Was sonst noch unwichtig war in der Kalenderwoche 39/25 - LinuxCommunity
Was sonst noch unwichtig war in der Kalenderwoche 39/25 - LinuxCommunity
Fünf fabelhafte Fakten der Woche, die es irgendwie nicht zu einer Meldung auf Linux-Magazin Online geschafft haben – und warum eigentlich nicht. Oder mit den Worten einer namhaften KI: „Die Linux-Woche in Bits und Panik.“ Platz 5: Varnish Cache wird mit der nächsten Version in Vinyl Cache umbenannt Einem Entwickler fällt nach 20 Jahren urplötzlich auf, dass ein gewinnorientiertes Unternehmen die Namensrechte an seinem freien Projekt im Würgegriff hält und mit der Software ganz nebenbei noch ein hübsches Sümmchen verdient hat. Das wäre so, als würde Onkel Dieter 20 Jahre lang auf jeder Geburtstagsparty offen ein Bierfass klauen. Beides sollte man besser nicht an die große Glocke hängen. Obendrein wird die Umbenennung erst mit der nächsten Version relevant. Platz 4: Linux wurde für eine Multi-Kernel-Architektur vorbereitet Damit können irgendwann mehrere Linux-Kernel parallel auf einem Rechner laufen. Sofern wir das richtig verstanden haben. In dem Fall halten wir das für keine gute Idee. Nicht umsonst weisen immer wieder Dokumentationen in der ARD darauf hin, wie viel Chaos schon eine kleine Horde knuddeliger Pinguine anrichten kann. Platz 3: Der nigelnagelneue Wild-Linker soll die Entwicklung beschleunigen Der schnelle Linker arbeitet besonders schnell und will so die iterative Entwicklung schneller machen. Das in Rust implementierte Werkzeug ist allerdings schon seit 2024 verfügbar, da waren die englischen Kollegen mit ihrer Meldung am Donnerstag offensichtlich nicht ganz so schnell. Ähnliches gilt für die Wild-Entwickler: Die Arbeit an der aktuellen Version 0.6.0 hat rund ein halbes Jahr gedauert. Falls Sie jetzt schnell mal nach den Neuerungen schauen wollen, finden Sie hier eine Liste. Platz 2: OBS Studio 32.0.0 besitzt einen Plugin-Manager und verbessert die Zusammenarbeit mit Nvidia RTX-Karten Wir drucken hauptberuflich Buchstaben auf tote Bäume, mit Video-Gedöns kennen wir uns so gar nicht aus. Mal ganz davon abgesehen, dass sich dieses neumodische Streaming sowieso nicht durchsetzen wird. Platz 1: GNU Coreutils 9.8 wurden veröffentlicht Die Kernwerkzeuge eines jeden Linux-Systems sind komplett ausentwickelt und erhalten somit keine neuen Funktionen. Dass „chksum“ jetzt auch das Hash-Verfahren SHA3 kennt und „basenc“ das Base58-Encoding beherrscht, haben Sie also nicht von uns. Nur falls jemand fragt.
(vivek)