@ju_les Bei mir ist es umgekehrt. Es sind nicht die Jules or Maxes oder Annas, die mich aufregen. Das sind reine Tugendsignal-Accounts, die auf Follower-Fang aus sind, und das zum emotionalen oder finanziellen Profit machen. Jule regt mich insofern auf, dass der Kerl sich wohl über seine Sex-and-Scat Fiction mächtig einen geschrubbt hat und dafür mehr oder weniger die DM von jungen Frauen einbezogen hat, die dachten, dass sie sich mit Jule unterhalten.
Es sind die "#thathappened" accounts, die den Diskurs verzerren. "Und dann habe ich gesagt 'ne, geht schon', und dann haben alle geklatscht" oder so. Oder die "K2 kam heute weinend aus dem Kindergarten, weil..." Sachen.
Wir merken ja, alles das ist billiger Mut. Man schreibt drüber, man bekommt Follower, weil man "mutig" ist, und vorgefasste Meinungen und Ideen bedient. Weil das erfolgreich ist, wird es zum Status Quo. Und dann gibt es nur noch das, ganze Blasen, die sich mit #thathappened Geschichten gegenseitig zu mehr und mehr hochpeitschen und Ideologien zementieren. "Und dann hat er sich umgedreht und 'Allahu Akbar' gesagt und ist weggerannt" oder so.
