Ihr lieben Schmetterlinge
Religion ist so eine Sache
Es ist egal was ich mache
Für die einen ist es gut
Und andere kriegen Wut
Feiertage will jeder haben
Nur nicht zum Gebet traben
🥱😴💭🦣🦋
#GebrauchsLyrik
#Gedicht
#GedankenZurNacht
Wer bin ich?
Wenn ich die Augen schließe sehe ich den schweren Raumteiler aus dunklem Holz vor mir, direkt daneben das große Ecksofa. Im Raumteiler - vom Sofa aus gut erreichbar- der Plattenspieler, darunter eine Schublade voll hochkant einsortierter Schallplatten. Bis auf die Schallplatten gibt es das alles nur noch in meiner Erinnerung. In einer dieser Schallplatten ist mir als kleiner Junge zum ersten Mal Dietrich Bonhoeffer begegnet. Das erste Lied auf der Platte ist wohl die erfolgreichste […]Improvisationen (Rilke + Barrett-Browning)
Sonett III
Tritt näher. Deine Seele kennt den Weg.
Zwei Innerste begegnen sich nicht wild.
Was sich erkennt, verlangt, was sich erfühlt,
hat längst entschieden, was es nicht mehr trägt.
Ich glaube an dich wie an einen Schwur,
der nicht erklärt, nur vollzogen sein will.
Dein Zögern brennt, doch gerade das Gefühl
macht meinen Griff so ruhig und so pur.
Improvisationen (Rilke + Barrett-Browning)
Sonett II
Wie liebe ich dich? Frag mein Fordern nicht.
Ich zähle nicht — ich treibe dich voran.
Mein Blick kennt längst den Punkt, an dem dein Bann
sich löst und mir gehorcht aus freier Pflicht.
Ich liebe dich mit einem klaren Drängen,
das weiß, wann Schonung nur ein Aufschub ist.
Wo du noch weich bist, werde ich bewusst
und zieh dich tiefer in dein eigenes Verlangen.
Du klagst mich an: Kippe in der Hand
Und das Kind anschreien:
Beeil dich wir müssen noch einkaufen
Dabei wäre ich doch die ganze Zeit zu Hause gewesen das weisst du genau
Dabei schädigt jede ihr Kind auf ihre Weise
Ich habe aufgepasst dass er das andere Kind nicht anfasst
Hätte ich ihn einkaufen geschickt wäre er
nicht wieder gekommen oder betrunken und hätte
Ich will nicht immer dazwischen stehen
Ich will nicht immer dazwischen stehen
Zwischen Mutter und Vater und Bruder ist schon tot
Bad Times Poetry
Schluss mit schönen Worten
Alina Plohmann (Hg.) Tamer Düzyol (Hg.)
Politische Poesie
Es gibt keine schlechten Zeiten für Lyrik – politische Gedichte sind wichtiger denn je!
Ein Schwarm poetischer, nachdenklicher, selbst vergewissernder und nachtrauernder Lyrik und Kurztexte
Bringe mich an einen liebeslauten Ort
Wo Frieden und Liebe zuhause sind
Die Todesstille hier mich nur erstickt
Die Feinde um mich herum sie sind
Die Toten warten das die Stille mich zu ihnen bringt
Die Klauen sich tief bohren und schmerzhaft sind
Dorthin ich will wo Liebe alles ist
Wo Menschen lieben und Hoffnung laut ist
Wo Hass kein Sauerstoff findet
und verendet still
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