@martinlorcher @GUT @ruebe5w @GuidoKuehn
Für den Fernverkehr dürfte das 9€-Ticket wenig Bedeutung haben, dort galt es ja gar nicht. Das Umsatzplus entstammt wohl eher den staatlichen Ausgleichszahlungen als dem tatsächlichen Verkauf der Tickets. Es handelt sich also um leistungsloses Einkommen der Deutschen Bahn.
@Gwigger @martinlorcher @GUT @ruebe5w @GuidoKuehn
Halte ich für unwahrscheinlich, da die anteilige Kostenersparnis im Fernverkehr recht gering war und die Zustände im Nahverkehr eher abschreckend wirkten. Die Leute wurden ja über Lautsprecher angebettelt, nicht in die Züge einzusteigen.
@martinlorcher @Gwigger @GUT @ruebe5w @GuidoKuehn
Zeitgleich wurden auch die Ansprüche auf Ausgleichszahlungen verbucht. Insgesamt wurden 52 Mio Tickets verkauft (d.h. 468 Mio € Umsatz) während es vom Bund 2,5 Mrd dazu gab. Davon dürfte jeweils ein erheblicher Teil auf die Deutsche Bahn entfallen. Das Verhältnis ist also ca 1/6 Ticketverkauf zu 5/6 Subventionen.
@bahnkundenv @martinlorcher @Gwigger @GUT @ruebe5w @GuidoKuehn
Der Fernverkehr ist außen vor. Die Einnahmeausfälle im Nah- und Regionalverkehr werden zunächst gegenüber den Ländern kompensiert. Ob und was davon an die Verkehrsunternehmen weitergeleitet wird, hängt von den einzelnen Verträgen ab. Es dürfte entscheidend auf die konkrete Berechnung ankommen.
@marcbach @Gwigger @GUT @ruebe5w @martinlorcher @GuidoKuehn
Das ist tatsächlich eines der größeren Hindernisse bei der Nutzung des ÖPNV, aber unabhängig von der Kombination mit dem Fernverkehr. Die DB hatte hierfür ja das (allerdings nicht perfekte) City-Ticket entwickelt.