Nous sommes installés au niveau du 4 Boulevard de Port Royal
#Greve #greve2octobre #Manif2octobre #ManifParis #ViveLaGreve #Syndicat #CNT #BTP
Nous sommes installés au niveau du 4 Boulevard de Port Royal
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Am 01.05.2025 sind in Paris anlässlich des Maifeiertages über 80.000 Menschen auf die Straße gegangen, um für Demokratie, Frieden und soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren. Lautstark kritisierten die Demonstrant*innen die neoliberale Sparpolitik der französischen Regierung und forderten unter anderem die sofortige Erhöhung der gesetzlichen Mindestlöhn, mehr Investitionen in die Bildungs- und Gesundheitssysteme und eine gerechte Verteilung des Reichtums. Darüber hinaus forderten sie die Organisierung einer gesellschaftlichen und antifaschistischen Gegenöffentlichkeit, um dem weiter zunehmenden Rechtsruck entgegenzuwirken. Viele Demonstrant*innen solidarisierten sich zudem mit den Menschen in Palästina und forderten ein sofortiges Ende des Blutvergießens. Überschattet wurde die Demonstration durch den Mord an Aboubakar Cissé. Der 23-jährige Muslim aus Mali wurde am vergangenen Freitag in der Moschee des südfranzösischen Dorfes La Grand-Combe Opfer eines brutalen Verbrechens. Der mutmaßliche Täter, der 21-jährige Franzose Olivier Hadzovic, soll den jungen Gläubigen aus antimuslimischen Motiven ermordet haben. Der Angreifer stach zunächst bis zu 50-mal auf sein Opfer ein, bevor er die Flucht ergriff. Mit dem Smartphone des Opfers filmte er anschließend den sterbenden Aboubakar und beschimpfte dabei mehrfach Allah. Am Sonntagabend stellte sich der Täter auf einer italienischen Polizeiwache bei Florenz. Die Demonstrant*innen erinnerten an Aboubakar Cissé und verurteilten entschieden antimuslimischen Rassismus. Zu der traditionellen Demonstration haben wie im vergangenen Jahr die unter anderem die drei größten französischen Gewerkschaften aufgerufen. Unterstützt wurden sie dabei von unzähligen Gruppen und Vereine, verschiedene Parteien und Jugendverbände sowie Initiativen aus dem gesamten Land. Die Gewerkschaften sehen die hart erkämpften Arbeitnehmerrechte bedroht und kritisierte in ihrem Aufruf unter anderem die systematische Aushöhlung der Rechte von Beschäftigen und die massiven Einsparungen bei Sozialpolitik und öffentlichen Dienstleistungen. Darüber hinaus forderten sie die Abschaffung die vor zwei Jahren verabschiedete Rentenreform. Die Demonstration verlief weitgehend friedlich. Lediglich am Rande kam es wiederholt zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen Demonstrant*innen und der Polizei. Diese setzten vereinzelt Schlagstöcke und Tränengas ein. Die Polizei nahm mindestens 25 Personen vorläufig fest. Am frühen Abend beruhigte sich die Lage wieder. Anlässlich des Maifeiertages sind am 1. Mai 2025 in der französischen Hauptstadt Paris über 80.000 auf die Straße gegangen, um gegen die unsoziale Sparpolitik der französischen Regierung von Emmanuel Macron zu protestieren. Ihr Protest richtet sich unter anderem gegen die weiterhin steigenden Lebenserhaltungskosten und der damit verbundenen Verschlechterung des Lebensstandards, die massiven Einsparungen bei öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Universitäten, die hohen Mieten und steigende Zahl von Zwangsräumungen. Viele Teilnehmer*innen solidarisierten mit der palästinensischen Bevölkerung im Gaza-Streifen und forderten auf Schilder und Transparente der Rückzug der israelischen Armee, um das Sterben zu beenden. Lautstark brachten die Demonstrant*innen ihren Unmut über die unsoziale Politik der Regierung zum Ausdruck und forderten von ihr konkrete Maßnahmen die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Frankreich zu verbessern. Dazu gehören unter anderem die sofortige Erhöhung der gesetzlichen Mindestlöhne, die Forderung die Energierechnungen um 20% zu senken, die Verbesserung der Mindestsozialstandards, eine Reform der