Super gute Frage für (Online-)Diskussionen oder mit Verschwörungsgläubigen Familienmitgliedern:
"Welche Art Beweis oder Fakt würde deine Meinung ändern?"
Auch eine gute Frage, um sie sich selbst zu stellen.
Super gute Frage für (Online-)Diskussionen oder mit Verschwörungsgläubigen Familienmitgliedern:
"Welche Art Beweis oder Fakt würde deine Meinung ändern?"
Auch eine gute Frage, um sie sich selbst zu stellen.
Der Philosoph Hubert Schleichert analysiert in seinem 1997 erschienenen Essay Argumentationsmuster von Anti-Aufklärern der frühen Neuzeit. Daraus lässt sich auch für den Umgang mit Fundamentalisten von heute einiges lernen.
@afelia meiner Erfahrung nach funktioniert das Diskutieren mit Querdenkern und Verschwörungstheoretikern nicht auf der Sachebene. Die Argumente können noch so sorgfältig gewählt und gut begründet sein, es wird den Gegenüber nicht überzeugen.
Ich kann folgendes Buch empfehlen:
und muss zugeben, dass es nicht mit ein paar Diskussionen erledigt ist.
Einfach nicht drüber reden ist für mich tatsächlich die beste Lösung, alles ander nervt nur.
Mittlerweile versuche ich einfach mit Leuten das Thema zu wechseln und das funktioniert ganz gut.
@afelia Antwort: keine
Es geht nicht um Fakten.
Es geht nur um „dagegen sein“.
Mögliche Lösung: ignorieren dieser Personen und ihrer Ansichten. Vor allem in öffentlichen Medien (Rundfunk, Fernsehen)
@friderica
Ich kenne es so, dass nach einfachen Antworten bzw. "Lösungen" zu komplexen Problemen gesucht werden.
Dabei fehlt auch die notwendige Ausdauer, um das Problem zu begreifen.
Dies wird kompensiert, indem man leugnet und die Fakten im Kopf so umgelegt, dass sie mit dem eigenen Verständnis kompatibel sind.
Dann gibt es vielleicht auch noch Ängste und Zweifel die nie aufgearbeitet wurden und ... voilà!
Ich kenne solche Fälle und da gehe ich auch wie mit einem kranken Menschen um.
@afelia Würde das nicht voraussetzen, dass ein verborgener Wunsch existiert, seine Meinung ändern zu wollen?
Mir hat ein #Zen-Lehrer mal diesen Satz gegeben, als ich ihn nach eine passenden Antwort auf Verschwörungsgedanken gefragt habe: "Es könnte so sein."
Für mich stellt dieser Satz die zwischenmenschliche Beziehung über das Rechthabenwollen.
@hm "Die Juden wollen unsere Gesellschaft von innen zerstören!"
"Es könnte so sein."
- Cool. Cool cool.
@afelia Wenn es einem darum geht eine Beziehung zum Anderen herzustellen (aus meiner Sicht der einzige Weg um jemanden zum Umdenken zu bringen), dann muss man ein Stück in seinen Tunnel hineinhorchen anstatt sich gleich zu entrüsten.
Ich habe nichts davon gesagt, dass ich mir die Meinung zu eigen mache und gleich in die Welt posaune.
Aber ich probiere es mal so herum: Was könnte dich davon abbringen, meinen Beitrag so misszuverstehen, dass du ihn in einen Nazikontext steckst?
@afelia Da sind wir uns einig. Es gibt Fälle, da ist kein rankommen und jedes Gespräch zwecklos.
Ich hatte mich mit dem Vorschlag "Super gute Frage für ... Diskussionen ... mit Verschwörungsgläubigen Familienmitgliedern" auseinandergesetzt. Also mit Menschen, die mir ohnehin nah sind und bei denen es mir etwas ausmacht, sie in ihrem Tunnel verschwinden zu sehen. Mein Satz ist dann ein Gesprächsangebot. Wenn das angenommen wird, ist deine Frage eine mögliche Fortsetzung.