Christmas Lullaby aus dem Jahr 1989 war ein Auftragswerk des Bach Choir anlässlich des 70. Geburtstags seines Dirigenten Sir David Willcocks. Insbesondere der besinnliche Refrain des Ave Maria erfreut sich großer Bekanntheit.
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Ich wünsche auch allen Menschen, die nicht "Johnny" heißen, eine schöne Weihnachtszeit mit meinem Weihnachtslied "Merry Christmas, dear Johnny"! :-)

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Es ist schon verrückt, was so alles unter „Weihnachtslied“ läuft. Vielfach halten die Leute ja knallhart daran fest: „Ja, das sind Weihnachtslieder, Punkt, Ende der Diskussion. Weil, is’ so.“

Aber viele davon sind gar keine Weihnachtslieder. Das sollte man in den meisten Fällen mit einem gewissen Mindestgrad an Textverständnis bemerken. Nur wer versteht heutzutage Liedtexte?

„Have Yourself A Merry Little Christmas“: kommt aus einem Film und wird da von Judy Garland gesungen – ihr kennt sie vielleicht auch als Dorothy in „Der Zauberer von Oz“. Weder im Filmkontext noch in dem Lied selbst geht es um Weihnachten, sondern ums Wiedersehen irgendwann mal. Zu so etwas wie einem Weihnachtslied wurde es erst nach einer Textänderung. Ja, Textänderung. Man höre sich mal das Original von Judy Garland an und lese parallel den Songtext.

„Stop The Cavalry“ (Jona Lewie): kein Weihnachtslied, sondern ein Antikriegslied. Es erwähnt nur eben „Christmas“ im Text und enthält an zwei Stellen danach Schlittenglocken – wobei, wie ich weiter unten schreiben werde, auch Schlittenglocken nichts rein Weihnachtliches sind.

„Last Christmas“ (Wham!): auch kein Weihnachtslied. Nein, wirklich nicht. Sondern ein Liebeslied.

Wenn es danach ginge, wäre auch Stevie Wonders „I Just Called To Say I Love You“ ein Weihnachtslied, weil „Christmas“ im Text einer Strophe vorkommt.

„The Power Of Love“ (Frankie Goes To Hollywood): noch sehr viel weniger ein Weihnachtslied, sondern auch ein Liebeslied. Ein etwaiger Weihnachtsbezug wurde durch die Darstellung der Geburt Jesu im Musikvideo konstruiert. Gerade dieses Lied kann man tatsächlich das ganze Jahr hören. Doch, tatsächlich.

„Winter Wonderland“, „Frosty The Snowman“, „Suzy The Snowflake“ usw.: keine Weihnachtslieder, sondern Winterlieder. Selbst in den USA sind weiße Weihnachten eher die Ausnahme als die Regel – außer vielleicht in den Rocky Mountains, in der Sierra Nevada oder in Bundesstaaten wie Minnesota, North Dakota und South Dakota, wo es der Folklore nach das Fehlen von Schnee ist, das eher die Ausnahme als die Regel ist.

„Jingle Bells“, „Sleigh Ride“, „Jingle Bell Rock“ usw.: auch keine Weihnachtslieder, sondern auch wieder Winterlieder, in denen es ums Schlittenfahren geht. Gerade im ach so populären „Jingle Bells“ hängen vor besagtem Schlitten obendrein nicht neun Rentiere, sondern ein einzelnes Pferd. Übrigens ist die Chance, mit einem Pferdeschlitten herumfahren zu können, im Februar sehr viel größer als um Weihnachten. Und auch im Februar kann man Schlittenglöckchen verwenden. Hat man früher tatsächlich als Warnsignal, weil ein Pferdeschlitten auf Pulverschnee annähernd lautlos ist, um den überhaupt hörbar zu machen.

„Baby, It’s Cold Outside“: auch kein Weihnachtslied. Es glorifiziert nicht mal den Winter. Statt dessen nutzt ein Mann die tatsächliche oder vielleicht auch nur implizierte Winterkälte, um eine Frau am Gehen zu hindern.

„Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow!“: auch kein Weihnachtslied. Es glorifiziert den Winter sogar noch viel weniger. Es stellt ihn auch nicht einfach nur als kalt und ungemütlich dar, sondern in Form eines handfesten Schneesturms. „The weather outside is frightful“ und so. Und dann geht dem Paar im Haus auch noch das Kaminfeuer aus, wahrscheinlich, weil das Feuerholz alle ist und keiner rausgehen will, um Nachschub zu holen. Sagen wir mal so: Ende 1978 hätte es nicht Weihnachten beschrieben, sondern die Schneekatastrophe, die direkt nach den Feiertagen losging. Weihnachten 1978 war übrigens auch nicht weiß.

