Microsoft hat der Deutschen Telekom gerade den CSP-Indirect-Distributor-Status entzogen. Stichtag 20. Mai. Brack/Alltron in der Schweiz: schon raus. KOMSA in Deutschland: auch raus. Telekom: jetzt auch.
Parallel, gleiches Muster bei anderen Vendoren:
🔻 **Broadcom/VMware**: alle Partnerverträge 2024 gekündigt, nur ausgewählte zurückgelassen. Margen historisch halbiert. Wer Pinnacle-Status behalten wollte, hat ihn mit erheblichen Zugeständnissen erkauft.
🔻 **Veeam**: reduziert das VCSP-Programm gerade massiv. Aggregatoren und Service-Provider verlieren ihre Rental-Lizenzen – inklusive global agierender Lizenzhäuser und etablierter DACH-Player.
Drei verschiedene Auslöser (Distributor-Schwelle / PE-Übernahme / IPO-Vorbereitung), dieselbe Mechanik: Der Vendor sitzt am längeren Hebel. „Partnerschaft" ist kein Status, sondern ein Privileg, das jederzeit entzogen oder neu verhandelt werden kann.
Die populäre Antwort darauf – „lasst uns Partner als Block bündeln, dann haben wir mehr Verhandlungsmasse" – kollektiviert das Abhängigkeitsproblem, statt es zu lösen. Größer-werden gegen einen Hersteller, der schneller größer wird, ist keine Strategie. Symptom-Behandlung. Kein Architektur-Fix.
Was wirklich trägt: Vendor-agnostisches Tooling, Distributoren mit echter Vendor-Neutralität, Migrations-Runbooks bevor die Mail kommt, und FOSS-Alternativen ernsthaft pilotieren – Proxmox, Nextcloud, Nakivo sind 2026 belastbar genug.
Wer keine Alternative kennt, kann nicht verhandeln.
Volle Analyse mit anonymisiertem Telekom-Brief:
https://www.pandolin.io/vendor-konsolidierung-telekom-csp-broadcom-veeam/
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