Zirkus im Zentrum

Das Zentrum Rämismühle hat den Slogan „Leben im Zentrum“: Jung und Alt leben auf dem Gelände, das unter anderem – und ja, schon vor allem – aus Alters- und Pflegeheim und Alterswohnungen besteht, aber auch einige „normale“ Wohnungen, zwei grosse Spielplätze und verschiendene Tier-Familien beherbergt. Gerade während Wochenenden und in den Ferien sind die Spielplätze sehr belebt.

Letzte Woche wuselte es zum Teil noch mehr: Die Primarschule Zell führte eine Zirkus-Projektwoche mit dem Circolino Pipistrello durch. Wie das alles ablief – mit dem Einstudieren der verschiedenen Nummern, der Musik und mit dem Zusammensetzen des Ganzen -, weiss ich ebenso wenig, wie ich das Programm gesehen habe. Die Proben fanden tagsüber statt, und für die Aufführung am Freitagabend wollte ich keinen Eltern oder anderen Angehörigen den Platz wegnehmen.

Beim Zirkusfest am Freitagabend schauten wir trotzdem kurz vorbei: Dort herrschte ein emsiges Treiben, mit Essens- und Getränkeständen, Losverkauf und Festbänken, wo man sich miteinander zusammensetzen konnte.

Alles frei nach dem Motto: „Zirkusleben im Zentrum“ …

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Buntes Treiben: Fest der Kulturen in Chorweiler feiert internationale Vielfalt

Buntes TreibenFest der Kulturen in Chorweiler feiert internationale Vielfalt

Von

Christopher Dröge

13.06.2025, 16:11 Uhr

Lesezeit 2 Minuten

Auf der Bühne werden Musik und Tänze aus aller Welt aufgeführt. (Archivbild)

Copyright: Christopher Dröge

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Beim Fest der Kulturen auf dem Pariser Platz zeigt sich der Bezirk Chorweiler von seiner weltoffenen und multikulturellen Seite. 

Das Fest der Kulturen, das Stadtbezirksfest von Chorweiler, ist seit Langem fester Bestandteil des Sommers im Kölner Norden. Am kommenden Sonntag, 15. Juni, ist es wieder soweit, dann wird der Pariser Platz wieder zur Bühne, auf dem sich das multikulturelle Chorweiler feiern kann. Gut 30 verschiedene Vereine, Institutionen und Einrichtungen werden mit Ständen vertreten sein, ihre Arbeit vorstellen, Spiele und andere Aktivitäten zum Mitmachen sowie landestypische Spezialitäten der verschiedenen Herkunftsländer der Chorweiler Bürger anbieten.

Bei einem Anwohner-Flohmarkt lassen sich außerdem Schnäppchen und seltene Schätze aus Kellern und Dachböden erstehen. Auch das City-Center beteiligt sich in diesem Jahr und schickt einen Stelzenläufer auf den Pariser Platz, der sicher die Blicke auf sich ziehen wird.

Vielfältiges Bühnenprogramm – Musikreise beim Jubiläumsfest in Chorweiler

Eröffnet wird das Fest um 11 Uhr durch den Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner, der an das 50-jährige Jubiläum der Bezirksvertretung Chorweiler erinnern wird. Sodann wird er dem Fanfarenzug der Merkenicher Musketiere Platz machen, der das Bühnenprogramm einleitet. Ausgehend von den kölschen Klängen der Merkenicher entfaltet sich auch auf der Bühne eine musikalische Weltreise: Ungarische Volkstänze stehen ebenso auf dem Programm wie eine indische Tanzgruppe, deren Tänze das Publikum direkt nach Bollywood versetzen werden. Rap- und Hip Hop-Künstler bringen urbane Atmosphäre auf die Bühne, bevor mit dem Auftritt von Marie Enganemben noch ein echtes Highlight zu sehen sein wird.

Alles zum Thema Paveier

Die Wurzeln der Gospelsängerin liegen in Kamerun, doch beherrscht sie sowohl die kölsche Tonart als auch Sprache, und stand bereits mit hiesigen Größen wie den Paveiern, Björn Heuser und den Bläck Föös auf der Bühne. Beendet wird das Fest schließlich mit dem Chorweiler Abendfrieden, den dieses Mal die Neuapostolische Gemeinde anleiten wird.

Als weitere Besonderheit findet dieses Mal im Rahmen des Festes die Wahl zum Beirat des Bürgerzentrums Chorweiler statt – insgesamt zehn Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Wahl. Der Beirat ist ein beratendes Gremium, der das Bürgerzentrum etwa bei der Programmgestaltung und -durchführung berät, und für den Interessensausgleich zwischen den verschiedenen Nutzer- und Besuchergruppen des Zentrums sorgt. Die Kandidaten für den Beirat stellen sich für drei Jahre zur Wahl – wahlberechtigt ist jeder Einwohner des Bezirks ab 16 Jahren. Am Stand des Bürgerzentrums können Interessierte ihre Stimme abgeben.

