Ich habe mir in letzter Zeit Gedanken darüber gemacht ob, und wenn ja, gerade Menschen mit polit. linkem Hintergrund eher empfänglich sind, für Falschinformationen zum #Ukrainekrieg und allem was damit verbunden ist. Vor allem da Putin ultranationalistische und faschistische, imperialistische Positionen bedient, also gerade das Gegenteil von linker Ideologie darstellt.
Was denkt ihr zu dem Thema und den (Hinter) Gründen.Das würde mich persönlich wirklich interessieren.
Mit Bitte für BOOST
@realCrazyPunk
Die Frage dabei ist, was denn "falsch" und "richtig" ist.
Es gibt in öffentlichen Debatten gar keine Chance mehr, sich auf das "Messbare" zu konzentrieren.
Die "moralische Rechtschaffenheit" ist einziges Kriterium.
@wauz
Zumindest was den illegalen einseitigen Angriffskrieg von Russland auf sein souveränes Nachbarland betrifft fällt mir das Urteil nicht schwer. Weder rechtlich #UN noch menschlich was richtig/falsch ist. Messbar wären russische #Kriegsverbrechen.
#UN #Menschenrechte #Charta
@realCrazyPunk
Genau das meinte ich. Die Eintrittskarte für die Diskussion ist, das man das Ergebnis der Diskussion vorweg nimmt. Damit völlig ausgeschlossen, nach den Gründen dieses Krieges zu fragen.

@wauz

Es gibt praktisch nie Gründe für Krieg

@wauz

Hier gibt es keine Eintrittskarten, zumindest solange da Niveau stimmt. Und dann höre ich mir auch gerne andere Meinungen an

@realCrazyPunk
Doch. Du hast selbst die Zugangsschwelle zur Diskussion definiert.
Ist in dem Zusammenhang wurscht, ob du dir "andere Meinung anhörst", du hast die Frage nach den Ursachen des Krieges schon ausgeklammert.
Deswegen werde ich auch in der Sache nichts sagen.
Es geht mir nur darum, zu zeigen, dass du gar nicht diskutieren willst. Du suchst nur Bestätigung dessen, was du eben meinst.

@wauz
@bikolinux
@nobs
@zMinga49 @torclyn

Da gibt es z.B kare Regeln und Grundsätze, denen sich Alle Mitglieder der Vereinten Nationen #UN unterworfen bez. zu denen sich alle verpflichtet haben, und die als Maßstab des Zusammenlebens aller Länder der Erde gelten.
Wenn man das als richtig oder falsch definieren will..., ist mir auch recht

@realCrazyPunk
Man könnte jetzt auch die Frage nach dem Umgang mit den "Regeln" durch andere Staaten in der Vergangenheit stellen.
Aber darum geht es nicht.
Man braucht nicht diskutieren, wenn das einzig akzeptable Ergebnis schon fest steht.

@zMinga49
@torclyn
@nobs

@wauz Wieso tust du es dann, wenn du denkst dass das Ergebnis vorher feststehen muss. Ich bin mir auch nicht sicher, ob du wirklich meine ursprüngliche Frage und Nachfrage gelesen hast...

@zMinga49
@torclyn
@nobs

@wauz, und was bitte ist an " moralischer Rechtschaffenheit" so falsch. Ich wünschte, dass mehr Menschen heutzutage wieder ihren Kompass danach Eichen würden. Und das hat nichts mit Kirche und dergleichen zu tun sondern das ist einfach eine Grundsätzliche Charaktereigenschaft. Kann ja jeder aussuchen, wie seine Kinder später urteilen, oder wie lange man in den Spiegel schauen kann und wie lange man sein Verhalten vor sich selbst verantworten kann.

@realCrazyPunk
Sorry, ich hab dich irgendwie übersehen, daher jetzt erst Antwort.
"Moralische Rechtschaffenheit" hört sich ganz nett an, ist aber tatsächlich ein Kriterium zur Blasenbildung. Viele Debatten sterben einfach daran, dass manche nur noch in ihrer Bubble kommunizieren mögen.
Wenn von vornherein feststehen muss, was "richtig" ist, kommt man nicht weiter.
->
@realCrazyPunk
Das mache ich vielen (auch hier im fedi) zum Vorwurf.
Es gibt einen Krieg, in der Ukraine wird gekämpft und gestorben. Das ist klar. Unklar ist aber, wie es zu diesem Krieg gekommen ist.
Historisches Beispiel: Offizieller Grund für den Krieg gegen den Staat Jugoslawien war der "Hufeisenplan", von dem wir heute wissen, dass der ein Propagandakonstrukt, schlicht Lüge war.
Damals war es unmöglich, darüber zu diskutieren, weil jeder, der Zweifel äußerte, sogleich zum moralischen ->
@realCrazyPunk
Monster mutierte, der natürlich nicht diskussionswürdig war.
Viel mehr war man ein Anhänger eines neuen Hitlers.
(Diese Rolle des Hitler-Nachfolgers wird in der allgemeinen Debatte durchgereicht, und damit jede Erwägung der historischen Einordnung eines aktuellen Geschehens unmöglich gemacht.)
@realCrazyPunk
Monster mutierte, der natürlich nicht diskussionswürdig war.
Viel mehr war man ein Anhänger eines neuen Hitlers.
(Diese Rolle des Hitler-Nachfolgers wird in der allgemeinen Debatte durchgereicht, und damit jede Erwägung der historischen Einordnung eines aktuellen Geschehens unmöglich gemacht.)

@realCrazyPunk
Wäre mir nicht aufgefallen. Positionen wie "die Ukraine hat Russland angegriffen" höre ich nur von Rechts. Links gibt es eher komplett weltfremde Utopien wie "wenn Ukraine nur aufhört zu kämpfen wird alles gut".
@energisch_

#Ukrainekrieg

@realCrazyPunk

eine gute frage.

🤔

ich glaube nicht, dass das linke spektrum besonders empfänglich ist, sondern die ränder auf beiden seiten, also ausgeprägt rechts oder links.

@realCrazyPunk
Die Empfänglichkeit von Falschinformationen erkläre ich mir psychologisch. Ich vermute das hat nichts mit dem politischen Bekenntnis der Person zu tun.
Daniel Kahnemann hat in seinem Buch "Schnelles Denken, langsames Denken" die Empfänglichkeit für Fehlschlüsse (Bias) bei schnellen, unreflektierten Entscheidungen nachgewiesen. Sogar bei Menschen in Führungspositionen in der Wirtschaft, die es eigentlich besser wissen sollten.

Linke sind auch nur Menschen die eine Psyche haben.