Falls doch nochmal irgendwer über #QuotedPosts nachdenkt (auch bekannt als 'Drükos', was dem ganzen eine etwas andere Note gibt), ich wäre interessiert.

Ich booste hier manches nicht, weil ich das nur täte, wenn ich es kommentierend einordnen könnte. Das ist auch Teil von (politischer) Auseinandersetzung. Und zwar nicht nur denen was zu entgegnen, von denen irgendwas kommt, sondern um anderen etwas zu zeigen, ohne damit einverstanden zu sein.

Die Einschränkung halte ich für falsch.

@anneroth DrüKos wären für mich ein Grund, Mastodon zu verlassen. Ich vermisse die gar nicht.
@datenteiler @anneroth es gibt sie ja de facto schon und der zitierte bekommt es nicht mal mit.
Wo ist der Vorteil?

@liebero3 Mein Problem mit Drükos: Sie sind ein Eskalationsmittel. Mit dem Drüko will niemand ein Gespräch beginnen, sondern eine Diskussion schnell und stressfrei gewinnen. Mit dem Drüko in der eigenen TL kann Widerspruch im Zweifel geblockt werden, wenn es zu viel wird, und von den eigenen Followys wird narzisstisch Unterstützung erwartet. Mit Drükos radikalisieren sich Menschen leichter in ihrer Blase, was das demokratische Miteinander untergräbt.

@anneroth

@datenteiler @liebero3 @anneroth aber ohne richtige drükos, da bekommt der "gedrükotete" gar nicht mit, das da was war. Eskalation ist so noch besser und perfider möglich.

Wenn es um Schutz gehen sollte, dann sollte es drükos geben. Quasi so wie bei Twitter. Nicht, weil es bei Twitter so war, sondern weil das Sinnvoll war.

@alexs77 Hä, das geht doch auch mit Drükos. Auch dann kann ich ein Screenshot machen oder den Post als Link einfügen ohne den "gedrükoteten" zu taggen. Es geht mir nicht um Schutz.

@liebero3 @anneroth

@datenteiler @alexs77 @liebero3 @anneroth Dann ist es aber eben kein "DrüKo", sondern Screenshot mit Kommentar. Ganz anderes Ding.

@quuux Ja, das sagte ich ja. Nur weil es Drükos gibt, muss 1 sie ja nicht benutzen. Drükos benutzen Leute u.a. um ihren Narzissmus zu befriedigen. Wer perfide und hinterhältig beleidigen will, ohne dass es die Person merkt, nimmt Screenshot mit Kommentar.

@alexs77 @liebero3 @anneroth

@datenteiler
Drükos benutzen Leute auch für konstruktive Dinge. Sie sind ein Werkzeug; sie sind nicht per se gut oder schlecht.

Ich halte es für völlig OK zu sagen: "dazu sind wir technisch noch nicht gekommen, weil" - aber für kritikwürdig, die "it's a feature"-Verteidigung anzubringen.

@alexs77 @liebero3 @anneroth

@quuux @datenteiler @liebero3 @anneroth drükos sind ja nicht gewollt. Du wirst leicht den Post vom Entwickler finden, wo er das sagt.
Ich finde, er liegt damit falsch. Es schadet den Nutzern, möglicherweise.

@alexs77 @quuux @datenteiler @anneroth Du meinst sie sind bei mastodon nicht gewollt?

Wenn ja: Sie sind bei mastodon technisch möglich, wie ich oben schon schrieb.

Entweder muss das posten von links zu posts unterbunden werden, oder man kann auch einfach den Button installieren (was eh kommen wird)

@liebero3 @quuux @datenteiler @anneroth

Ja, sie sind nicht gewollt; siehe https://mastodon.social/@Gargron/99662106175542726

Quote, im Stile von Twitter, sind im Moment nicht möglich bei Mastodon. Der Autor wird keinen Hinweis bekommen, das ich gerade den Toot zitiert habe.

Bei Twitter schon.

Posten von Links zu unterbinden wird nicht gehend - dann werden halt Screenshots gemacht.

