Leseempfehlung - Eine Nicht-Liebesgeschichte
In eine "Eine Liebe" erzählt die spanische Autorin Sara Mesa die Geschichte von Nat, die einen Neuanfang irgendwo in Spanien auf dem Land versucht.
Doch von Anfang an merkt man, dass es nicht gut läuft. La Escapa, der Ort, in den es sie verschlagen hat, ist ein kleines, nichtssagendes Dorf mit verschlossenen Menschen. Das Haus, das Nat gemietet hat, ist eine Bruchbude, der Vermieter ein unangenehmer Zeitgenosse und selbst der Hund, den ihr der Vermieter besorgt, ist nicht das, was Nat sich erhofft hat.
Aber sie beginnt damit, ihr Haus ansehnlicher zu machen, den Garten zu bepflanzen und das Zutrauen des Hundes zu gewinnen. Mit ihrem neuen Job als Literaturübersetzerin ist sie von Anfang an überfordert und bei einem Starkregen stellt sie fest, dass das Dach undicht ist. Da der Vermieter die Reparatur für überflüssig hält, lässt sie sich auf einen Handel ein. Dies wird einschneidend für ihr weiteres Leben.
Es ist eine Geschichte von Besessenheit, Unsicherheit, Einsamkeit und den menschlichen Abgründen, die sich schon im alltäglichen Zusammenleben finden. Sara Mesa schafft es, all dies in geradezu kargen Sätzen zu beschreiben, die zur Landschaft und den Dorfbewohnern passen. Das Lesejahr fing gut an.
Mehr gibt es in der ausführlichen Rezension auf meinem Bloghttps://das-buchzuhause.de/eine-liebe-von-sara-mesa/ .
Das Buch ist im Wagenback Verlag erschienen und wurde von Peter Kultzen aus dem Spanischen übersetzt.
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