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Mein mit Abstand allerschönstes all time Wandererlebnis: Wildwandern am Feistritzbach (Soboth). Ich habe den Tipp für die Wanderung auf einem anderen Blog gesehen und musste den Weg sofort ausprobieren: man geht entlang des Flussbettes von unten nach oben im wilden Gelände, geht durch tiefere und seichte Wasserstellen, überquert umgestürzte Baumstämme, hin und wieder verlässt man den Fluss und geht am besten barfuss weiter durch den Wald. Die gesamte Tour dauert insgesamt vier Stunden, kann aber in zwei Etappen zu je 2 Stunden aufgeteilt werden und ist auch für Hunde geeignet!
Das Wildwandern am Feistritzbach zeichnet sich dadurch aus, dass man am Weg kaum Markierungen findet, man soll sich den Weg durch den Bach selbst suchen, was das ganze aufregender und abenteuerlicher macht. Dadurch ist man gezwungen immer wieder stehen zu bleiben und mit der Begleitung darüber zu sprechen, wie man nun am besten weitergeht. Manchmal muss man den Bach verlassen, um die schwierigen, felsigen und tiefen Stellen im Bach zu umgehen und geht dann kurz entlang des Baches, im Wald weiter. Insgesamt findet man aber wenig, sehr schwierige Stellen, es kommt dabei aber immer auch darauf an, wie viel Niederschlag es in den Tagen zuvor gegeben hat und welchen Wasserstand der Bach nun hat. Es wäre auch ratsam, den Weg nicht alleine zu gehen, es wird von offizieller Seite empfohlen eine Begleitung mitzunehmen, weil das Wandern alleine im Bach schon auch Risiken birgt, also better together 🙂 Außerdem würde ich auf jeden Fall empfehlen, nicht beide Etappen an einem Tag zu gehen, weil das Wandern durch den Bach einiges an Konzentration erfordert und dadurch auch anstrengend wird. Der Weg ist insgesamt zwar nur 4,06 km lang, aber das Bachwandern benötigt um einiges mehr an Zeit als an befestigten Wegen, da müssen also andere Maßstäbe her 😉
Startpunkt beider Etappen sind Parkplätze die man direkt an den Einstiegen findet, alternativ kann man auch in Soboth-Ort beim Jakobihaus starten und die Wanderung damit verlängern. Einstieg 1 führt zur Mariengrotte und bei der Hionigbrücke gibt es die erste Möglichkeit, auszusteigen. Der Einstieg 2 startet oberhalb der Hoinigbrücke und endet beim großen Wasserfall, der für mich ein absolut magischer Ort ist! Mein Hund Toni hatte super viel Spaß an beiden Wanderungen, er liebt es im Wasser herumzuspazieren und mit uns am Wasser zu spielen und sich Stöckchen werfen zu lassen. Für meinen Hund war der Weg gut zu bewältigen, er musste hin und wieder einfach von der Leine losgelassen werden, um sich seinen Weg selbst zu suchen- er kann nicht immer den Weg gehen, den wir gehen und findet für sich eigene Lösungen. Es gab jedoch ein oder zwei Stellen, wo wir den Hund anheben mussten, da war es praktisch ihm das passende Geschirr angezogen zu haben, also falls ihr so etwas besitzt, schadet es nicht 🙂 Insgesamt kann ich die Wanderung also nur empfehlen, wenn man es gern mal etwas abenteuerlicher mag, vor allem an heißen Sommertagen eignet sie sich bestens zur Abkühlung, man hätte sonst auch noch die Möglichkeit danach am Sobother Stausee baden zu gehen 🙂
https://eintausendworte.online/2024/07/wildwandern-mit-hund-entlang-des-feistritzbachs/