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Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

Kölner Stadt-Anzeiger

Rumänien vor der Wahl: Wie Rechtsextreme das Land an den Abgrund treiben

Belltower.News


Die Kandidaten der Stichwahl zur Präsidentschaftswahl in der Debatte. George Simion, Vorsitzender der rechtsnationalen Partei AUR (rechts), und Nicușor Dan, parteiloser Bürgermeister von Bukarest (links).

(Quelle: picture alliance / NurPhoto | Alex Nicodim)

Rumänien steckt seit über sechs Monaten in einer tiefen politischen Krise. Die ursprünglich für November 2024 geplanten Präsidentschaftswahlen wurden annulliert und auf Mai 2025 verschoben. Im Zentrum der Ereignisse stehen zwei rechtsextreme Kandidaten: Călin Georgescu, ein prorussischer Unabhängiger, und George Simion, Vorsitzender der rechtsextremen AUR (Allianz für die Vereinigung der Rumänen).

Călin Georgescu: Die Rückkehr des Faschismus mit orthodoxem Antlitz

Georgescu gewann überraschend die erste Wahlrunde im November 2024 mit über 23 Prozent der Stimmen. Seine Kampagne war geprägt von der Ablehnung liberaler Demokratie und Appellen an „moralische Reinheit“, „Ordnung“, „neue Eliten“ – sowie einer mystisch-nationalistischen Rückbesinnung auf Gott. Georgescu nutzte die geopolitische Lage Rumäniens, insbesondere die lange Grenze zur Ukraine, und bediente die Ängste vor Krieg. Er verbreitete prorussische Narrative, etwa dass „russische Weisheit“ eine Chance für Rumänien sei.

Rumänische Sicherheitsbehörden entdeckten unmittelbar nach der Wahl massive Verstöße gegen das Wahlkampffinanzierungsgesetz und Hinweise auf russische Einflussnahme. Gegen Georgescu wird seither juristisch ermittelt.  Seine Kandidatur für die Neuwahl im Mai wurde ausgeschlossen.

George Simion: Der zweite Mann übernimmt

Das politische Vakuum, das Georgescu hinterlässt, füllt nun George Simion – AUR-Chef, rechtsextremer Nationalist und erklärter Anhänger Georgescus. Simion kündigte an, Georgescu im Falle eines Wahlsiegs zum Premierminister zu ernennen – ein deutliches Signal der ideologischen Verbundenheit.

Simion ist ein ehemaliger Aktivist für die Vereinigung Rumäniens mit der Republik Moldau. Er inszeniert sich als Anti-Establishment-Kandidat und verbindet Nationalismus mit Orthodoxie und EU-Skepsis. Zwar beteuert er, Rumänien in EU und NATO halten zu wollen, lehnt aber jegliche militärische Unterstützung der Ukraine ab.

Manipulierte Wahl: Der digitale Vormarsch der Rechten

Der Erfolg von Georgescus Wahlkampfs lässt sich hauptsächlich durch undurchsichtige Social Media Aktivitäten erklären: Zwischen November und Dezember 2024 verbreiteten tausende Social-Media-Konten Videos und Memes von Georgescu, die gezielt nicht-traditionelle Wählergruppen ansprechen, besonders via TikTok.

Binnen drei Wochen stieg seine Zustimmung von einem Prozent auf über 23 Prozent.

Obwohl Călin Georgescu nur einige Hunderttausend Follower auf TikTok hatte, erzielten seine Wahlkampfclips kurz vor der Wahl über 53 Millionen Aufrufe. Nach Angaben des rumänischen Geheimdienstes war dieser virale Erfolg kein Zufall, sondern das Ergebnis einer gezielten und professionell gesteuerten Kampagne. Ein Netzwerk aus rund 25.000 TikTok-Konten – darunter Bots und bezahlte Mikro-Influencer – wurde wenige Wochen vor dem ersten Wahlgang aktiviert. Letztere erhielten für ihre Video-Testimonials etwa 80 Euro pro Beitrag, so der BR.

Georgescu hatte erklärt, keine Ausgaben für seine Social-Media-Kampagne gemacht zu haben – ein klarer Verstoß gegen das Wahlgesetz. Aufgrund dieser Manipulationsvorwürfe und der Hinweise auf einen „aggressiven russischen hybriden Angriff“ erklärte das Verfassungsgericht die Präsidentschaftswahl für ungültig.

Die neuen Wahltermine wurden in den Mai 2025 verschoben.

Radikalisierte Wähler *innen, gespaltene Gesellschaft

Der Ausschluss Georgescus aus dem Rennen führte nicht zu gesellschaftlicher Befriedung – im Gegenteil: Seine Anhängerschaft wuchs, die Propaganda nahm zu, die Online-Gewalt eskalierte. Viele Wähler*innen lehnen die vorgelegten Beweise für russische Einflussnahme ab und empfinden die Entscheidung des Verfassungsgerichts als Angriff auf ihre Stimme.

