Wie kann eine wissenschaftliche Spezialbibliothek historische Bestände digital offen zugänglich machen – nachhaltig, kooperativ und mit vertretbarem Aufwand? Die Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) hat in einem Pilotprojekt die digitale Erschließung und Sichtbarmachung ausgewählter Spezialbestände mithilfe von Wikimedia-Werkzeugen erprobt (https://de.wikiversity.org/wiki/Projekt:Deutsches_Historisches_Institut_Paris_2025). Der Vortrag beleuchtet die verschiedenen Etappen dieses Pilotprojekts – von der Auswahl geeigneter Materialien über das praktische Arbeiten auf Wikisource, Wikidata und Wikimedia Commons bis hin zu Fragen der Nachhaltigkeit und Sichtbarkeit sowie der institutionellen Verankerung offener Arbeitsweisen. Dabei werden sowohl die Chancen für kleinere wissenschaftliche Bibliotheken als auch die Herausforderungen und Grenzen eines solchen kollaborativen und offenen Transkriptions- und Erschließungsprozesses reflektiert.
In diesem Vortrag wird der gegenwärtige Hype um Künstliche Intelligenz (KI) einer kritischen Betrachtung unterzogen. Das Ziel besteht darin, eine ausgewogene und reflektierte Perspektive zu vermitteln. Zunächst wird der Begriff der "Intelligenz" aus Sicht der Informatik definiert und es wird dargelegt, auf welchen Prinzipien moderne KI-Systeme basieren. In diesem Zusammenhang wird zudem erläutert, in welchen Bereichen KI bereits seit Jahren unbemerkt Anwendung findet. Im Hauptteil erfolgt anschließend eine kritische Analyse der Potenziale und Risiken von KI-Tools: Neben positiven Aspekten wie der Effizienzsteigerung und erweiterten Recherchemöglichkeiten werden insbesondere Fragen des Kompetenzverlustes, des Ressourcenverbrauchs und die Grenzen von KI mittels algorithmischer Verzerrungen (Bias) und datenschutzrechtlicher Probleme beleuchtet. In der Folge wird erörtert, in welchen Szenarien der Einsatz von KI sinnvoll ist und wo Vorsicht geboten bleibt. Die zentrale Fragestellung lautet: Wie kann ein verantwortungsbewusster Umgang mit KI gestaltet werden? Im Folgenden werden Leitfragen präsentiert, die dazu dienen, Aussagen von KI-Tools einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Die kritische Evaluation von Ergebnissen, Datenschutz und die Möglichkeit der Nutzung potenzieller Nicht-KI-Alternativen sind dabei von besonderer Relevanz. Abschließend wird im Fazit die Frage beantwortet, ob und in welchem Umfang Bibliothekar:innen KI überhaupt nutzen sollten. Ohne dabei die potenziellen Gefahren von KI zu verharmlosen, soll der Vortrag eine grundlegende Einführung in das Thema vermitteln. Das Ziel dieses Vorgehens besteht darin, den Teilnehmenden die Berührungsängste vor dem Thema zu nehmen und ihnen gleichzeitig zu demonstrieren, aus welchen Aspekten das Thema besteht. Dadurch sollen die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, sich selbstständig in die für sie interessanten Aspekte weiter einzuarbeiten. Das Ziel besteht demnach darin, auf dem unübersichtlichen Terrain der KI den ersten Schritt zu setzen und somit die informationswissenschaftliche Expertise in bibliothekarischen Fachkreisen zu stärken.
Gemeinsam stellen wir uns Fragen* mit denen wir den Nutzen, den wir uns vom Einsatz einer 'KI-Lösung' versprechen gegen mögliche Nachteile abwägen können. (*freundlich bereitgestellt von der IFLA im 'IFLA Entry Point to Libraries and AI', Mai 2025) In diesem Beitrag geht es darum als Mitarbeiter*innen in Bibliotheken und Informationseinrichtungen (weitere) Gedanken zu entwickeln durch die wir Nutzen einer 'KI-Lösung' gegen Risiken abwägen können. Die Grundlage des Beitrags bildet der 'IFLA Entry Point to Libraries and AI' (Mai 2025, https://repository.ifla.org/handle/20.500.14598/4034) in dem 14 mögliche Risiken in Bezug auf die Nutzung von 'KI' vorgestellt werden. Die daraus entwickelten 14 Fragen, die wir uns als Bibliothekswesen beim Thema KI stellen sollten nutzen wir um innerhalb dieses Talks festzustellen (1) Das wurde (in unseren Einrichtungen) besprochen, (2) Das muss besprochen werden (in unseren Einrichtungen), (3) Das spielt keine Rolle (in unseren Einrichtungen) Mit dem Ergebnis unserer gemeinsamen Auseinandersetzung können wir als Teil unserer Institutionen und als Einzelpersonen Vor- und Nachteile beim Einsatz von KI-Systemen sicherer einschätzen und unsere individuellen Standpunkte besser vertreten.
