Was die Klimaaktivisten von sich geben würde wie auswendig gelernt klingen, heißt es. Nun, ich sag mal so: wenn man wie sie weit über ein halbes Jahrhundert laut vor der Katastrophe warnt, kann man erwarten, dass sie spätestens mit Eintreten der Katastrophe textsicher sind.
@GuidoKuehn Sagten sie und sangen ihre neoliberalen Mantras weiter.

@GuidoKuehn Die sind doch in der Mehrzahl jünger als 50? 😉

(trotzdem haben sie natürlich Recht)

@GuidoKuehn mal abgesehen davon, dass seit Jahren ja auch die gleichen dummen Fragen gestellt werden. "Könntet ihr nicht eine Protestform wählen, die niemand mitbekommt, niemand besprechen muss, aber ab morgen alle Probleme mit einem Fingerschnipsen löst?" zum Beispiel.
@GuidoKuehn @uholz Die, die schon 50 Jahre warnen, sind doch momentan in der Unterzahl?
Viele, die jetzt auf den Straßen sind, sind aus der Generation, denen es hervorragend geht, was das Leben betrifft. Wäre ohne die Industrialisierung und der vorherigen Generation gar nicht möglich gewesen. Auch mal daran denken.
@rinnerer @GuidoKuehn @uholz, natürlich hatte die junge Generation es in ihrer Kindheit vermutlich gut. Das delegitimiert aber doch die Forderung nicht, ab jetzt einen anderen Weg einzuschlagen.
@stoppelwoppel @GuidoKuehn @uholz Das nicht. Aber man sollte nicht ständig denen die Schuld geben, denen man ja doch so einiges zu verdanken hat.

@rinnerer
Dafür, keine Zukunft zu haben? Nein, danke!

Eine Welt voller Egoismus, Ungerechtigkeit, gieriger Milliardäre, korrupter Politiker, Lobbyisten, Populisten, Hetzpresse, runtergewirtschaftetem Schulsystem, Neofaschismus, Essensverschwendung, Altersarmut, Klimakrise, Artensterben, Überkonsum, Tierleid.

Da müssen die jungen Menschen sich null rechtfertigen.

Zum Glück sind sie nicht mehr allein und immer mehr Ältere erkennen ihre Verantwortung an.

@stoppelwoppel @GuidoKuehn @uholz

@rinnerer @GuidoKuehn @uholz,
wenn wir also über Schuld reden: Wer soll denn bitte die Schuld am Klimawandel haben wenn nicht die älteren Generationen (zu denen ich mich zähle). Ich hab mit 15 - also vor 25 Jahren - in der Schule zum ersten Mal vom Klimawandel gelesen. In alten, staubigen Schulbüchern. Das Thema ist so alt und durchforscht, dass sich meine, (deine?) und die Generation meiner Eltern schon die Frage gefallen lassen müssen, warum wir das nicht abgewendet haben.
@rinnerer @GuidoKuehn @uholz Und die Antwort "Damit es dir Mal besser geht" ist ja wohl übelst verlogen. WIR wollten es bequem haben.

@stoppelwoppel @GuidoKuehn @uholz Das gute für die Erde ist: Sie kommt damit klar - der Mensch hat das Problem.
Wenn man den Verlauf der Jahre nimmt, war es immer schon mal warm/heiß/kalt. Das regelt sich schon. Wir haben es selbst verschuldet - und müssen es selbst wieder gerade rücken (versuchen).

Nur: Wieso wollen wir das innerhalb ein/zwei Jahre erreichen? Man muss hier auch weltweit handeln - nicht nur ein paar in Europa. Und besonders nervig: Es wird einfach als erstes mal alles teurer - scheinbar hat das schon rettende Wirkung.

Der nächste Winter wird wieder interessant - wenn er deutlich kälter ausfällt. Wie sich dann das mit Gas-/Stromverbrauch auswirkt.

Wir versuchen, bestmöglich zu leben. Kann stolz sagen: Autark seit 6 Wochen! Und ich heize mit Pellets - in meinen Augen noch immer etwas vernünftiges! Nächster Schritt 2024 dann ein eAuto.

@GuidoKuehn 👍👏 mehr Worte sind nicht notwendig 👏
@GuidoKuehn Das beschreibt erstaunlich exakt gut meinen eben erlebten Abend auf dem Land. Meine Geduld wird dünn…