Also, wenn ich das richtig verstehe, ist „Schuleschwänzen“ für rechtskonforme Klimapolitik nicht ok, Festkleben auch nicht, weil es da ja Unbeteiligte trifft, Tagebau besetzen auch nicht, weil es da Beteiligte trifft. Abkommen und Verfassungsgerichtsurteile sind aber optional.
Es ist fast so, als ginge es gar nicht um die Protestformen, sondern eher darum, dass man nicht ständig an diese lästige, unfassbar gefährliche #Klimakrise und die eigene Tatenlosigkeit und jahrelange Obstruktion erinnert werden möchte. 🤔
@chrisstoecker Wieso erinnert mich das nur an die Masken...
@chrisstoecker Das spielt meiner Meinung nach eine wichtige Rolle. Fehler nicht zugeben können oder wollen.

@chrisstoecker
Verfassungsgerichtsurteile und Oberverwaltungsgerichtsurteile sind in NRW nicht bindend…. Das führt dazu, dass jeder Polizist der dort einem Demonstranten gegenüber steht gerade mal wieder seiner Besoldung widersprechen muss bei seinem Dienstherrn und remonstrieren, dass er überhaupt zu dieser Aktion geschickt wurde- am besten schreibt er noch zusätzlich eine Überlastungsanzeige…

Die Landesregierung verarscht beide Lager, weil sie keine Lösungen hat

@chrisstoecker So ist es. Man mag verschiedener Meinung über die Aktionen sein, aber die Reaktion der Politik wird nicht dafür sorgen, dass jüngere oder intelligentere Menschen dadurch Vertrauen in den Staat und seine Organe gewinnen.
@chrisstoecker
Ach, das lösen unsere Kinder und Enkel mit wundersamer Technologie, und ohne China macht das ja sowieso keinen Sinn. 🤓
@fan @chrisstoecker
2 late, das wird uns noch voll treffen, manche sogar noch vor der Rente (sofern die dann noch wichtig ist und/oder bezahlt werden kann). Ich fühle mich gerade wie damals in Gorleben/Wendland und Brokdorf. Wenn ich noch könnte würde ich mitmachen. #klimakrise #klimaschutz
Achso und Wehrdienst verweigern würde ich glaube ich auch nicht mehr. #Ukrainekrieg
@Caius @chrisstoecker
Dass das oben von mir sarkastisch war, hast Du sicher bemerkt.
Ja, zu viele haben es noch nicht kapiert - fatal v.a. in der Politik, aber auch nicht besser sind die Vielen, die Klimaschutz zwar gut und wichtig finden, aber quasi nichts dafür zu geben bereit sind...
@Caius @chrisstoecker
Die Kriegsdienstverweigerung war damals richtig.
Wäre ich heute jung und stünde vor der Entscheidung, weiß ich spontan nicht, was ich tun würde.
Krieg ist weiterhin scheiße und falsch, aber klar, wenn man angegriffen wird wie die Ukraine...
Wäre ich Ukrainer, würde ich mich ziemlich sicher in irgendeiner Form beteiligen.
@chrisstoecker ein ähnliches Gefühl beschleicht mich leider auch..

@chrisstoecker Nicht ganz passender Vergleich. 😉 Nicht unbedingt das "was" getan wird" ist relevant/optional, sondern "wer" es macht ist eher entscheidend.

Erst wenn Politiker/Minister befürchten müssten, bei erheblichen und längerfristigen Rechtsverstößen, Verfassungsbrüchen bzw. bei Verstößen gegen Verfassungsgerichtsurteile auch tatsächlich persönlich haftbar gemacht zu werden, würden einige anders agieren.

@chrisstoecker Jopp. So schaut es wohl aus. Leider.