Wer sich fragt, warum unsere Timeline im November 2025 abbricht: Aufgrund eines Serverumzugs von openbiblio.social sind leider all unsere (Re-)Posts nach dem 19. November futsch.
Die zwei wichtigsten Infos in aller Kürze: 1) Die #vBIB25 war super und wer nicht dabei war, hat etwas verpasst! 😉
2) Hier findet ihr alle bislang veröffentlichten Aufzeichnungen: https://tib.eu/vbib25videos
Liebe Grüße und ein großes DANKE an die Kolleg:innen der @stabi_berlin für den unermüdlichen Rettungseinsatz! 💚
Wie kann eine wissenschaftliche Spezialbibliothek historische Bestände digital offen zugänglich machen – nachhaltig, kooperativ und mit vertretbarem Aufwand? Die Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) hat in einem Pilotprojekt die digitale Erschließung und Sichtbarmachung ausgewählter Spezialbestände mithilfe von Wikimedia-Werkzeugen erprobt (https://de.wikiversity.org/wiki/Projekt:Deutsches_Historisches_Institut_Paris_2025). Der Vortrag beleuchtet die verschiedenen Etappen dieses Pilotprojekts – von der Auswahl geeigneter Materialien über das praktische Arbeiten auf Wikisource, Wikidata und Wikimedia Commons bis hin zu Fragen der Nachhaltigkeit und Sichtbarkeit sowie der institutionellen Verankerung offener Arbeitsweisen. Dabei werden sowohl die Chancen für kleinere wissenschaftliche Bibliotheken als auch die Herausforderungen und Grenzen eines solchen kollaborativen und offenen Transkriptions- und Erschließungsprozesses reflektiert.
In diesem Vortrag wird der gegenwärtige Hype um Künstliche Intelligenz (KI) einer kritischen Betrachtung unterzogen. Das Ziel besteht darin, eine ausgewogene und reflektierte Perspektive zu vermitteln. Zunächst wird der Begriff der "Intelligenz" aus Sicht der Informatik definiert und es wird dargelegt, auf welchen Prinzipien moderne KI-Systeme basieren. In diesem Zusammenhang wird zudem erläutert, in welchen Bereichen KI bereits seit Jahren unbemerkt Anwendung findet. Im Hauptteil erfolgt anschließend eine kritische Analyse der Potenziale und Risiken von KI-Tools: Neben positiven Aspekten wie der Effizienzsteigerung und erweiterten Recherchemöglichkeiten werden insbesondere Fragen des Kompetenzverlustes, des Ressourcenverbrauchs und die Grenzen von KI mittels algorithmischer Verzerrungen (Bias) und datenschutzrechtlicher Probleme beleuchtet. In der Folge wird erörtert, in welchen Szenarien der Einsatz von KI sinnvoll ist und wo Vorsicht geboten bleibt. Die zentrale Fragestellung lautet: Wie kann ein verantwortungsbewusster Umgang mit KI gestaltet werden? Im Folgenden werden Leitfragen präsentiert, die dazu dienen, Aussagen von KI-Tools einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Die kritische Evaluation von Ergebnissen, Datenschutz und die Möglichkeit der Nutzung potenzieller Nicht-KI-Alternativen sind dabei von besonderer Relevanz. Abschließend wird im Fazit die Frage beantwortet, ob und in welchem Umfang Bibliothekar:innen KI überhaupt nutzen sollten. Ohne dabei die potenziellen Gefahren von KI zu verharmlosen, soll der Vortrag eine grundlegende Einführung in das Thema vermitteln. Das Ziel dieses Vorgehens besteht darin, den Teilnehmenden die Berührungsängste vor dem Thema zu nehmen und ihnen gleichzeitig zu demonstrieren, aus welchen Aspekten das Thema besteht. Dadurch sollen die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, sich selbstständig in die für sie interessanten Aspekte weiter einzuarbeiten. Das Ziel besteht demnach darin, auf dem unübersichtlichen Terrain der KI den ersten Schritt zu setzen und somit die informationswissenschaftliche Expertise in bibliothekarischen Fachkreisen zu stärken.
