âIn vielem muss man Marcus Böick zustimmen. Er hat damit Recht, dass zunehmende Skepsis gegenĂŒber der liberalen Demokratie, Institutionenmisstrauen und ein entsprechend radikales Wahlverhalten keine ostdeutschen Besonderheiten sind. Vielmehr sehen wir globale Tendenzen, die offensichtlich mit GrĂŒnden zu tun haben, die nicht spezifisch ostdeutsch sind, sondern tiefer liegen.â
Genau. Langsam kommt es an. Zumindest in der #taz. In der #faz wohl nicht âŠ
âDass die AfD dort erfolgreich ist, wo es an Infrastruktur fehlt, ist lĂ€ngst bekannt: kein Laden im Dorf, keine Kneipe und kein ĂPNV, der die Menschen zusammenbringt. Hier braucht es private Initiativen wie den Umsonstladen im Landkreis Zwickau, der angesichts des Leerstands in der Innenstadt Abhilfe schaffen will, oder die âfahrende Bibliothekâ im thĂŒringischen Mötzelbach â beides Projekte aus dem #Neulandsucher-Programm.â
Jaaaaaa! Gut, dass es diese Programme jetzt gibt.
âNur braucht es von diesen viel mehr, denn die gröĂten Gefahren fĂŒr die Demokratie lauern dort, wo Rechtsextreme das gesellschaftliche Leben und den vorpolitischen Raum kolonisieren, und wo ihr Denken mehr und mehr zur Norm wird. Wer keine antidemokratische Zivilgesellschaft will, braucht eine demokratische â und muss diese aktiv stĂ€rken.â
So sieht's aus.
https://www.taz.de/!6113030