@alexs77 @quuux @datenteiler @anneroth Man kann den Link posten und den Ersteller ebenfalls verlinken: Zack, nen drücko.

@liebero3 @quuux @datenteiler @anneroth nein, immer noch nicht das gleiche, denn dann müsste man noch einen Post machen im Thread. Wie das tun, wenn man es nicht kann (eingeschränkt)?
Und es ist auch viel auffälliger/störender im Thread.

Das hat Twitter einfach richtig implementiert.

Auch das edit ist drüben richtig gemacht. Hier auf Mastodon ist es schlecht gemacht. Verleitet zu trolling (cont'd.)

@liebero3 @quuux @datenteiler @anneroth edit....

Auf Mastodon, wenn man editiert, dann bleiben Kommentare, Boosts und favorites bestehen. Richtig?

Wenn ich also schreibe "1+1=92" und du antwortest "stimmt nicht". Dann edit, ich mache die 9 weg und da steht "1+1=2". Aber du sagst immer noch "stimmt nicht".

Nein, Kommentare müssen dann auch weg nach Edit. Genau wie alles andere.

Auf Twitter ist das so. So muss das auch sein.

@liebero3 @quuux @datenteiler @anneroth die Features möcht ich nicht deshalb genau so haben, weil sie auf Twitter so sind - Ich möchte sie deshalb so haben, weil das richtig implementiert ist. Im Sinne im von ux und auch so, um potentiell User zu schützen.

Bzgl "Zitat" sollte das nicht so mega schwer zu implementieren sein.

Edit - hm. Müsste vermutlich neu gemacht werden. Wird also sehr schwer.

@alexs77
Ginge aber auch anders.
Die Kommentare jeweils an der Version dran, zu der sie getätigt wurden, und sichtbar machen, daß es mehrere Versionen gibt.

Versionierung macht man ja nicht nur bei Software, sondern auch z.B. bei Wikis.

@liebero3 @datenteiler @anneroth

@quuux @alexs77

Versionierung gibt es bei Mastodon ja. In der aktuellen WebUI siehst Du ein * und dann die verschiedenen Versionen des trööts.

Das alle Antworten bei einem Edit einfach gelöscht werden finde ich viel schlimmer, denn diejenigen welche eine Antwort veröffentlichen haben auch Arbeit in die Trööts gesteckt.

@Variety @alexs77 Eben.

Ich sehe nicht das Problem, die Replies an die jeweilige Version zu koppeln, auf welche geantwortet wurde. Das macht man doch auch in anderen versionierten Systemen so.

@Variety @quuux Bei Twitter werden die Antworten nicht gelöscht. Sie sind nur nicht mehr sichtbar. Und das ist genau der richtige Weg.

NOCHMAL:
Ich schreibe: "1+1=32". Du: "Das ist total falsch!"

Jetzt edit und es steht: "1+1=2".
Dein Kommentar "Das ist total falsch!" bleibt bei "1+1=2" stehen.

Was, bitte, ist daran richtig, wie es bei Mastodon gemacht wurde?

(Dito für Boosts und Favoriten.)

Bei jedem Edit muss das alles flöten gehen, denn der Toot ist u.U. komplett anders.

@Variety @quuux
BTW, von mir aus kann Edit auch wieder gelöscht werden. Ich finde das hat nichts in einem Social Media Tool zu suchen. Das führt einfach zu zuvielen Problemen.

Z.B. wird ja auch nicht auf eine bestimmte Version verlinkt, sondern immer aufs neueste. Auch mies.
Bsp.: Auf gedrucktem Papier ist ein Link zu "1+1=21". Nun edit.

Auf was soll der Link nun gehen?

Ich bin dagegen, das es Edit gibt.

@alexs77 @quuux

Wenn Du bei einem klassischen Blog oder Forum Deinen Beitrag editierst wird es ähnlich gehandhabt, der Strang mit den anderen Beiträgen/kommentaren bleibt erhalten.