Das neueste Ding scheint jetzt zu sein, Weihnachtssampler mit Gospel aufzufüllen. Wohlgemerkt, Gospel, der nichts, aber auch gar nichts mit Weihnachten zu tun hat.

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Bei älteren Zeitgenossen bricht an Weihnachten wieder diese konservative Denke hervor: „Alle englischsprachige Musik kommt aus Amerika!“ Es gibt für sie eigentlich nur zwei Arten von Weihnachtsliedern. Einmal sind das die guten alten klassischen deutschen Weihnachtslieder. Alles andere kommt aus den USA.

Ja, bis etwa Anfang der 60er gab es in der Bundesrepublik Deutschland wirklich nur die klassischen Weihnachtslieder. Das traf auch auf den Rundfunk zu, der entweder seine eigenen Aufnahmen auf Tonband hatte oder Stücke aus ganzen Alben spielte. Bis dahin hatte es in Deutschland noch keine Singles mit Weihnachtsliedern gegeben.

In den 60ern änderte sich das dann, als mit den GIs „White Christmas“ von Bing Crosby ins Land kam. Eine Single von 1947. Aber eine Single. Und Deutschlands erster Weihnachtshit. Schon flutete ein Vocal-Jazz-Weihnachtssong nach dem anderen ins Land und wurde im Radio rauf- und runtergespielt. Crosby, Perry Como, Nat „King“ Cole, das zukünftige „Rat Pack“ und Konsorten croonten um die Wette. Auch jüngere Songs in Rock’n’Roll-Manier folgten bald.

Die deutschsprachige Musikszene hatte dem wenig entgegenzusetzen. Da gab es praktisch nur Schlager, wobei die manchmal zumindest versuchten, den amerikanischen Rock’n’Roll zu imitieren. Noch dazu waren die deutschen Liedtexte damals entweder fast schon gezwungenermaßen spießig oder zutiefst schwülstig oder beides. Egal, was man auf Deutsch textete, es kam im Grunde immer bestenfalls Schlager dabei raus. Da konnte man es auch gleich sein lassen.

Die Annahme, seitdem käme alles aus den USA, ist aber Blödsinn. Das wenige, das ab den 70ern an Weihnachtsmusik in den USA entstand, war für den deutschen Markt ziemlich uninteressant. Hier etwas Country, da etwas Funk. Es wurde ja eh kaum etwas gemacht. Lieber hörte man drüben in den Staaten weiterhin die Crooner oder die Rock’n’Roller, zumal seit 1972 eine Welle der Nostalgie die USA überrollte – mehr noch ab 1974, nachdem George Lucas seinen Kultfilm „American Graffiti“ in die Kinos gebracht hatte.

Dafür traten nun die Briten auf den Plan, die die Bundesrepublik noch sehr viel mehr als Exportmarkt sahen als die Amerikaner. Schließlich hatten die Piratensender auf der Nordsee nicht nur – wegen der Abwehrhaltung der BBC gegenüber Popmusik als lange Zeit einzige – Großbritannien mit moderner Popmusik beschallt, sondern auch die küstennahen Regionen Norddeutschlands. Das war den Piraten-DJs bekannt, und das war auch der britischen Plattenindustrie bekannt, deren Umsatz zu einem wesentlichen Teil von den Piratensendern abhing.

Was es bis dahin an amerikanischer Import-Weihnachtsmusik gab, wirkte zwar heimelig, aber auch betulich. Wie gesagt, es war weit überwiegend aus den 40er und 50er Jahren. Die Briten hatten dagegen gerade ein Musikgenre erfunden, das eigentlich wie für Weihnachtsmusik gemacht war: den Glam Rock. Rockmusik mit viel Lametta.

Schon ging es los. „Lonely This Christmas“ von Mud, nur echt mit Elvis-Imitator. „I Wish It Could Be Christmas Everyday“ von Wizzard, ebenso wunderbar überladen wie deren Hit „See My Baby Jive“ – oder so manch ein Weihnachtsbaum. Und natürlich der Riesenhit „Merry Xmas Everyone“ von Slade, wo erstmals Weihnachtsmusik mit Hard Rock flirtete.

Am anderen Ende der Rockmusikskala stand damals der Prog Rock, den es so noch viel eher eigentlich nur in England geben konnte. 1975 servierten uns Emerson, Lake & Palmer „I Believe In Father Christmas“, komponiert wie schon „Lucky Man“ von Greg Lake und mit einem Text von Peter Sinfield, der gar nicht erst versuchte, zu irgendwelchen Amerikanismen zu greifen.

Im Grunde waren ELP Idealkandidaten für ein Weihnachtslied, sollten sie doch kurz darauf anfangen, Komponisten von Johann Sebastian Bach über Sergej Prokofiew – den Lake schon in „I Believe In Father Christmas“ zitierte – bis hin zu Aaron Copland zu adaptieren.

