In der #SZ kann man lesen, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit stünden "ihrer Natur nach in Konkurrenz zueinander".
Der angegebene Grund ist simpel.
Finanzielle Ressourcen seien begrenzt und beides kostete Geld.
Wer das denkt, denkt wahrscheinlich auch, dass:
- Es kein öffentliches Geld sondern nur Steuerzahlergeld gäbe.
- Man jeden Euro nur einmal ausgeben könne.
- Man Reiche auf keinen Fall stärker besteuern dürfe, weil sonst die Wirtschaft kollabiere.

Doch zum Glück:
1. Ist Geld nicht auf eine feste Menge beschränkt. Der Staat kann über Schulden neues Geld schaffen.
2. Kann man bei gleichbleibender Geldmenge den einen etwas geben, indem man es den anderen wegnimmt oder nicht gibt.
3. Wird kein Klimaschutz funktionieren, wenn er gegen die Menschen mit wenig Einkommen gemacht wird.
4. Landet Geld, was eine Busfahrerin bekommt sowieso zu einem guten Teil über Einkommensteuer und Verbrauchssteuern wieder beim Staat.
5. Gibt es beim öffentlichen Dienst und staatlich subventionierten Verkehrsunternehmen keine Lohnpreisspirale, weil es keinen Preis für den Kunden gibt, der sich aus den Ausgaben ergibt.

#KlimaStreik #Warnstreik #Nahverkehr #Verkehrswende

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/streik-verkehrswende-oeffentlicher-nahverkehr-verdi-fridays-for-future-1.5760822

So streiken Verdi und Fridays for Future die Verkehrswende kaputt

Natürlich darf Verdi den öffentlichen Verkehr lahmlegen. Dass sie sich mit Klimaaktivisten zusammentun, ergibt aber überhaupt keinen Sinn.

Süddeutsche Zeitung