Auf gedrucktem Papier wird es übrigens gleich gehandhabt: Da steht oft nur ein Buchtitel & Autorin als Quelle/Link ohne Angabe der Auflage, Verlag, Edition und so weiter.
Vorteil hier, wenn der Beitrag versioniert ist siehst Du sofort, dass das gedruckte auf eine alte Version verweist. Bei Büchern meist nicht.

@Variety @quuux Ja, in Foren ist es auch schlecht - soll das jetzt etwa ein Argument sein? Hoffentlich nicht, oder?

Bzgl. gedrucktem Papier - nein, da ist es nicht so schlecht wie hier. Siehe https://libraryguides.vu.edu.au/apa-referencing/7Books

Library Guides: APA 7th Referencing: Books

Library Guides: APA 7th Referencing: Books

@alexs77 @quuux mir ist wichtig, dass sichtbar ist, wenn etwas geändert wurde inklusiv Änderungsverlauf. Dies ist bei Mastodon, so wie ich es kennenlernte der Fall.

Ich habe leider zurzeit nicht die Möglichkeit mir den Link vollständig durchzulesen. Sehe ich dies korrekt, dass es Empfehlungen sind wie aus Büchern zitiert werden sollte?

@Variety @quuux Nein, bei Mastodon hast Du eben *KEINE* Möglichkeit, den Verlauf richtig zu sehen.

Genau darum geht es doch!

NOCHMAL:
Habe 1+1=21 gepostet. Antwort: Total falsch!

Nun edit und da steht "1+1=2"

Die Antwort ist immer noch da.

Man sieht **NICHT** zu was das die Antwort war.

@alexs77 @Variety Ich hingegen bin dafür, daß es Edit gibt; und die ganzen Argumente dafür sind "drüben" längst genannt worden.

@alexs77 @quuux

Als ich Twitter das letzte mal benutzt hatte gab es da noch keine Editfunktion. Als ich einmal darauf hingewiesen wurde, dass ein Tweet komplett anders gelesen werden kann als ich dies wollte blieb mir nichts anderes übrig als den Tweet zu löschen, neu zu schreiben und dann alle Antwortstränge darunter von Hand einzufügen. Bei einem kleinen Account ohne viel Resonanz geht das, aber Leute mit dutzenden von Antworten?

@Variety @quuux Auf Twitter können ja inzw. Blue User editieren.
Sobald mir einer mit Edit unterkommt, werde ich's vlt. hier verlinken - falls ich es nicht vergessen habe…

Löschen und neu posten - das ist IMO die beste Variante. Ganz unironisch. Wie gesagt, ich bin gegen Edit. Wenn man löschen muss, überlegen es sich die Leute genauer. Das ist ein Feature. Das es *kein* Edit bei Twitter gab, das war ein wirklich gutes Feature.

Auch hier auf M. sieht man ja fehlende Features als gut an (Zitat).

@alexs77 @quuux bei Menschen welche nur mal schnell einen Tippfehler korrigieren wollen wird dies zu längerem überlegen führen. Doch bei Menschen welche 1+2=5 schreiben wollen kaum.

@Variety @quuux Zu Tippfehlern kann man auch stehen. Das hier ist bloss Mastodon. Keine Deutschklausur. :)

Man muss es den Leuten schwer machen, andere hinters Licht zu führen. Wie Edit hier ist, wird das Gegenteil gemacht.

Auch beim fehlenden Zitat-Feature ist doch das ein Argument: Schwer machen Leute zu ärgern.

@alexs77 @quuux wisst Ihr, wie dies technisch gelöst ist bei Mastodon?

Wird da einfach ein URI zum Beitrag auf welchen geantwortet wurde gesetzt oder auch noch ein Hash des Beitrages mitgespeichert?

Wenn wir davon ausgehen, dass eine Person die Editfunktion nutzt um etwas unschön zu ändern, was hält diese Person davon ab eine Instanz zu benutzen welche das ermöglicht? Somit muss auch diese Variante mitgedacht werden.

@Variety @quuux Und darum sollte es kein Edit geben.
@Variety @quuux Bei Twitter kann es hingegen gerne ein Edit geben, denn da hat man nur eine Instanz. Es hat auch Vorteile, wenn der Admin nicht auch der einzige User ist.