Gemeinsam stellen wir uns Fragen* mit denen wir den Nutzen, den wir uns vom Einsatz einer 'KI-Lösung' versprechen gegen mögliche Nachteile abwägen können. (*freundlich bereitgestellt von der IFLA im 'IFLA Entry Point to Libraries and AI', Mai 2025) In diesem Beitrag geht es darum als Mitarbeiter*innen in Bibliotheken und Informationseinrichtungen (weitere) Gedanken zu entwickeln durch die wir Nutzen einer 'KI-Lösung' gegen Risiken abwägen können. Die Grundlage des Beitrags bildet der 'IFLA Entry Point to Libraries and AI' (Mai 2025, https://repository.ifla.org/handle/20.500.14598/4034) in dem 14 mögliche Risiken in Bezug auf die Nutzung von 'KI' vorgestellt werden. Die daraus entwickelten 14 Fragen, die wir uns als Bibliothekswesen beim Thema KI stellen sollten nutzen wir um innerhalb dieses Talks festzustellen (1) Das wurde (in unseren Einrichtungen) besprochen, (2) Das muss besprochen werden (in unseren Einrichtungen), (3) Das spielt keine Rolle (in unseren Einrichtungen) Mit dem Ergebnis unserer gemeinsamen Auseinandersetzung können wir als Teil unserer Institutionen und als Einzelpersonen Vor- und Nachteile beim Einsatz von KI-Systemen sicherer einschätzen und unsere individuellen Standpunkte besser vertreten.
Mein Geschenk für euch für die folgenden ruhigen und besinnlichen Tage ist der "#IFLA Entry point to libraries and AI" von der diesjährigen #vBIB25
Und zwar im VIDEO als Aufzeichnung meines Vortrages: https://doi.org/10.5446/72141
Als Foliensatz in dem alle Fragen nachgelesen und die Ergebnisse zu den Abstimmungen (für die in den 25 Minuten Zeit war) angesehen werden können: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0290-opus4-200127
Und zuletzt auch noch hier zum Kopieren und Teilen die Übersetzung als Text: https://de.wikiversity.org/wiki/VBIB/vBIB25/14_Fragen_zu_KI_(IFLA_Entry_point_to_libraries_and_AI)
Gemeinsam stellen wir uns Fragen* mit denen wir den Nutzen, den wir uns vom Einsatz einer 'KI-Lösung' versprechen gegen mögliche Nachteile abwägen können. (*freundlich bereitgestellt von der IFLA im 'AI Entry Point for Libraries and AI', Mai 2025) In diesem Beitrag geht es darum als Mitarbeiter*innen in Bibliotheken und Informationseinrichtungen (weitere) Gedanken zu entwickeln durch die wir Nutzen einer 'KI-Lösung' gegen Risiken abwägen können. Die Grundlage des Beitrags bildet der IFLA 'AI Entry Point for Libraries and AI' (Mai 2025, https://repository.ifla.org/handle/20.500.14598/4034) in dem 14 mögliche Risiken in Bezug auf die Nutzung von 'KI' vorgestellt werden. Die daraus entwickelten 14 Fragen, die wir uns als Bibliothekswesen beim Thema KI stellen sollten nutzen wir um um uns innerhalb dieses Talks zu fragen (1) Wurde über die Frage in den Bibliotheken bereits nachgedacht?, (2) Ist die Frage relevant für Bibliotheken?, (3) Gibt es weitere Fragestellungen, die für Bibliotheken relevant sind, bei den 14 Fragen aber fehlen? Der Beitrag ist in deutscher Sprache. Die Fragen übersetze ich dafür. Mit dem Ergebnis unserer gemeinsamen Auseinandersetzung können wir als Teil unserer Institutionen und als Einzelpersonen Vor- und Nachteile sicherer einschätzen und unsere individuellen Standpunkte besser vertreten.
Gemeinsam stellen wir uns Fragen* mit denen wir den Nutzen, den wir uns vom Einsatz einer 'KI-Lösung' versprechen gegen mögliche Nachteile abwägen können. (*freundlich bereitgestellt von der IFLA im 'AI Entry Point for Libraries and AI', Mai 2025) In diesem Beitrag geht es darum als Mitarbeiter*innen in Bibliotheken und Informationseinrichtungen (weitere) Gedanken zu entwickeln durch die wir Nutzen einer 'KI-Lösung' gegen Risiken abwägen können. Die Grundlage des Beitrags bildet der IFLA 'AI Entry Point for Libraries and AI' (Mai 2025, https://repository.ifla.org/handle/20.500.14598/4034) in dem 14 mögliche Risiken in Bezug auf die Nutzung von 'KI' vorgestellt werden. Die daraus entwickelten 14 Fragen, die wir uns als Bibliothekswesen beim Thema KI stellen sollten nutzen wir um um uns innerhalb dieses Talks zu fragen (1) Wurde über die Frage in den Bibliotheken bereits nachgedacht?, (2) Ist die Frage relevant für Bibliotheken?, (3) Gibt es weitere Fragestellungen, die für Bibliotheken relevant sind, bei den 14 Fragen aber fehlen? Der Beitrag ist in deutscher Sprache. Die Fragen übersetze ich dafür. Mit dem Ergebnis unserer gemeinsamen Auseinandersetzung können wir als Teil unserer Institutionen und als Einzelpersonen Vor- und Nachteile sicherer einschätzen und unsere individuellen Standpunkte besser vertreten.