel im Schrank ist, halten wir davon nix.
Ich würde es nicht ablehnen, aber in der Priorität hinter andere Maßnahmen anstellen.
Wenn ÖPNV so eine Wertschätzung erfährt, wie derzeit in Luxemburg, sehe ich keine Nachteile, aber Vereinfachungen für Prozessabläufe im Betrieb und dann auch für die Nutzer*innen.
@PalmAndNeedle @tram_kiel
@thijs_lucas @PalmAndNeedle Die Erfahrungen waren bisher, dass vor allem kurze Wege mehr mit dem ÖPNV zurückgelegt werden und dass vor allem Radelnde und Gehende umsteigen. Weshalb die Betriebe in mehr Kapazität investieren mussten. Das ist ein Riesennachteil.
Warum sollte ein Luftlinientarifsystem mit Chipkarten und Preisdeckeln aufwendig sein?
@tram_kiel @thijs_lucas boah, so deutsch.
Mir ging es vor allem um die Gestaltung: Farbe, Ortspezifische Audio (Barrierefreiheit!), und Geld für Kunst im öffentlichen Raum. Aufenthaltsqualität. Und ihr beißt euch direkt an der Tarifgestattung fest 
@PalmAndNeedle @thijs_lucas @tram_kiel
Zu der ersten Frage: Ja, auch Luxemburg hat bei der Neueinführung naheliegenderweise die Normalspur gewählt.
Den Fahrzeugtyp Urbos 100 aus der Generation Urbos 3 von CAF gibt es aber sowieso auch für andere Spurweiten (950mm bspw. in Cagliari, 1000mm bspw. in Freiburg i. Br.
).
Ob eine direkte Kopie des Designs von Luxemburger oder auch Kieler Seite gewünscht ist, halte ich allerdings erstmal für fraglich. Oft ist da Individualismus gewünscht.
(Persönliche Meinung: V.a. bezüglich der Frontform gibt es eh Schöneres.)
@hendi @thijs_lucas @tram_kiel die Kopfform ist mit wumpe, da dürfen sich die Nietenzähler und Pufferküsser gerne hinterher drüber kloppen.
Das stationsspezifische Audiodesign ist mir viel wichtiger, das erreicht viel mehr Menschen und hat auch ganz tollen Mehrwert für menschen mit Sehbehinderung. Und ja, das Farbspektrum an den Türen ist cool, und die Philosophie der Innenausstattung auch :)
@Mr_GHARice ich war nur zwei Tage dort. Da fand ich es problemlos.
Unabhängig davon, kann man es bestimmt immer noch irgendwie anders und besser machen. Was mich begeistert ist, dass in Luxemburg darüber darüber nachgedacht wurde, mehr aus der Bahn zu machen als die deutschen Rahmenbedingungen mit "möglichst langweilig und billig" zulassen.