@quuux @liebero3 @datenteiler @anneroth Ja. Twitter macht's eben richtig.

Da sieht man, auf welche Version jemand geantwortet hat. Bei Mastodon ist das schlecht; dort sieht man das nicht.

Man sieht, das es eine Bearbeitung gab; ja. Das ist aber auch das Minimum.

@alexs77

Zitat: "Posten von Links zu unterbinden wird nicht gehend - dann werden halt Screenshots gemacht."
... und wenn man es doch technisch verhindern wollte, ginge das wie beim Twitter-Schamützel weiter- neben den Screenshots - mit URL-Verkürzungsdiensten o.ä.

Wenn die Nutzung technisch so einfach ist (bei etwas frickeliger Usability), kann man es eigentlich nicht verhindern. Dann lieber unterstützen und gestalten.

@liebero3 @quuux @datenteiler @anneroth

@lateralty Genau das. Es kann gemacht werden, es wird gemacht - dann sollte man es besser gestalten, damit es *gut* gemacht wird (und die sozial erwünschten Anwendungen leichter zu erzielen sind, als die unerwünschten).

UX ist letztlich sozial.
(Bild exemplarisch für die vielen seiner Art)
@alexs77 @liebero3 @datenteiler @anneroth

@alexs77 bei den #Fediverse -Diensten, die die entsprechende Funktion haben, gibt es allerdings sehr wohl eine Mitteilung an den Account des Originalbeitrags, s.o. @datenteiler @quuux @liebero3 @anneroth

@anneroth @datenteiler ich kann auch einfach den Beitrag verlinken und den Ersteller dazu packen, dann hab ich das gleiche.

Da es schon jetzt technisch möglich ist, wird es eh nicht lang dauern, bis die erste App das als Button integriert🤷‍♂️

@liebero3 Vermutlich hast du da recht. Glücklicherweise gibt es ja noch ein paar Abwehrmechanismen: Toots nach bestimmter Zeit automatisch löschen und so wie 1 Boosts bei Boostschleudern ausblenden kann, Drükos ausblenden. Dann muss ich's zumindest nicht sehen.

@anneroth

@anneroth @datenteiler ja du kannst was gegen machen. Aber da die komplette Funktionalität des Drükos schon vorhanden ist, wird es kommen.

Persönlich finde ich es manchmal auch eine sehr gute Sache, das ist ja nicht nur zum Eskalieren praktisch sondern hat auch durchaus positive Anwendungsmöglichkeiten

@datenteiler ich benutze DrüKos bei Twitter relativ häufig, aber nie so. Und hier fehlen sie mir oft.
Z.B. will ich ggfs. doch ein Gespräch beginnen, aber gar nicht unbedingt mit der Autorin sondern mit meinen paar Followern.

@liebero3 @datenteiler @anneroth Puh, Du siehst das total Druck- und Kampfmittel?
Ich gar nicht. Vielmehr möchte ich manchen Tröts z.B. einen eigenen Kommentar hinzufügen, etwa wenn jemand um Hilfe bei etwas bittet und ich spreche damit „meine“ Follower spezifisch an, weil das ne Art Testimonial-Charakter hat.

Oder um eine weitere Info hinzuzufügen.

Oder um schlicht auch mal den Spaßfaktor zu erhöhen. 🤷‍♀️

@liebero3 @datenteiler @anneroth
Die Vorteile von DrüKos:

1. Daß es wirklich und eindeutig das Original ist, auf das man sich bezieht, und nicht etwa eine sinnverändernde Verkürzung oder Interpretation: Quellensicherheit.

2. Darin, *daß* die Zitierten es mitbekommen und darauf reagieren können.

(3. Und auch, daß die Views ihrem eigenen Tweet zugute kommen - für Leute, denen so etwas wichtig ist.)

@liebero3 @datenteiler @anneroth Eben. Die Zitierte bekommt es nicht mit, egal ob per Link oder per Screenshot. Drüko ist offener/ehrlicher und gibt der zitierten Person die Möglichkeit, wie auch immer auf den Drüko zu reagieren (in Extremo mit Block)