Arbeitslosenversicherung, eine dauerhafte Erhöhung der Löhne und Sozialleistungen, die Besteuerung von Reichtum und mehr Investitionen in Bildung und der Gesundheitssysteme. Sie kritisierten die erhebliche Zunahme der Prekarität und Armut im Land und fordern deren konsequente Bekämpfung. Überschattet wurde die diesjährige Demonstration durch den Mord an dem 23-jährigen Aboubakar Cissé. Der junge Muslim aus Mali wurde am vergangenen Freitag in einer kleinen Moschee des südfranzösischen Dorfes La Grand-Combe Opfer eines brutalen Verbrechens. Der mutmaßliche Täter, der 21-jährige Franzose bosnischer Herkunft Olivier Hadzovic, soll den jungen Gläubigen aus antimuslimischen Motiven getötet haben. Zum Zeitpunkt des Angriffs am Freitagmorgen, kurz nach acht Uhr, war Aboubakar allein in der Moschee, um dort Reinigungsarbeiten durchzuführen. Der Täter, der zuvor nie in der Moschee gesehen worden war und laut den Aufzeichnungen der Überwachungskameras noch ein paar Worte mit Aboubakar gewechselt hatte, stach anschließend bis zu 50-mal auf sein Opfer ein, bevor er flüchtete. Mit dem Smartphone des Opfers filmte er den sterbenden Aboubakar und beschimpfte dabei mehrfach Allah. Anschließend schickte der Mann das Video offenbar an eine Kontaktperson, die die Aufnahmen auf einem Onlinedienst veröffentlichte und später wieder löschte. Erst Stunden später wurde getötete Aboubakar von anderen Gläubigen aufgefunden. Am Sonntagabend stellte sich der Täter auf einer italienischen Polizeiwache bei Florenz. Die Demonstrant*innen gedachten des jungen Aboubakar und verurteilten entschieden jede Form von Rassismus. Zudem kritisierten sie die einwanderungsfeindliche Haltung und Positionen vieler Parteien und Politiker*innen. Im besonderen Fokus der Kritik stand der französische Innenminister Bruno Retailleau von der konservativen Partei „Les Républicains“. Bereits in der Vergangenheit war er wiederholt durch rassistische Äußerungen aufgefallen. Auch der Rat französischer Musliminnen und Muslime, der „Conseil français du culte musulman (CFCM)“, sprach von einem „antimuslimischen Attentat“. Zu der traditionellen Demonstration zum 1. Mai hatten drei der größten französischen Gewerkschaften aufgerufen. Unter anderem hatten der Gewerkschaftsbund „Confédération générale du travail (CGT)“, die „Fédération Syndicale Unitaire (FSU)“ und die „Solidaires Unitaires Démocratiques (SUD)“ zur Teilnahme aufgerufen. Auch kleinere anarchosyndikalistische geprägte Gewerkschaften beteiligten sich daran. Dagegen verzichteten die Gewerkschaften „Confédération française démocratique du travail (CFDT)“, die „Confédération française des travailleurs chrétiens (CFTC)“ und die „Confédération française de l'encadrement - Confédération générale des cadres (CFE-CGC)“ in diesem Jahr auf einen gemeinsamen nationalen Gewerkschaftsaufruf und riefen stattdessen ihre Mitglieder*innen zur Teilnahme an lokalen Veranstaltungen auf. Die CGT erklärte in ihrem Aufruf, dass sie die hart erkämpften Arbeitnehmerrechte erheblich bedroht sehe und kritisierte die Kürzungen in der neoliberale Sozialpolitik und die anhaltende Aushöhlung der Rechte von Beschäftigen. Auch die Pläne der Regierung die Ausbeutung der Arbeitnehmer*innen weiter zu forcieren, darunter gehört unter anderem die Senkung der Arbeitslosenversicherungsrechte, die Verabschiedung von Freihandelsabkommen und der Versuch vieler Gemeinden, die Rechte der Gewerkschaften zu beschränken, stieß bei der Gewerkschaft auf massive Kritik. Die CGT forderte auch, die im Jahr 2023 verabschiedete Rentenreform abzuschaffen. Sie forderte aber auch die Verteidigung demokratischer Rechte und betonte, dass soziale Gerechtigkeit und Solidarität zentrale Werte sind, die es zu verteidigen gilt. In diesem Jahr setzten sich die Gewerkschaften verstärkt gegen jede Form von Diskriminierung und für Respekt und Gleichberechtigung ein. Solidarität gegen Diskriminierung, politische Partizipation und gleichberechtigte Teilhabe sind