Danach ging es dann kaum vermindert weiter. Und immer noch kam es von britischen Künstlern. „Wonderful Christmastime“ vom Ex-Beatle Paul McCartney, das schon 1979 erschien. „Mistletoe And Wine“ von Cliff Richard. „Thank God It’s Christmas“ von Queen. Natürlich auch „Last Christmas“ von Wham!, das eigentlich gar kein Weihnachtslied ist, sondern ein Liebeslied.

Der eine Ausreißer war dann Bryan Adams mit „Christmas Time“. Wie eigentlich allgemein bekannt sein sollte: Bryan Adams ist Kanadier. Übrigens immer noch Britisches Commonwealth.

Der andere Ausreißer war „Do They Know It’s Christmas?“ von Band Aid. Dahinter steckte Bob Geldof. Das war als Massively-Multiplayer-Benefizproduktion ziemlich international.

Und dann war da noch „In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski und seinen Freunden, gefühlt – in Wirklichkeit nicht, aber gefühlt – das erste neue deutschsprachige Weihnachtslied seit der Jahrhundertwende.

Die Amis regten sich erst wieder 1987 signifikant mit dem legendären Benefizalbum „A Very Special Christmas“, das wohlgemerkt ein Gemischtwarenladen der Genres und der englischsprachigen Nationen ist. Da gibt es neben vielfältigen amerikanischen Beiträgen – mit diesem Album zog übrigens Weihnachten im modernen R&B und im Hip Hop ein – aber auch wieder Briten in Form von Eurythmics und den Pretenders sowie Sting und Alison Moyet. Da gibt es auch auch die US-Singer-Songwriterin Stevie Nicks, die aber seit damals 13 Jahren Mitglied der eigentlich britischen Band Fleetwood Mac war. Mit U2 ist auch Irland präsent. Und es gibt amerikanischen Weihnachts-Rock’n’Roll von Bryan Adams, der in der Zeit zwischen Bachman-Turner Overdrive und Céline Dion der Quotenkanadier war.

Die einzige Neukomposition auf der ganzen Scheibe ist übrigens eine amerikanische, und zwar die Rapnummer „Christmas In Hollis“ von Run-D.M.C. Warum? Weil es keinen alten Weihnachts-Rap zum Covern gab.

Im selben Jahr wurde es in Teilen noch einmal irisch, als die ansonsten englischen Pogues nach zwei Jahren (!) ihr „Fairytale Of New York“ veröffentlichten.

Seit den 90ern, spätestens aber seit der Jahrtausendwende ist allerdings der Weihnachts-Mainstream-Pop wieder bombenfest in amerikanischer Hand. Immerhin müssen neue Weihnachtshits gefühlt gezwungenermaßen irgendwo zwischen Mariah Careys „All I Want For Christmas Is You“ und Britney Spears’ „My Only Wish (This Year)“ passen. Das, oder sie sind Covers von etwas, das im Original schon vor 1960 erschienen war. Alles, was da rausfällt, ist bestenfalls Indie und wird von den Popsendern ignoriert.

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#til Es gibt einen #Preisindex für #Weihnachten , der die Kosten für #Geschenke in den #USA von Jahr zu Jahr vergleicht - auf Basis der Aufzählung im englischen #Weihnachtslied “Twelve Days Of Christmas“.
Die materiellen Geschenke (#Rebhuhn und andere Vögel, #Birnbaum, Ringe aus #Gold ) werden zu ihren Marktpreisen eingerechnet, Dienstleistungen (#Musik , #Tanz usw.) zum #Mindestlohn bzw. #Tariflohn der ausführenden Personen.

https://de.wikipedia.org/wiki/The_Twelve_Days_of_Christmas

https://en.wikipedia.org/wiki/Christmas_Price_Index

The Twelve Days of Christmas – Wikipedia

Element Of Crime - Weihnachten
https://youtube.com/watch?v=ghS4adUWIlc&si=CcxSt8RHCgyvhXr6

Dann mal Frohe Weihnachten

Oder Weihnachten mit Element of Crime

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Element Of Crime - Weihnachten

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Heute, an #Heiligabend, wäre er 80 Jahre alt geworden. Zwei gute Gründe für ein gutes #Weihnachtslied.

Kommt entspannt durch.

#LemmyKilmister #RunRudolphRun

https://youtu.be/dsqC6HRS8Lc?si=pSt6yxphgqglVQu1

RUN RUN RUDOLPH LEMMY KILMISTER studio

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https://youtube.com/shorts/TH5XS0tLCt0?feature=share

24. Dezember 2025 ☺️

Frohe Weihnachten! ❤️

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"We wish you a merry Christmas …"


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Adventskalender - 23. Dezember 2025 🎅🏼 #recorder

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