Die Folge: eine gefährliche Radikalisierung, die Teile der Gesellschaft unzugänglich für den demokratischen Diskurs macht. Das Vertrauen in staatliche Institutionen schwindet, die Polarisierung nimmt zu.

In Rumänien hat die Nutzung sozialer Medien in den letzten Jahren zu einem deutlichen Anstieg von Hass, Desinformation und Gewalt geführt – sowohl online als auch offline. Über 1.000 Facebook-Seiten und 25.000 TikTok-Accounts, viele davon mit russischem Ursprung, verbreiteten gezielt Fake News, Hetze und prorussische Narrative während der Präsidentschaftswahl. Allein auf Facebook wurden 3.640 politische Anzeigen mit gewaltverherrlichenden Inhalten geschaltet und damit potenziell 148 Millionen Menschen erreicht.

Die Netzwerke der extremen Rechten: Kirche, Militär Reservisten

Der Aufstieg der AUR ist kein isoliertes Phänomen, sondern Teil eines breiteren, europäischen Trends autoritärer Souveränitätsbewegungen. Besonders auffällig ist die Rolle der Rumänisch-Orthodoxen Kirche (ROK): Offiziell neutral, unterstützen viele Geistliche dennoch offen die AUR und Georgescu – insbesondere in der rumänischen Diaspora Westeuropas.

Auch Armee-Reservisten spielen laut Recherchen eine Rolle beim Aufbau der AUR.

Die Radikalisierung der Rhetorik der rumänischen Partei AUR spiegelt sich deutlich in einem Manifest wider, das von der AUR-Abgeordneten und pensionierten Generälen Mircia Chelaru initiiert und von über 500 Reservisten unterzeichnet wurde. Das Dokument fordert unter anderem die Verstaatlichung der natürlichen Ressourcen, die Beschränkung des Verkaufs von Land an Ausländer und die Stärkung der nationalen Identität. Der Politikwissenschaftler Cristian Pîrvulescu sieht in dem Manifest einen indirekten Aufruf zu einem Militärputsch und warnt vor den faschistischen Tendenzen in der Sprache des Dokuments.

Diese Netzwerke tragen zur politischen Normalisierung rechtsextremer Inhalte bei. freiheit.org

Über 40 rechtsextreme und orthodoxe Organisationen – darunter Pro Vita, die Orthodoxe Bruderschaft, Gogu Puiu und die Haiducken aus Dobrogea – veröffentlichten im Dezember 2024 einen offenen Appell zur Unterstützung Georgescus.

Kipppunkt für die rumänische Demokratie?

Die rechtsextreme AUR hat mit George Simion einen Kandidaten im Rennen, der bei der Stichwahl um das Präsidentenamt am 18. Mai 2025 als Favorit gilt. Im ersten Wahlgang erhielt er rund 41 Prozent der Stimmen. Auf der anderen Seite steht Nicușor Dan, der parteiloser Bürgermeister von Bukarest.

Im ersten Wahlgang erhielt er knapp 21 Prozent der Stimmen und setzte sich damit knapp gegen den Kandidaten der Regierungskoalition durch. Er steht für einen pro-europäischen Kurs, Digitalisierung, Bürokratieabbau und eine technokratische Modernisierung des Staatsapparats.

Die enge Verflechtung rechtsextremer Ideologie mit staatlichen und religiösen Strukturen stellt eine ernste Gefahr für die rumänische Demokratie dar. Die internationale Gemeinschaft verfolgt die Entwicklungen mit wachsender Sorge – Rumänien ist ein strategischer Pfeiler von EU und NATO. Es steht viel auf dem Spiel.

Über die Autorin: Madalina Gheorghiu ist Demokratieaktivistin. Sie engagiert sich in Deutschland und Rumänien gegen Korruption, autoritäre Netzwerke und rechte Desinformation.

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Rumänien-Wahl: Wie Rechtsextreme das Land an den Abgrund treiben

Die Präsidentschaftswahlen wurden auf Mai 2025 verschoben – im Mittelpunkt stehen zwei rechtsextreme Kandidaten.

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Lebendiges Treiben auf der Oberhausen Crowd - LokalKlick.eu

Oberhausen. Mit der Oberhausen Crowd wird es nicht nur grün, sondern auch bunt und lebhaft: Dank Baumpflanzaktion, Karnevalsmuseum und Kampfsportstudio Die Corona-bedingte Absage des Oberhausener Stadtkarnevals ist ein Thema, das viele närrische Oberhausenerinnen und Oberhausener berührt. Denn das jecke Treiben gehört zu unserer Stadt alljährlich einfach dazu. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es hier …