aus ihrer Sicht zentrale Elemente des gesellschaftlichen Zusammenhalts und einer starken Demokratie. Aus diesem Grund richtet sich die Demonstration auch gegen Rassismus, Antisemitismus und soziale Spaltung. Damit setzen sie ein Zeichen für internationale Solidarität und gegen die wachsende Einflussnahme reaktionärer rechter Kräfte. Darüber hinaus fordern sie die Organisierung eines gesellschaftlichen und antifaschistischen Gegenöffentlichkeit, um den weiter zunehmenden weltweiten Rechtsruck, u.a. in den USA, in Argentinien und Italien, entgegenzuwirken. In Frankreich wird der Rechtsruck vor allem durch die „Rassemblement National (RN)“ von Marine Le Pen vorangetrieben. Die Gewerkschaften bezog auch Stellung zu globaler und bewaffneten Konflikte und forderten die sofortige Einstellung aller tödlichen Kämpfen so wie das Ende des Leidens für die betroffenen Zivilst*innen in der Ukraine und in Palästina. Sie bekräftigen ihr Engagement für einen gerechten und dauerhaften Frieden und verlangen Friedenslösungen im Einklang mit dem internationalen Recht. Sie fordern aber auch die sofortige Freilassung der verbliebenden 24 lebende Geiseln sowie die Überführung der 35 Leichen von Verschleppten im Gazastreifen, die beim mörderischen Terrorangriff am 7. Oktober 2023 auf Israel verschleppt worden sind und seither für die palästinensische sunnitisch-islamistische Terrororganisation Hamas als „Faustpfand“ dienen. Bei dem damaligen Angriff der Hamas wurden rund 1.200 Zivilist*innen und Soldat*innen ermordet und rund 250 Menschen entführt. Bei der anschließenden israelischen Militäroffensive auf den Gaza-Streifen sind nach unterschiedlichen Angaben rund 51.000 Menschen ums Leben gekommen und 116.343 wurden verletzt. Zudem starben im palästinensischen Autonomiegebiet Westjordanland rund 900 Menschen und 7.897 wurden verletzt. Es ist zu befürchten, dass die Zahl der Toten wird aufgrund der gegenwärtigen humanitären Lage weiter steigen werden. Ein seit dem 19. Januar 2025 bestehender temporärer – und fragiler - Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Hamas, kam nie über die erste Phase hinaus. Nachdem sich beide Seiten nicht auf eine Fortführung der Waffenruhe einigen konnten, beendete Israel am 18. März 2025 den Waffenstillstand mit schweren Luftangriffen auf Ziele im Gazastreifen. Zur Teilnahme an der traditionellen 1. Mai Demonstration hatten auch die Jugendverbände der Gewerkschaften, verschiedene Schüler*innen- und Student*innen-Initiativen aufgerufen, unter anderem die Student*innenverbände „Union nationale des étudiants de France (UNEF)“, „Fédération des Associations Générales Étudiantes (FAGE)“ und der Verband der Hochschulen „Union syndicale lycéenne (USL)“. Auch die linke Partei „La France insoumise (LFI)“, Teile der Gilets jaunes Bewegung, sowie linksradikale Gruppierungen, Stadtteilinitiativen und Nachbarschaftsvereine, antirassistische und migrantische Vereine, linke Organisationen und sozial- und gesellschaftspolitisch engagierte Initiativen, kurdische und palästinensische Gruppen hatten ihre Teilnahme angekündigt. Unter dem Motto „1er mai: Pour la paix juste et durable, pour nos retraites et nos salaires“ versammelten sich die Demonstrant*innen am frühen Nachmittag auf dem Place d'Italie zu ihrer Auftaktveranstaltung. Rund um den Platz im 13. Pariser Arrondissement fanden verschiedene Kundgebungen mit Redebeiträgen und Kultureinlagen statt. Von hier aus wollen die Organisator*innen des traditionellen Gewerkschaftsdemontration über den Boulevard de l’Hôpital über die Seine schließlich zur Place de la Nation ziehen. Auf die größten und wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt soll am späten Nachmittag die Abschlussveranstaltung stattfinden. Kurz vor 15.00 Uhr setzte sich der Marsch über die Boulevard de l'Hopital in Bewegung. Bereits nach wenigen Metern kam es zu einem ersten Vorfall, nachdem mehrere dutzend vermummte Demonstrant*innen einen Stand der „Parti socialiste (PS)“ unter anderem mit Schlägen, Tritten und Feuerwerkskörper attackierten. Erst nachdem die Polizei einschritt, beruhigte sich die Lage wieder. Auf der Avenue Ledru Rollin kam es zu weiteren Auseinandersetzungen mit der Polizei, nachdem überwiegend junge Demonstrant*innen von der Route abgewichen. Die Polizei drängte diese Gruppe zur ursprünglichen Route zurück. Kurz vorm Erreichen des Place de la Nation spitzte sich die Lage auf dem Boulevard Diderot, nachdem die Polizei einen linksradikalen Block angriff. Dabei kam es kurzzeitig zu Auseinandersetzungen beider Gruppen. Dabei setzte die Polizei Schlagstöcke und vereinzelt Tränengas ein, um die Demonstrant*innen zurückzutreiben. Kurze Zeit später beruhigte such die Lage wieder. Bei den Auseinandersetzungen wurden mehrere Demonstrant*innen verletzt, mindestens 25 Personen wurden festgenommen. Die Polizei war mit einem massiven Aufgebot im Einsatz. Neben kasernierten Verbänden der Police (CRS) und Gendarmerie, waren auch die berüchtigten Einheiten der „Brigade de répression de l'action violente motorisée (BRAV-M)“ im Einsatz. Diese gelten in Frankreich, als besonders brutal und ihre Einsätze sorgen, immer wieder für Aufsehen und Skandale. Hintergründe: Wie in vielen anderen Ländern, ist der 1. Mai in Frankreich ein gesetzlicher Feiertag. Dieser wurde im April 1919, nachdem das Parlament den Acht-Stunden-Tag beschlossen hatte, zum offiziell arbeitsfreien Tag erklärt. Während der deutschen Besetzung Frankreichs, erklärte der Staatschef des autoritären État français (Vichy-Regime), Marschall Philippe Pétain, dass der 1. Mai der "Tag der Arbeit und der sozialen Eintracht" sein sollte. Nach der Befreiung verschwand dieser Tag bis zum 26. April 1946, als die Regierung schließlich beschloss, ihn wieder einzuführen. Im Jahr 1948 wurde der 1. Mai endgültig als arbeitsfreier und bezahlter Feiertag für Arbeitnehmer*innen eingeführt. Obwohl nur rund 10 % der französischen Beschäftigten Mitglied in einer Gewerkschaft sind, haben die Gewerkschaften einen erheblichen Einfluss, insbesondere durch Mobilisierung, Massendemonstrationen und Streiks. Gewerkschaften wie die CGT, sind historisch eng mit linken Parteien wie der Kommunistischen Partei verbunden. Im Gegensatz zu Deutschland sind die Gewerkschaften dort konfrontativ geprägt und treten oft als Gegenmacht zum Arbeitgeber oder zum Staat auf. Das Streikrecht ist stark ausgeprägt und medienwirksame Protestaktionen sind ein zentrales Mittel der Einflussnahme. Tarifverträge gelten oft auch für Nichtmitglieder*innen, was die niedrige Quote erklärt. Quellenangaben / Aufruf: • www.cgt.fr/actualites/france/mobilisation/1er-mai-2025-po... • solidaires.org/sinformer-et-agir/actualites-et-mobilisati... • www.snes.edu/agissons/campagnes/1er-mai-2025/ • taz.de/Muslimfeindlicher-Mord-in-Frankreich/!6082030/ • de.statista.com/statistik/daten/studie/1417316/umfrage/op... • versailles.snes.edu/spip.php?article7202=&utm_source=... • www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/558604/waffenru... • www.sortiraparis.com/de/nachricht/in-paris/articles/25058... • www.connexion-emploi.com/de/a/viel-larm-um-nichts-gewerks... ------------------------------------------------------------------------ Rechtliche Hinweise: Copyright Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers. Sie dürfen ohne Genehmigung des Urhebers weder kopiert, genutzt oder veröffentlicht werden. Nutzungsrecht Wenn Sie ein Foto verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail. 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#1erMai à Paris le Syndicat tiens sont point fixe dans la manif au niveau du 113bis boulevard de l'Hôpital. Venez nous voir et chanter avec la chorale !
#1ermai2025 #Manif1erMai #ManifParis #Syndicalisme #CNT #SyndicatduBatiment #LutteDesClasses
⚠️‼️Urgence #Gaza !
Plus de mots, hurlons ensemble : Stop génocide !
🗓️ Rassemblement
Mardi 15 octobre
18h30, place de la République, Paris
#manifparis