Beste Zusammenfassung des Themas bisher. Danke. 👍

@chrisstoecker Verfassungsgerichtsurteile sind unverbindliche Empfehlungen. Ist auch bei #HartzIV oder V oder #Bürgergeld oder #MerzIV oder wie das heißt, so. Oder #Vorratsdatenspeicherung, ach, eigentlich meistens.
@chrisstoecker Welches Verfassungsgerichtsurteil meinst du?
@chrisstoecker Da kommen noch andere Dinge dazu:
1. Die Demonstrierenden haben keine Anzüge an. Wer soll die ernst nehmen.
2. Außerdem wollen die keine Statussymbole für sich, sondern Vorteile für andere. Wer soll das ernst nehmen?
3. Die Änderungen, die angestrebt werden, lassen sich nicht innerhalb von einem Quartal in monetären Gewinn umrechnen - taugt also nix.
Alles in allem also naive Fake-Demos von Leuten, die zuviel Zeit haben.
@ridscherli Auf dem Weg zur Klimakatastrophe, wird es auch für die alten, selbstgerechten Säcke noch sehr belastend werden.
An Sonntagen wird es aber für alle ein Flippereis geben. "Aber nur eines für jede/n."
@chrisstoecker Das haben Sie leider nicht richtig verstanden, Herr S. Es verhält sich alles umgekehrt 😉
@chrisstoecker
Dafür ist es aber legal die Freiheitsrechte von 80 Millionen Menschen ein zu schränken und viele 100.000 Menschen gegen ihren Willen dazu zu zwingen ein experimentelles Medikament an zu nehmen 🙂
@chrisstoecker das eine stört halt im Alltag (muss den SUV länger Gassi fahren als geplant, in den Medien läuft weniger Fußball, zur Schule musste ich ja auch, ...), dass andere hat leider für die Verursacher und Entscheider keine Konsequenzen.

@chrisstoecker
@VQuaschning
Es gibt Stimmen, die sagen, dass die Mitte/Rechts Parteien für Umweltschutz wären, wenn das Thema nicht zuerst von Mitte/Links zur Debatte gebracht worden wäre.

Michael E. Mann zum Beispiel.

https://books.google.de/books/about/Propagandaschlacht_ums_Klima_Telepolis.html?id=l1IlEAAAQBAJ&printsec=frontcover&source=kp_read_button&hl=de&newbks=1&newbks_redir=0&gboemv=1&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false

Propagandaschlacht ums Klima (Telepolis)

Mit einem Vorwort des deutschen Science4Future-Wissenschaftlers Volker Quaschning und einem Nachwort des Meteorologen Ãzden Terli.Der renommierte Klimawissenschaftler Michel E. Mann zeigt, wie die fossile Brennstoffindustrie seit 30 Jahren eine Kampagne führt, um von Schuld und Verantwortung abzulenken und Maßnahmen gegen den Klimawandel zu verzögern. In dem Buch präsentiert er seinen Aktionsplan zur Rettung des Planeten.Recyceln. Weniger Fliegen. Weniger Fleisch essen. Das sind nur einige der Maßnahmen, von denen uns gesagt wurde, dass sie den Klimawandel verlangsamen können. Aber die übermäßige Betonung des individuellen Verhaltens ist das Ergebnis einer Marketingkampagne, die es geschafft hat, die Verantwortung für die Bewältigung des drohenden Klimawandels vollständig auf die Schultern des Einzelnen zu legen.Die Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie sind dem Beispiel anderer Branchen gefolgt, die ebenso die Schuld von sich weisen – man denke nur an "Waffen töten keine Menschen, Menschen töten Menschen" – oder an das Greenwashing der Getränkeindustrie mit der "Crying Indian" Kampagne in den 1970er Jahren. Gleichzeitig blockieren sie Bemühungen, den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid zu regulieren oder zu bepreisen. Sie führen PR-Kampagnen durch, die darauf abzielen, praktikable Alternativen zu diskreditieren. Und sie entziehen sich ihrer Verantwortung, das von ihnen geschaffene Problem zu lösen. Das Ergebnis ist für unseren Planeten verheerend.In "Propagandaschlacht ums Klima" vertritt Michael E. Mann die Ansicht, dass noch nicht alles verloren ist. Er beschreibt die Fronten zwischen den Verbrauchern und den Verursachern – den Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie, den rechtsgerichteten Plutokraten und den Petrostaaten. Und er skizziert einen Plan, um unsere Regierungen und Konzerne zu zwingen, aufzuwachen und echte Veränderungen vorzunehmen, einschließlich:- einer vernünftigen, realistischen Herangehensweise bei der Bepreisung von CO2 und einer Korrektur der gut gemeinten, aber fehlerhaften, derzeit vorgeschlagenen Version des Green New Deals;- einer fairen Konkurrenz zwischen Erneuerbaren Energien und fossilen Energieträgern;- der Entlarvung falscher Narrative und Argumente, die sich in die Klimadebatte eingeschlichen haben und einen Keil zwischen diejenigen treiben, die Lösungen für den Klimawandel unterstützen;- einer Bekämpfung von Klimauntergangsstimmung und Hoffnungslosigkeit.Angesichts der immens mächtigen Interessen, die den Status quo der fossilen Brennstoffe verteidigen, wird der gesellschaftliche Wandel nur mit der aktiven Beteiligung der Bürger gelingen, die den gemeinsamen Vorstoß unterstützen. Dieses Buch will überall die Menschen erreichen, informieren und befähigen, sich dem Kampf um unseren Planeten anzuschließen.

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